Tier-Drama an der Ostsee

Sprengungen töten Schweinswale: Verbot bringt Marine in Rage

Vier Kriegsschiffe der deutschen Amrine fahren über die Ostsee.
+
Die deutsche Marine macht eine Übung in der Ostsee.

Weil Sprengungen in der Ostsee gefährdete Schweinswale zu dutzenden töten, darf die Marine keine mehr durchführen. Das führt zu heftigem Protest.

Ostsee/Fehrmanbelt – Im August 2019 hat die deutsche Marine in der Ostsee eine alte Seemine aus dem Zweiten Weltkrieg gesprengt. Solch ein Einsatz ist keine Seltenheit. Doch die Schallwellen dieser Sprengungen töten gefährdete Schweinswale in der Ostsee zu dutzenden*, wie 24hamburg.de/tiere berichtet. Das haben Experten des Bundesumwelt- und Verteidigungsministeriums am Donnerstag, 22. Oktober 2020, erklärt.

Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) erließ daraufhin ein Sprengverbot. Die deutsche Marine ist darüber sauer. Denn davon sind auch Übungen betroffen. Für die Tierschützer ist es allerdings ein außerordentlicher Erfolg. Auch von anderen Tieren in der Nord- und Ostsee gibt es gute Nachrichten. Die Kegelrobben gehören nicht mehr zu gefährdeten Tierarten*. Ihr Bestand hat sich erholt. *24hamburg.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

Das könnte Dich auch interessieren

Kommentare