„Rollende Arztpraxis“

Notärztin aus Tübingen bekommt Bundesverdienstkreuz für Einsatz in Flüchtlings- und Corona-Krise

Die Ärztin Lisa Federle untersucht am 19.01.2016 in einer mobilen Arztpraxis in Tübingen (Baden-Württemberg) den Flüchtling Aymann al Hassan aus Syrien.
+
Coronavirus in Baden-Württemberg: Tübinger Ärztin wird mit Bundesverdienstkreuz geehrt.

Eine Notärztin aus Tübingen bekam für ihren Einsatz in der Flüchtlings- und der Corona-Krise das Bundesverdienstkreuz von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (SPD) verliehen.

Tübingen - Die Corona-Pandemie stellt vor allem das medizinische Personal vor eine schwere Aufgabe. Eine Ärztin aus Tübingen entwickelte bereits vor fünf Jahren die bundesweit erste „rollende Arztpraxis“. Damit half sie Flüchtlingen, Obdachlosen und anderen Bedürftigen und versorgte alltägliche Erkrankungen und kleinere Verletzungen. Nach dem Ausbruch des Coronavirus richtete die Medizinerin in kürzester Zeit eine Fieberambulanz ein, um den Menschen im Landkreis Tübingen zu helfen. Für ihren Einsatz wurde sie am 1. Oktober in Berlin mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.

Wie BW24* berichtet, bekam eine Notärztin aus Tübingen für ihren Einsatz in der Flüchtlings- und Corona-Krise das Bundesverdienstkreuz verliehen.

Auch die Krankenhäuser und sozialen Einrichtungen in Stuttgart sind täglich im Kampf gegen das Virus (BW24* berichtete). *BW24 ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

Das könnte Dich auch interessieren

Kommentare