Angeschossen

Horror-Empfang: Studentin will Mutter überraschen - die greift zur Waffe

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In den USA hat eine Mutter versehentlich ihre Tochter angeschrieben.

Mit dieser Reaktion hat sie wohl nicht gerechnet. Als Hannah Jones (18) aus dem US-Staat Ohio vom College nach Hause kommt, empfängt sie ihre Mutter mit einer recht sonderlichen Begrüßung.

Girard (Ohio) - Als Hannah Jones vom College nach Hause kam, wollte die Studentin ihre Familie eigentlich nur überraschen. Aus Überraschung wurde Horror. Denn die Art und Weise, wie ihre Mutter sie in Empfang nahm, schockiert. 

Horror-Empfang: Hannah Jones will ihre Mutter eigentlich nur überraschen 

Mit der Reaktion der Mutter hatte Hannah Jones aus dem US-Staat Ohio sicherlich nicht gerechnet. Als Hannah nach Hause kommt, greift ihre Mutter plötzlich zur Waffe und eröffnet das Feuer. Blutüberströmt bricht das 18-jährige Mädchen am 30. August zusammen, wie 21 News berichtete. Der Freund, der Hannah begleitet hatte und unverletzt geblieben war, setzt demnach sofort einen Notruf ab. 21 News erhielt den Sprachverlauf zwischen der Polizei und dem Freund der Verletzten. Demnach soll er am Telefon gesagt haben: „Meine Freundin kam gerade vom College nach Hause und ihre Mutter wusste es nicht, ...sie hat sie zufällig angeschossen und wir wissen nicht, was wir machen sollen.“ 

Der Freund hatte wohl sofort begriffen, was passiert war. Denn Hannahs Mutter hatte offensichtlich nicht mit ihrer Tochter gerechnet und sie irrtümlicherweise für einen Einbrecher gehalten. 

Horror-Empfang: Mutter schießt auf Tochter

„Als ich durch die Tür lief, hatte sie Angst um ihr Leben und schoss auf mich“, soll Hannah in einem Facebook-Post am 3. September mitgeteilt haben, wie Tag24 schrieb. Der Post ist aktuell nicht mehr aufrufbar. Die Mutter Renee Jones sei in Panik geraten, als sie hörte, wie jemand schnellen Schrittes die Treppe hinauf lief. Zufolge mehrerer Bilder, die die Amerikanerin teilte, war zu sehen, wie schwer sie durch den Vorfall verletzt worden war. Ihr rechter Ellbogen sei demnach durch die Schießerei an drei Stellen gebrochen. Sie musste sich einer Operation unterziehen, bei der sie acht Schrauben und drei Platten eingesetzt bekam. 

In einem Tweet der New York Post sieht man Hannah lächelnd im Krankenhaus liegen.

Horror-Empfang: Polizeichef äußert sich zu dem Fall

"Es waren wirklich ein paar verrückte Tage, aber ich bin überglücklich, heute noch hier auf dieser Erde zu sein... Es verwirrt mich weiterhin zu wissen, dass ich tot sein könnte", soll sie geschrieben haben. 

Der Polizeichef von Girard, John Norman, bestätigte, dass Hannahs Mutter die Erlaubnis besaß eine Waffe zu besitzen. "Sie hatte eine Waffe parat und schoss eine Runde auf jemanden, der durch die Tür kam", sagte er 21 News. Die Staatsanwaltschaft habe noch nicht entschieden, ob trotzdem Anklage erhoben wird, so Norman. „Wir werden alle Fakten sammeln“, fuhr er fort, „und sie einem Staatsanwalt präsentieren. Nicht, um böswillig zu sein. Dennoch müssen wir alle Fakten präsentieren, wie in jedem anderen Fall auch. Die Waffe fand man schließlich auf dem Boden im Schlafzimmer liegen. Sie wurde als Beweisstück mitgenommen. 

Der Polizeichef versuchte noch einen Tipp für Fälle wie diese zu finden: "Wenn Sie feststellen, dass jemand eine Waffe zum Schutz hat und Sie nicht erwartet - melden Sie sich, wenn Sie das Haus betreten oder wenn Sie mitten in der Nacht aufstehen, um etwas Wasser zu trinken", riet Norman.

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