Feuerwehr greift ein

München: Exotische Giftspinne in Supermarkt aufgetaucht - Mitarbeiter handelt vollkommen richtig

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In einem Münchner Supermarkt ist eine Giftspinne entdeckt worden. (Symbolbild)

In einem Münchner Supermarkt ist eine exotische Giftspinne entdeckt worden. Die Feuerwehr konnte die Situation letztlich entschärfen. 

  • In einem Supermarkt in München ist eine Gift-Spinne entdeckt worden.
  • Ein Mitarbeiter fand das Tier in einer Bananenkiste beim Entpacken.
  • Es stellte sich heraus, dass es sich um eine Bananenspinne handelte.

München - Spinnen-Alarm in einem Supermarkt im Münchner Umland! Am Dienstagmittag wurde das exotische Tier in einem Markt in Allach entdeckt. Die Mitarbeiter alarmierten sofort im Anschluss die Feuerwehr und haben damit sehr viel richtig gemacht, denn: Nach Angaben der Feuerwehr handelte es sich bei dem Tier um eine Bananenspinne, die als eine der gefährlichsten und giftigsten Spinnen der Welt gilt.

Ein Supermarkt-Mitarbeiter entdeckte die Spinne am Dienstag beim Auspacken von Bananen. Sie befand sich unter der Verpackungsfolie der Kiste. Der Mitarbeiter alarmierte sofort im Anschluss die Münchner Feuerwehr, die selbst von einem „ungewöhnlichen Notruf“ sprach.

Gift-Spinne in Münchner Supermarkt entdeckt - Feuerwehr geht sehr Vorsichtig vor

Nach dem Eintreffen am Supermarkt konnten die Fachkräfte der Feuerwehr das Tier als Bananenblattspinne (Phoneutria) identifizieren. Das Tier hatte eine Spannweite von knapp acht Zentimetern und gilt als extrem giftig.

Die Feuerwehr-Mitarbeiter brachten die Bananenkiste mit dem giftigen Inhalt sicher verpackt und weiterhin verschlossen zur Wache. Dort öffneten sie die Kiste mit sehr großer Vorsicht. Es gelang ihnen schließlich, die Spinne lebend zu fangen. Aktuell sucht die Feuerwehr noch nach einem sicheren und auch artgerechten Unterbringungsmöglichkeit für das Tier.

Bananenspinne in Supermarkt: Extrem giftige und aggressive Tiere

Phoneutria-Spinnen, die im Deutschen auch Bananenblattspinnen, Armadeira oder Wanderspinne genannt werden, gehören zur Familie der Kammspinnen. Sie gelten nicht nur als hochgiftig, sondern auch extrem aggressiv. Wanderspinne werden die Tiere wegen ihres Jagdverhaltens genannt: Anders als viele andere Spinnenarten, wartet die Bananenspinne nicht auf Beute, sondern geht nachts aktiv auf die Jagd nach Beute. Am Tag versteckt sich das Tier dann an feuchten und dunklen Orten. In diesem Fall war die Spinne wohl in der Bananenkiste fündig geworden.

Besonders sind Bananenspinnen auch wegen ihrer Drohgebärden: Fühlen sie sich angegriffen, richten die Tiere den vorderen Körperteil auf und strecken die beiden vorderen Beinpaare nach oben. 

Es ist bei weitem nicht das erste Mal, dass eine Spinne in einer Kiste den Weg in einen deutschen Supermarkt findet.

In Regensburg hat ein Mann große Verwirrung gestiftet. Er kam in einen Supermarkt und hatte einen Karton mit vier Ratten dabei.

Die Mitteilung der Münchner Feuerwehr im Wortlaut:

Am Dienstagmittag erreichte ein ungewöhnlicher Notruf die Leitstelle München. Ein Mitarbeiter eines Supermarktes entdeckte beim Entpacken von Bananen eine exotische Spinne unter der Verpackungsfolie und alarmierte daraufhin sofort die Feuerwehr. 

Die eintreffenden Fachkräfte der Feuerwehr stellten fest, dass es sich bei der Spinne um eine Bananenspinne handelt. Sie gilt als eine der gefährlichsten und giftigsten Spinnenarten der Welt. 

Sicher verpackt und verschlossen wurde die gesamte Bananenkiste von den Feuerwehrmännern zur Wache gebracht. Mit großer Vorsicht konnte dort die Kiste geöffnet und die Spinne mit einer Spannweite von zirka acht Zentimetern lebend gefangen werden.

Derzeit wird noch nach einer sicheren und artgerechten Unterbringungsmöglichkeit für die Spinne gesucht.

rjs

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