Triathlet aus Schlüchtern

So hoch wie der Mount Everest: Rafael Ruppel will 8848 Höhenmeter mit dem Fahrrad zurücklegen

Rafael Ruppel beim Ironman auf Hawaii.
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So wie hier beim Ironman auf Hawaii könnte es aussehen, wenn Rafael Ruppel die Spessarthöhe hinauf aus dem Sattel steigt.

Rafael Ruppel reicht’s. Dem Ironman gehen die coronabedingten Sport-Einschränkungen gehörig auf den Wecker. Um der Wettkampf-Flaute etwas entgegen zu setzen, sucht der Triathlet aus Schlüchtern nun den Wettbewerb mit sich selbst und der Natur. Zudem soll noch etwas für den guten Zweck herausspringen.

Alsberg - Das Zauberwort heißt „Everesting“. Dabei handelt es sich um eine relativ neue Art von Radrennen, die sich gerade in jüngster Vergangenheit zunehmender Beliebtheit erfreut. Es geht darum, mit dem Fahrrad eine Höhendistanz von 8848 Metern – die Höhe des Mount Everest – zu bewältigen.

In der Praxis sieht das so aus, dass ein „Everester“ so oft eine zuvor festgelegte Bergstrecke hoch, runter und wieder hinauf fährt, bis in der Summe die 8848 Meter des weltweit höchsten Gipfels erklommen sind. Begründet hat diesen Trend 1994 George Mallory, Enkel des britischen Bergsteiger-Pioniers George Herbert Mallory, der seit 1924 am Mount Everest verschollen ist.

Rafael Ruppel, der 2018 beim Ironman auf Hawaii – dem Triathlon-Mekka schlechthin – nach 9:31:11 Stunden die Ziellinie überquert hat, sieht das Everesting als eine abwechslungreiche Trainingsform an. Der Everester aus Schlüchtern hat sich eine besondere Strecke ausgesucht*. *Fuldaer Zeitung.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

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