Todesfall nach dem Baden

Ostsee: Nach Todesfall - neue Schock-Nachricht über Killer-Bakterien

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In der Ostsee wurden Killer-Bakterien festgestellt. Eine Frau ist tot (Symbolbild)

Eine Frau starb in der Ostsee an Killer-Bakterien, als sie im Meer in Mecklenburg-Vorpommern baden ging. Jetzt folgt eine neue schockierende Nachricht.

  • In der Ostsee wurden bei einer Wasserprobe Killer-Bakterien gefunden
  • Eine ältere Frau aus Mecklenburg-Vorpommern ging im Meer baden
  • Dann passierte das Unfassbare, es kam zum Todesdrama

Update vom 21. August 2019: Die schlechten Nachrichten aus der Ostsee reißen nicht ab. Die Killer-Bakterien, an denen bereits eine Frau starb, sind nicht nur immer noch im Meer nachweisbar, es infizieren sich auch immer mehr Menschen mit dem Vibrionen-Bakterium. Seit dem vergangenen Mittwoch (14. August 2019) hat es drei neue Infektionen mit den Vibrionen in der Ostsee gegeben. Weitere Todesfälle gab es in Mecklenburg-Vorpommern bislang aber nicht, das berichtet die Mopo.

Ostsee: Drei Neu-Infektionen in einer Woche mit dem Vibrionen-Bakterium

Update vom 16. August 2019: Auch eine Woche nach dem tragischen Todesfall an der Ostsee scheint sich die Lage im Meer nicht zu entspannen. Wie Heiko Will, Direktor des Landesamts für Gesundheit und Soziales (LaGuS) gegenüber dem NDR mitteilte, sind die Killer-Bakterien noch immer in der Ostsee nachzuweisen. Damit trüben die Bakterien noch immer den Badespaß an der Ostsee. An sieben Messstellen untersucht das LaGuS die Ostsee demnach auf die Vibrionen, in einem 14-Tages-Zyklus werden die Ergebnisse geprüft. 

In Kronshagen bei Kiel wurde ein Paketbote zum Held, weil er in einer Kita einen Brand verhinderte.

Ostsee: Killer-Bakterien töteten eine Frau - jetzt gibt es die nächste Hiobsbotschaft

Am Mittwoch (14. August 2019) war bekannt geworden, dass sich eine weitere Frau mit den Killer-Bakterien in der Ostsee infiziert hatte. Es ist im laufenden Jahr bereits die sechste Infektion in Mecklenburg-Vorpommern in diesem Jahr. Bei der Frau handelt es offenbar um eine ältere Dame aus, die somit ebenfalls zur Risikogruppe der immungeschwächten Menschen gehört. „Es besteht auch weiterhin eine potenzielle Gefahr für Vibrionen-Infektionen in der Ostsee“, so Heiko Will vom Landesamt für Gesundheit und Soziales gegenüber dem NDR. Am 8. August 2019 war bereits eine ältere Frau an dem Killer-Bakterium gestorben, nachdem sie sich mit den Vibrionen infiziert hatte. 

Bei der Überfahrt von Dänemark nach Kiel telefonierte ein Segler auf der Ostsee mit seiner Familie, als plötzlich die Verbindung abriss - es kam zum Drama.

Ostsee: Vibrionen-Bakterien auch weiterhin im Meer nachweisbar - Potenzielle Gefahr

Meldung vom 8. August 2019

Rostock - In der Ostsee wurden bei einer Wasserprobe Killer-Bakterien im Meer festgestellt. Nachdem eine ältere Frau aus Mecklenburg-Vorpommern ins Wasser gegangen war, kam es zum Drama. Wie das Landesamt für Gesundheit und Soziales erfuhr, forderten die gesundheitsgefährdenden Vibrionen, wie die Bakterien in der Fachsprache bezeichnet werden, nun ihr erstes Todesopfer. Über die Killer-Bakterien in der Ostsee berichtet nordbuzz.de*.

Ostsee: Erster Todesfall nach vermehrter Vibrionen-Bildung im Meer

In Mecklenburg-Vorpommern haben Killer-Bakterien in der Ostsee ihr erstes Todesopfer gefordert. Die sogenannten Vibrionen, die sich vor allem in weniger salzigem Meerwasser und einer Temperatur von etwa 20 Grad Celsius stark vermehren, wurden einer älteren Frau zum Verhängnis. Die Dame, die zur Risikogruppe der immungeschwächten Personen gehörte, infizierte sich mit der Vibrionen-Art und starb schließlich an ihnen. Zu einem Todesdrama kam es auch in Mecklenburg-Vorpommern, als ein Vater in Rostock auf sein Baby einstach und dann vom Balkon stürzte.

Ostsee: Frau infiziert sich mit Killer-Bakterien und stirbt an Vibrionen

Wie genau sich die Frau mit den Killer-Bakterien in der Ostsee infiziert hat, ist nicht bekannt. Klar ist aber, dass die Vibrionen vor allem über offene Wunden oder durch den Verzehr von Meeresfrüchten, insbesondere Austern, in den Körper gelangen. Neben dem Todesfall registrierte das Landesamt für Gesundheit und Soziales seit Juni zudem vier weitere Erkrankungen durch die Bakterien. Im Vergleich zum Jahr 2018 ist das allerdings ein starker Rückgang.

Derweil kam es in der Innerstetalsperre im Harz zum Drama, als ein Mann den Stausee im Landkreis Goslar durchschwimmen wollte.

Ostsee-Todesfall: Hier kommt das Bakterium Vibrio vulnificus vor

Im Rekordsommer 2018 fanden die Killer-Bakterien exzellente Bedingungen in der Ostsee vor, um sich zu vermehren. Das Landesamt für Gesundheit und Soziales in Mecklenburg-Vorpommern zählte insgesamt 18 Erkrankungen, drei Personen starben an dem Bakterium "Vibrio vulnificus". Die gekrümmten Stäbchen-Bakterien der Gattung Vibrio kommen vor allem in Flussmündungen, Brackwasser oder Küstengebieten vor. Unter Brackwasser versteht man See- oder Meerwasser mit einem Salzgehalt von 0,1 bis 1 Prozent, das beispielsweise in Flussmündungen im Meer vorkommt, wenn sich das Süß- mit dem Salzwasser mischt.

Vibrio vulnificus: Die Merkmale des Killer-Bakteriums aus der Ostsee

Das Bakterium "Vibrio vulnificus" kann im Wasser durch offene Wunden, Stichwunden oder den Verzehr von Meeresfrüchten in den Körper eindringen. Auch bei noch nicht vollständig verheilten Tätowierungen besteht eine Infektionsgefahr, wenn man in einem verseuchten Gewässer schwimmt. Zu den Symptomen gehören Erbrechen, Diarrhö, Leibschmerzen und eine Blasen werfende Dermatitis. Bei Menschen mit einem geschwächten Immunsystem kann eine Infektion mit Vibrio-Bakterien tödlich enden. In einem Verdachtsfall sollte, wegen des schnellen und schweren Krankheitsverlaufes, sofort ein Arzt aufgesucht werden.

Dagegen wird noch immer die 15-jährige Liliana S. aus Schwerin vermisst, doch die Polizei hat eine Vermutung.

Vibrio-Bakterien: So wird das Killer-Bakterium aus der Ostsee behandelt

Jede vierte Infektion mit dem Bakterium "Vibrio nulnificus" endet tödlich. Entwickelt sich die Infektion zu einer Sepsis, sterben sogar die Hälfte aller betroffenen Patienten. Besonders anfällig sind dabei aber Patienten, die zu den sogenannten immungeschwächten Personen gehören, also zum Beispiel an HIV, Krebs oder Diabetes leiden.

Die optimale Behandlung ist unterdessen nicht bekannt. Eine retrospektive Untersuchung in Taiwan hat aber gezeigt, dass die Anwendung von Breitband-Antibiotika (Cephalosporine) in Verbindung mit Tetracyclinen zu einem besseren Behandlungsergebnis führt. Da "Vibrio vulnificus" allerdings oft zu großen Geschwulsten führen kann, sind meistens größere chirurgische Eingriffe oder sogar Amputationen erforderlich.

Das Bakterium "Vibrio vulnificus" wurde in der Ostsee gefunden.

Nag

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