Gießen (Hessen)

Lkw-Fahrer blickt in Rückspiegel - er sieht absoluten Albtraum

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Auf der A5 bei Gießen erlebte ein Lkw-Fahrer einen absoluten Albtraum.

Der Grund für den Ekel ist einfach nur kurios. Denn: Der Lkw-Fahrer hat etwas Entscheidendes vergessen.

Gießen - Man muss sich das einfach mal vorstellen: Mit 25 Tonnen Ekelbrühe an Bord ist ein Lkw-Fahrer auf der Autobahn 5 in der Nähe von Gießen unterwegs. Und dann passiert das Schlimmste: Die Ladung entwickelt ein Horror-Eigenleben. extratipp.com* berichtet über den Vorfall. 

Ein Lkw-Fahrer einer Firma aus Schleswig-Holstein befuhr am Dienstagnachmittag gegen 15.50 Uhr die A5 in der Nähe von Gießen. Als er zwischen den Anschlussstellen Grünberg und Homberg Ohm unterwegs war, schaute der 65-Jährige in den Rückspiegel - und bemerkte, dass etwas mit seiner Ladung nicht stimmte. Auf dem Parkplatz Heg-Berg stoppte er seinen Lkw - und informierte die Polizei.

Gießen: Lkw-Fahrer auf A5 schaut in Rückspiegel - und sieht absoluten Albtraum

Der Grund für den Schock: Die Ladung des Tank-Lkws entwickelte ein gruseliges Eigenleben. Wie in einem Albtraum quoll sie aus den Deckeln heraus. Und das war nicht etwa appetitliches Chanel No 5, sondern 25 Tonnen Schlamm und Waschwasser aus Raffinationsprozessen! Glück im Unglück nahe Gießen: Die Flüssigkeit war nicht gefährlich. Dennoch sperrten Feuerwehr und Polizei den gesamten Parkplatz, wie die Ordnungshüter in einer Pressemitteilung schreiben.

Die Ladung des Lkws entwickelte ein kurioses Eigenleben.

Beim näheren Betrachten des A5-Albtraums stellte sich heraus, warum die Brühe austreten konnte: Der Lkw-Fahrer hatte nach der zuvor transportierten Ladung, eine zuckerhaltige Melasse, den Tank nicht gründlich genug gereinigt. Nun reagierten die beiden Stoffe im Tank - und die Flüssigkeit dehnte sich enorm aus. 

Lkw-Albtraum auf A5 bei Gießen: Ladung dehnt sich immer weiter aus

Die Feuerwehren aus dem Gießener Einzugsgebiet verhinderten den Eintritt der auslaufenden Flüssigkeit in das Kanalsystem und begannen mit dem Abpumpen der Brühe in Bergebehältnisse. Dies half jedoch nur vorübergehend, da das Volumen der Flüssigkeit sich immer weiter ausdehnte. Abhilfe gelang schließlich durch eine hinzugezogene Werksfeuerwehr aus dem Industriepark Frankfurt-Höchst. Die Feuerwehrleute pumpten einen weiteren Teil der Ladung ab und entfernten ihn. Besonders schlimm für den unachtsamen Lkw-Fahrer auf der A5: Für den teuren Einsatz wird er richtig blechen müssen!

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