Heiß oder hässlich?

Maggi-Flasche und Fleischwurst: Junge Frau lässt sich dieses besondere Tattoo stechen 

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Liebe zur Heimat: Saarland-Tattoo mit Lyoner-Fleischwurst und Maggi-Flasche

Was für ein Tattoo! Eine junge Frau hat sich eine Maggi-Flasche und eine Fleischwurst unter die Haut stechen lassen. Was hat sich die 28-Jährige bloß dabei gedacht?

  • Eine Maggi-Flasche und eine Fleischwurst hat sich eine 28-Jährige auf ihren Oberschenkel tätowiert.
  • Hinter dem Tattoo steckt eine ganz persönliche Botschaft.
  • Die 28-Jährige bezeichnet sich selbst als „Tattoo-verrückt“.

Blieskastel - Aus Liebe zu ihrer Heimat hat sich die Saarländerin Kristina Schappert einen Ring Lyoner-Fleischwurst und eine Flasche Maggi auf den rechten Oberschenkel tätowieren lassen. „Ich bin Tattoo-verrückt und wollte schon immer was Saarländisches haben“, sagte die 28-Jährige in Blieskastel. Und da Lyoner und Maggi zu den kulinarischen Lieblingen der Saarländer gehörten, habe sie gedacht: „Da mache ich was draus.“ Zuvor hatte die „Bild-Zeitung“ über das Tattoo berichtet.

Heimatliebe? Tattoo auf dem Oberschenkel beweist es 

Noch zwei Saarlodris-Figuren - Zeichentrickfiguren, deren Clips einst im regionalen Werbefernsehen liefen - und der Spruch „Hauptsach gudd gess“ („Hauptsache, gut gegessen“) dazu - dann war das Tattoo am vergangenen Wochenende nach gut fünf Stunden fertig. „Ich bin begeistert“, sagte Schappert. Sie selbst sei auch ein Fan von Lyoner und Maggi. Ein Ring Lyoner sei bei ihr immer im Kühlschrank - und die Speisewürze komme überall dazu: „Also auf ein Butterbrot, in den Salat, aufs Frühstücksei“, erzählte die Tierarzthelferin. Und wenn sie unterwegs sei, habe sie immer eine kleine Flasche dabei: „Ein Maggifläschchen muss immer mit.“

Lyoner-Maggi-Tattoo ist eine Sache des Geschmacks

Das Lyoner-Maggi-Tattoo sei ihre zehnte Tätowierung: Sie trage unter anderem bereits eine Biene, eine Fledermaus, eine Hundepfote und ein Leopardenmuster. Ob sie nicht fürchte, dass sie später mal ihr jetzt noch frisches Tattoo nicht mehr mögen werde? „Nein, das Saarland ist immer da. Und wenn ich mir ein Tattoo aussuche, dann bleibt es auch für ewig“, sagte sie. Heute schon freue sie sich auf wärmere Tage, wenn sie dann in kurzer Hose das Tattoo „jedem“ zeigen könne.

Bisher habe sie nur positive Reaktionen bekommen. Es passe zu ihr, weil sei eben gerne ein bisschen verrückt sei. „Ich habe auch ab und zu verschiedene Haarfarben. Im Moment habe ich grün.“

Damit auf den ersten Blick wirklich jeder Bescheid weiß, hat sich eine junge Frau ein Wort auf die Stirn tätowieren lassen. Das Selfie macht jetzt im Netz die Runde und Fleischliebhaber richtig wütend.   

dpa

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