Wintereinbruch in Sicht?

Wetter in Deutschland: Schnee zum ersten Advent? 10-Tages-Prognose des DWD ist eindeutig

Deutschland steuert unbeirrt auf den ersten Corona-Winter zu. Die Temperaturen sinken. Dürfen wir uns zum ersten Advent auf einen Wintereinbruch freuen?

  • Wetter in Deutschland*: bleibt zum Start in die letzte Novemberwoche 2020 eher trüb und grau.
  • Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt in einigen Regionen vor Frost und gefrierenden Sprühregen.
  • Kommt bald der Wintereinbruch? Zum ersten Advent gibt es eindeutige DWD-Prognosen.
  • Dieser News-Ticker wird ständig aktualisiert.

Update vom 23. November 2020, 15.55 Uhr: In der Nacht zum Dienstag könnte nach Vorhersagen des DWD im Süden und in der Mitte gebietsweise leichter Frost entstehen. Glätte sei dabei nicht ausgeschlossen, so der Wetterdienst. Autofahrer sollten deshalb besonders vorsichtig sein, wenn sie nachts oder in den frühen Morgenstunden unterwegs sind.

Wetter in Deutschland: Schnee zum ersten Advent? 10-Tages-Prognose des DWD ist eindeutig

Update vom 23. November 2020, 10.15 Uhr: Dürfen wir uns zum ersten Advent am kommenden Wochenende auch auf den ersten richtigen Schnee freuen? Ein Blick auf die 10-Tages-Prognose des Deutschen Wetterdienstes (DWD) zeigt recht eindeutige Aussichten.

Über weite Teile Deutschlands ziehen im Verlauf der Woche dichte Wolkenfelder und vor allem in der Nord- und Nordwesthälfte regnet es immer wieder. Nebel und Hochnebel löst sich im Tagesverlauf nur zögerlich auf. Doch die Temperaturen steigen den DWD-Prognosen zufolge im Norden und Westen auf rund zehn Grad. Im Süden bleibt es mit zwei Grad deutlich kälter, doch auch hier sinken die Temperaturen tagsüber nicht unter den Gefrierpunkt. Schnee ist angesichts dieser Werte also bis zum kommenden Wochenende erstmal nicht in Sicht. Ob der Wintereinbruch zum meteorologischen Winteranfang am 1. Dezember in Aussicht ist, ist derzeit unklar.

Wetter in Deutschland: Vorsicht! Warnung vom DWD - in der Nacht droht Gefahr

Update vom 22. November, 17.00 Uhr: Vorsicht! Für die Nacht zum Montag warnt der Deutsche Wetterdienst (DWD) vor Nebel, Frost und Glätte durch gefrierenden Sprühregen. So richtig glatt wird es vor allem im Süden in Bayern, aber auch in der Mitte Deutschlands. Die Tiefstwerte liegen hier teils um null Grad und etwas darunter. Frost am Boden und „geringfügiger Niederschlag“ - das ist ein tückischer Mix. Die Lage entspannt sich laut DWD im Laufe des Montags wieder.

Das Wetter in Deutschland bestimmt laut den DWD-Wetterexperten das Tief „Sarah“ über dem Nordmeer. Im Süden herrscht dagegen weiter Hochdruckeinfluss. Dank Hochdruckgebiet „Valentin“ erwartet Deutschland in den nächsten Tagen ruhiges Herbstwetter.

Sonnenschein gibt es am Alpenrand und in Südbaden am Montag. Sonst ist es im Süden und in der Mitte Deutschlands stark bewölkt, örtlich gibt es etwas Regen. Bis zum Nachmittag lockert der Himmel auf, fast überall sind laut DWD heitere Abschnitte zu erwarten. Die Werte liegen zwischen 6 und 11, im Südosten teils nur 2 bis 5 Grad. Im Norden ziehen einzelne Schauer durch. An der Küste macht sich ein stürmischer Westwind bemerkbar.

Achtung Glatteis! Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt vor Frost und rutschigen Straßen (Symbolfoto).

Im Süden sowie im Norden und Nordwesten wird die Nacht zum Dienstag teilweise stark bewölkt, es fällt jedoch kaum Regen. Stellenweise kommt es zu Nebel- und Hochnebel. Die Temperaturen kühlen auf 6 bis 0 Grad ab, in der Mitte Deutschlands und im Süden gebietsweise leichter Frost mit bis zu -3 Grad. Es kann glatt werden. Am Dienstag wird es an der Küste wolkig, gelegentlich regnet es auch. Die Höchstwerte klettern nach Angaben des DWD auf 7 bis 12 Grad. 

Wann Hoch „Valentin“ seinen Einfluss verliert, ist noch unklar. Wahrscheinlich steht eine Wetterwende für Donnerstag, spätestens Freitag an. Doch bis dahin ist ja noch etwas Zeit.

Update vom 21. November, 12.05 Uhr: Hoch im Norden wird es am Samstag windig. Der Deutsche Wetterdienst hat am Samstag eine amtliche Warnung vor Sturm- und Windböen an der Nord- und Ostseeküste ausgegeben.

An der Nordsee werden vielfach stürmische Böen bis zu 70 km/h und exponiert einzelne Sturmböen bis 85 km/h erwartet. An der Ostsee erwartet der DWD steife Böen, im angrenzenden Binnenland mitunter starke Böen mit Windgeschwindigkeiten um 55 km/h. Zudem werden im Hocherzgebirge Sturmböen, auf dem Brocken teils schwere Sturmböen mit Windgeschwindigkeiten bis zu 100 km/h aus Südwest erwartet.

Hoch Udo sorgt im Süden und Westen Deutschlands für Sonnenschein, aber auch für Kälte. In Norden und Osten bringt Tief Sarah immer mal wieder Regen und Wind, wie wetter.de berichtet.

Wetter in Deutschland: Schnee oder Schneeregen am Freitagnachmittag erwartet

Update vom 20. November, 13.10 Uhr: Beim Blick in den Himmel reibt man sich in Teilen Deutschlands am Freitagmittag verwundert die Augen: Dunkle Wolken, Boten für Schnee?

Tatsächlich erwartet der Deutsche Wetterdienst für Teile des Voralpenlandes sowie höhere Lagen im Mittelgebirge Schnee oder Schneeregen am Freitagnachmittag. Vom Norden bis ins Mittelgebirge muss mit Graupelschauern gerechnet werden. Bei 2 bis 8 Grad wird der Freitagnachmittag auch deutlich kühler als die vergangenen Tage.

Für ganz Bayern sowie einen breiten Streifen zwischen Saarland und Sachsen gelten dazu amtliche DWD-Warnungen vor Frost. Nach einer Nacht mit weiter frostigen Temperaturen bei bis zu Minus zehn Grad direkt am Alpenrand, soll sich das Wetter zum Wochenende wieder beruhigen (laut Wetter.de).

Wetter in Deutschland: Ex-Hurrikan „Eta“ bringt Windböen bis 60 km/h

Update vom 19. November, 10.05 Uhr: Nach weitgehend milden Temperaturen am Mittwoch, legt Ex-Hurrikan „Eta“ (siehe Ursprungsmeldung vom 17. November) so richtig los und sorgt in vielen Teilen Deutschlands für stürmisches, kaltes Wetter. Das zeigt sich auch an der Wetterkarte des Deutschen Wetterdienstes (DWD).

Besonders für den Norden und den Westen Deutschlands warnt der DWD vor Windböen mit Geschwindigkeiten bis zu 60 km/h. In den Regionen um Bremen, Hamburg und Kiel wird mit der Warnstufe 2 vor Sturmböen um 85 km/h gewarnt. Weiter heißt es vom DWD: „In Schauernähe muss mit schweren Sturmböen um 100km/h gerechnet werden.“

Besonders gefährlich kann es den Warnungen zufolge jedoch an der Nordseeküste Deutschlands werden. Für diese Gebiete gab der Deutsche Wetterdienst eine „amtliche Unwetterwarnung vor orkanartigen Böen“ mit Geschwindigkeiten bis zu 110 km/h aus, die von 11 Uhr bis 15 Uhr gilt. Auch der KATWARN löste diesbezüglich aus und warnte: „ACHTUNG! Hinweis auf mögliche Gefahren: Es können zum Beispiel Bäume entwurzelt und Dächer beschädigt werden. Achten Sie besonders auf herabstürzende Äste, Dachziegel und Gegenstände. Schließen Sie alle Fenster und Türen!“ Auch der Aufenthalt im Freien soll demnach möglichst vermieden werden.

Der Deutsche Wetterdienst warnt vor Unwettern für Teile Deutschlands.

Auch für Regionen in Bayern gelten Unwetterwarnungen.

Wetter in Deutschland: Schneefallgrenze sinkt enorm - bis zu 15 Zentimeter Neuschnee

Wie The Weather Channel prognostiziert, bringt Ex-Hurrikan „Eta“ frostige Temperaturen und Regenschauer in den Süden. Die Schneefallgrenze sinke bereits am Donnerstagabend auf etwa 1000 bis 1200 Meter. Am Freitag falle sie auf 0 bis 500 Meter. „Die Kaltluft ist da und das bedeutet, es schneit auch. Vor allem aber in den Bergen.“ Für das Allgäu werden bis zu 15 Zentimeter Neuschnee vorausgesagt. Das könne sich „schon mal bis München“ hochziehen - „wenn überhaupt, wird es nur mal angezuckert sein“, heißt es jedoch in der Prognose.

Wetter: Ex-Hurrikan rauscht nachts heran - Wintereinbruch in deutscher Millionenstadt steht bevor

Update vom 18. November, 10.19 Uhr: Wer sich an diesem Mittwoch fragt, woher die milden Temperaturen (immerhin 10 bis 15 Grad) in weiten Teilen Deutschlands kommen: Die Ursache ist Ex-Hurrikan „Eta“ (siehe Ursprungsmeldung vom 17. November) - der aber bald seine „kalte Schulter“ zeigt. So formuliert es Björn Goldhausen von wetteronline.de.

Denn in der Nacht zum Donnerstag „rauscht dann von Nordwesten die Kaltfront von Eta heran, und bis Donnerstagnachmittag hat sie weite Landesteile überquert“, erklärt er in einem aktuellen Video:

Die Folge: Vor allem im Süden und an den Alpen längere Regenschauer - und eine sinkende Schneefallgrenze. Die Temperaturen fallen dann deutlich auf 7 bis 11 Grad, so die Prognose, mit Ausnahme des äußersten Südostens Richtung Berchtesgadener Land. Am Freitag sei dann von Eta „schon fast keine Spur mehr“, erklärt Goldhausen.

Nur am Alpenrand könnte es aufgrund der Eta-Kaltfront teils bis in die Täler schneien: „In manchen Regionen ist es sogar der erste Schnee für diese Saison.“ Was erwarten lässt: Der vorhergesagte Wintereinbruch in München rückt näher.* Am Freitag stehen der Isar-Metropole gerade einmal vier Grad Celsius bevor. Der Winter kommt.

Bringt eine Kaltfront den ersten Schnee im Herbst 2020 nach München (Symbolfoto)?

Deutschland-Wetter: Ex-Hurrikan rollt auf Deutschland zu - nach Temperatur-Crash droht Schneefall

München - Auf Deutschland kommt etwas Großes zu. „Eta“, der Ex-Hurrikan*, der Anfang November die Karibik-Staaten heimgesucht hat, nimmt Kurs auf Europa und streift nach seiner Tour um die halbe Welt an diesem Dienstag (17. November) auch die Bundesrepublik. Infolge des Wirbelsturms sollen in Mittelamerika mindestens 170 Menschen ums Leben gekommen sein.

Nun hat sich das Wetter-Ungetüm* zwar deutlich abgeschwächt, beschert uns nach sonnenreichen Tagen aber typisches Herbstwetter: Besonders die Nordhälfte wird laut dem Portal wetter.de von dichten Wolken heimgesucht, dazu kommt Regen. Dagegen setzt sich im Süden weitgehend die Sonne durch - hier ist mit zwei bis fünf Sonnenstunden zu rechnen. In Nordbayern bleibt es bei acht Grad verhältnismäßig kühl, in der Region zwischen Köln und Aachen steigt das Thermometer auf bis zu 14 Grad.

Wetter in Deutschland: Mittwoch kommt bei bis zu 17 Grad die Sonne durch

Der Mittwoch verspricht uns dann wieder Besserung. Es soll dank eines Hochs aber auch der schönste Tag der Woche bleiben. Am Morgen ist noch mit vereinzelten Nebelfeldern zu rechnen, danach wird es aber fast überall in Deutschland sonnig. Verbreitet behauptet sich die Sonne für vier bis sechs Stunden, im Süden sogar bis zu acht. Lediglich nach Nordosten hin halten sich länger zähe Wolken. Dazu bleibt es bei für die Jahreszeit ungewöhnlichen Temperaturen bis zu 17 Grad, die vom Aachener Raum bis ins Ruhrgebiet erreicht werden, mild.

Ein komplett anderes Bild erwartet uns am Donnerstag, der mit wolkenreichem Schauerwetter daherkommt. Leichte Auflockerung gibt es für den Norden, wo heitere Abschnitte erwartet werden. Im Nordosten sind seltene Schauer vorhergesagt, in anderen Regionen ist mit mehr Niederschlag zu rechnen. Insgesamt wird es windig, an der Nordsee kommen sogar Sturmböen* auf. Und es können bereits winterliche Vorboten niedergehen: So sinkt die Schneefallgrenze im Schwarzwald auf 1000 Meter, am Abend sogar auf 800 Meter, auch in den Alpen kann die weiße Pracht aus den Wolken rieseln. Die Höchstwerte liegen bei acht Grad in der Eifel und bei 13 Grad im Südosten sowie in Südbrandenburg.

Winter-Vorboten: Schon in dieser Woche könnte es in höheren Lagen schneien.

Wetter in Deutschland: Zum Wochenende folgt Temperatursturz mit Minusgraden in der Nacht

Die zweite Wochenhälfte bringt sogar einen wahren Temperatur-Crash mit sich. Die um sich greifende Polarluft sorgt bereits für Winter-Feeling. So werden ab Freitag bis mindestens nächsten Montag nur noch einstellige Temperaturen erreicht, in München etwa sollen sechs Grad, das höchste der Gefühle werden. Zudem wird es in den Nächten frostig mit Temperaturen unter dem Gefrierpunkt. (mg) *merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks

Rubriklistenbild: © Julian Stratenschulte/dpa

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