Ermittlungen laufen

Gelsenkirchener Polizei hat nach der Bombendrohung einen üblen Verdacht

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Bombendrohung in Gelsenkirchen: Polizei suchte mit Sprengstoffspürhunden die Innenstadt ab.

Nach einer Bombendrohung in der Innenstadt von Gelsenkirchen hat die Polizei Entwarnung gegeben. Nach dem Einsatz laufen die Ermittlungen allerdings weiter. 

  • Wegen einer Bombendrohung sperrte die Polizei die Innenstadt Gelsenkirchen (NRW) am Donnerstag (4. April 2019) weiträumig ab.
  • Mehrere Geschäfte und eine Einkaufstraße mussten gegen 10 Uhr geräumt komplett werden.
  • Nach drei Stunden gab die Polizei Entwarnung.
  • Update vom 3. Mai 2019: Auch im Landratsamt Cham hat es eine Bombendrohung gegeben - 300 Menschen müssen Gebäude räumen

Update vom 4. April 15.02 Uhr: Nach der Bombendrohung gegen ein Bekleidungsgeschäft in Gelsenkirchen gehen die Ermittlungen weiter, wie teilt die Polizei in einer aktuellen Pressemitteilung mit. Die Identität des Anrufers und die Hintergründe der Tat stehen demnach aktuell im Focus.

Im Zuge des Vorfalls weist die Polizei außerdem eindringlich darauf hin, dass Anrufe dieser Art strafbar sind. Gegebenenfalls könne der Anrufer für die entstandenen Kosten des Großeinsatz „schadenersatzpflichtig“ werden.

Die Bombendrohung gegen ein Bekleidungsgeschäft war am Donnerstagmorgen per Telefon ausgesprochen worden. Daraufhin wurde das Geschäft und andere Läden in der Einkaufstraße in Gelsenkirchen geräumt.   

Bombendrohung in Gelsenkirchen (NRW): Polizei gibt Entwarnung

Update 13.00 Uhr: Der Polizei-Einsatz an der Bahnhofstraße ist beendet, gibt die Polizei Nordrhein Westfalen bekannt. „Alle Sperrungen im Bereich der Fußgängerzone sind aufgehoben. Die umliegenden Geschäfte können wieder öffnen“, schreiben sie auf Twitter. 

Allerdings dauern die Ermittlungen laut ihrem Post weiter an.

Innenstadt in Gelsenkirchen geräumt

Mehrere Geschäfte in der Innenstadt von Gelsenkirchen wurden geräumt, Teile der Innenstadt sogar abgesperrt. Wie die Polizei selbst bestätigte, ging eine Drohung gegen eines der Geschäfte ein. Die Bereiche von der Klosterstraße/Arminstraße bis zur Bahnhofsstraße wurden abgesperrt. Menschen die sich in den Läden aufgehalten haben, wurden von Einsatzkräften evakuiert. Auch die Zugangsstraßen Preuteplatz und Beskenstraße sind in Richtung Bahnhofstraße gesperrt. Der Einsatz durch die Polizei läuft bereits seit zwei Stunden. 

Teile der Innenstadt wurden von der Polizei gesperrt. 

Gelsenkirchen (NRW): Bombendrohung gegen Geschäft eingegangen

 

Wie die Polizei gegenüber derWesten bestätigte, handele es sich bei der Drohung um eine Bombendrohung, ob per Telefon oder schriftlich sei noch unklar. Wie eine betroffene Passantin gegenüber über dem Portal erzählte, sei die Evakuierung panisch abgelaufen. 

Bei einem SEK-Einsatz auf einem Autobahnparkplatz auf der A10 in Brandenburg fielen in der Nacht Schüsse.

Einen Einsatz in der Innenstadt gab es auch in Bielefeld, wie owl24. de* berichtet. 

Erst vor wenigen Tagen kam es auch in Flensburg zu einem Einsatz. Die Polizei verhinderte dort offenbar einen Amoklauf. Ebenso in Sachsen. Dort gab es einen Amokalarm.

Eine Bombendrohung erschüttert Köln. In einem Schreiben, das dem Express vorliegt, wird gedroht, dass im Rathaus um 9.45 Uhr eine Bombe hochgehen wird. In Straubing wurde eine Berufsschule evakuiert - es ging eine Bombendrohung ein.

*owl24.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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