Alle Entwicklungen im News-Ticker

Urlaub trotz Corona: Kretschmann hat wenig Verständnis - „In solchen Zeiten kann man einfach im Land bleiben“

Wegen steigender Coronavirus-Fallzahlen hat die Bundesregierung für eine Überraschung bei den Covid-19-Tests für Sommerurlauber gesorgt. Kretschmann lehnt Reisen generell ab. Der News-Ticker.

  • Trotz Corona-Pandemie* fahren viele Menschen in den Sommerurlaub.
  • Winfried Kretschmann lehnt Urlaubsreisen während der Corona-Krise ab. Er wählt harte Worte. (Update vom 30. Juli, 21.07 Uhr).
  • Corona-Tests für Reise-Rückkehrer aus Risikogebieten sollen kostenlos sein - doch jetzt bricht in der GroKo ein Streit darüber aus. (Update vom 29. Juli, 17.10 Uhr)
  • Hier finden Sie die grundlegenden Fakten zum Coronavirus* und die Corona-News aus Deutschland. Außerdem bieten wir Ihnen in einer Karte die aktuellen Fallzahlen in Deutschland.

Update vom 31. Juli, 11.12 Uhr: Dieser Ticker ist damit beendet - weitere Infos finden Sie in unserem neuen Ticker.

Update vom 31. Juli, 08:53 Uhr: Wie focus.de berichtet, scheinen bisher viele Reisende, die aus Risikogebieten zurückkehren, sich nicht testen zu lassen. Das ergaben Nachforschungen des Nachrichtenportals bei Flughäfen, Gesundheitsbehörden und Kassenärztlichen Vereinigungen.

In München, Frankfurt und Düsseldorf gibt es unter anderem bereits an den Flughäfen kostenlose Corona-Teststationen. Hamburg und Hannover sollen diese Woche noch folgen. Insgesamt gibt es an zehn deutschen Flughäfen Teststationen. Zwar werden tausende Tests an den Flughäfen durchgeführt, jedoch nicht nur bei Leuten aus Risikogebieten. In Düsseldorf ließen sich beispielsweise nur etwa 40 Prozent der Risikoreisenden testen, an anderen Flughäfen viel die Zahl nicht so drastisch aus. Interessant sind jedoch auch die Ergebnisse vom Flughafen Frankfurt. Hier kamen 80 Prozent der positiv auf Covid-19 getesteten Reisenden nicht aus Risikogebieten.

Urlaub trotz Corona: Kretschmann hat wenig Verständnis - „In solchen Zeiten kann man einfach im Land bleiben“

Update vom 30. Juli, 21.07 Uhr: Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann hat für Reisen während der Corona-Pandemie wenig übrig. Normalerweise reise der Grünen-Politiker selbst gerne nach Griechenland oder Schottland. 2020 ließe er das jedoch bleiben. „Ich mache es einfach nicht, weil es zu kompliziert und auch nicht angemessen ist“, sagte er der Deutschen Presse-Agentur in Stuttgart.

Menschen, die trotzdem einen Urlaub planen, riet er kritisch: „In solchen Zeiten kann man einfach im Land bleiben und muss nicht in der Welt herumreisen.“ Deutschland sei ein ausgesprochen schönes Land mit vielen unentdeckten Regionen. Selbst fahre Kretschmann dieses Jahr in den Bayerischen Wald und verzichte darauf, seine Tochter in Schottland zu besuchen.

Update vom 30. Juli, 20.32 Uhr: Reiseveranstalter und Flughäfen würden sich Corona-Schnell-Tests wünschen. Ein Mainzer Start-up will ein Verfahren auf den Markt bringen. Doch die Zulassung lässt auf sich warten.

Corona-Tests für Urlauber: SPD torpediert Spahns Pläne - „Wenn Allgemeinheit für solche Menschen bezahlen soll“

Update vom 29. Juli, 17.10 Uhr: In Berlin kracht es gewaltig! Nach dem Entschluss von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU), Reise-Rückkehrer aus Corona-Risikogebieten verbindlichen Tests auf den Virus zu unterziehen, folgt nun die scharfe Kritik vom Koalitionspartner. Grund sind nicht die Covid-19-Tests per se, sondern deren Finanzierung. Das berichtet das Redaktionsnetzwerk Deutschland.

„Wenn die Allgemeinheit jetzt auch für solche Menschen bezahlen soll, die sich durch die Reise in ein Risikogebiet leichtsinnig in Gefahr begeben haben, finde ich das schwierig“, sagte SPD-Fraktionschef Rolf Mützenich dem RND: „Der Bundesgesundheitsminister muss jetzt schnell die entsprechende Verordnung vorlegen, damit wir eine Gesprächsgrundlage haben.“

Gesundheitsexperten: Jens Spahn (li., CDU) und Karl Lauterbach von der SPD.

Der Bund plant derzeit, über die Krankenkassen die erwartet immensen Kosten für die Corona-Tests bei Reise-Rückkehrern aus Risikogebieten zu stemmen. Zur Einordnung: Zuletzt wurde zum Beispiel auch das spanischen Katalonien samt seiner Regionalhauptstadt Barcelona als ein solches Risikogebiet eingestuft.

Sommerurlaub in der Corona-Krise: Bund will Kosten für Covid-19-Tests finanzieren

Update vom 29. Juli, 14.21 Uhr: Die Kosten für die Corona-Tests von Reise-Rückkehrern nach Deutschland will der Bund finanzieren. Die Kosten würden durch einen erhöhten Zuschuss zur gesetzlichen Krankenversicherung übernommen, sagte eine Sprecherin des Gesundheitsministeriums am Mittwoch in Berlin. Die entsprechende Verordnung soll in dieser Woche in Kraft treten. Die Ressortchefs von Bund und Ländern hatten freiwillige Tests für alle Rückkehrer aus dem Ausland beschlossen, die für die Reisenden kostenfrei sein sollen.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) will zudem für Rückkehrer aus internationalen Risikogebieten mit hohen Fallzahlen eine Testpflicht anordnen. Sie soll in der kommenden Woche in Kraft treten, einen genauen Tag nannte das Ministerium noch nicht. Sie solle so schnell wie möglich kommen, damit sich alle darauf einstellen könnten.

Urlaub in Corona-Zeiten: Tirol führt mitten in der Urlaubszeit regionale Fahrverbote ein

Update vom 29. Juli, 12.30 Uhr: Wer für seinen Sommerurlaub 2020 trotz Coronavirus-Krise die Adria oder den Balkan, konkret zum Beispiel Italien oder Kroatien, ausgesucht hat, dem drohen nun große Probleme bei der Anreise. Wäre die Lage wegen der unterschiedlichen Corona-Schutzmaßnahmen nicht schon verzwickt genug.

So kündigte Tirol an diesem Mittwoch (29. Juli) an, ab diesem Wochenende im Bezirk Reutte ein regionales Fahrverbot auf Ausweichstrecken einzuführen. Konkret betrifft dies die Abfahrten auf der Fernpassroute im Bereich Reutte-Nord und Vils an der Grenze zu Bayern, die gerade bei deutschen Urlaubern sehr beliebt sind, die - aus Richtung Ostallgäu kommend - in den Süden weiterreisen.

Die Maßnahme gilt demnach an den Wochenenden im Zeitraum vom 1. August bis zum 13. September jeweils von Samstag 7 Uhr bis Sonntag 19 Uhr in beiden Richtungen. Heißt: Auf der stark frequentierten österreichischen Inntal-Autobahn A12 drohen den Urlaubern einmal mehr ewig lange Staus - und das mitten in der ohnehin nervenzehrenden Corona-Pandemie. Und es könnte noch schlimmer kommen.

Die Situation rund um Kufstein und Innsbruck werde ebenfalls laufend analysiert. Auch dort könne es bei Bedarf zu regionalen Fahrverboten auf Ausweichstrecken für den Durchreiseverkehr kommen, erklärte Tirols Landeschef Günther Platter. Dabei geht es um Ausweichstrecken nahe der italienischen Grenze rund um den Brennerpass, über den Urlauber zum Beispiel Südtirol und die Oberitalienischen Seen sowie die Toskana erreichen.

Sommerurlaub in der Coronavirus-Pandemie: Auflagen für Urlauber aus Bayern an den Küsten

Update vom 28. Juli, 11.48 Uhr: Küstenregionen in Deutschland und Rheinland-Pfalz haben Auflagen für Urlauber aus Bayern verschärft. Betroffen sind davon vor allem Touristen aus dem bayerischen Landkreis Dingolfing-Landau.

  • Mecklenburg-Vorpommern: Einreisende brauchen seit Dienstag (28. Juli) einen negativen
    Coronatest, der nicht älter als 48 Stunden sein darf.
  • Rheinland-Pfalz schreibt vor, dass Einreisende aus Risikogebieten im Inland verpflichtet sind, sich nach der Einreise auf direktem Wege in eine geeignete Unterkunft zu begeben und dort 14 Tage zu bleiben.
  • Schleswig-Holstein stufte den Dingolfing-Landau am Montag explizit als Risikogebiet ein. Urlauber aus dem Landkreis müssen sich in eine 14-tägige Quarantäne begeben und sich beim zuständigen Gesundheitsamt melden, wenn sie ins Bundesland einreisen wollen. Ausgenommen davon sind Menschen mit einem negativen
    Corona-Test, der nicht älter als 48 Stunden ist.

Nach dem Corona-Ausbruch auf einem Gemüsehof in Mamming lag die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen in Dingolfing-Landau bei 191. Sie ist damit fast viermal so hoch wie der Grenzwert 50. Nach dem Corona-Ausbruch in Bayern droht Ministerpräsident Markus Söder mit einem Lockdown, berichtet *Merkur.de.

Sommerurlaub an der Ostsee geplant? Küstenregionen setzten auf strenge Auflagen für Reisende aus Hotspots (Symbolfoto).

Sommerurlaub trotz Corona: Auswärtiges Amt rät von Reisen nach Barcelona ab

Update vom 28. Juli, 10. 36 Uhr: In Spanien entwickeln sich einzelne Regionen zu Corona-Hotspots. Das Auswärtige Amt (AA) hat jetzt seine Reise- und Sicherheitshinweise zu dem beliebten Urlaubsland aktualisiert. Betroffen sind Katalonien mit der Touristenmetropole Barcelona und den Stränden der Costa Brava sowie die westlich davon im Landesinneren liegenden Regionen Aragón und Navarra.

„Von nicht notwendigen, touristischen Reisen in die autonomen Gemeinschaften Aragón, Katalonien und Navarra wird derzeit aufgrund erneut hoher Infektionszahlen und örtlichen Absperrungen abgeraten“, heißt es auf der AA-Webseite. Auf eine Reaktivierung der formellen Reisewarnung für die stark betroffenen Regionen verzichtete das Ministerium zunächst. Ein solcher Schritt hätte Urlaubern die kostenlose Stornierung von Buchungen ermöglicht. Das Abraten von Reisen ist quasi eine Alarmstufe darunter.

Update vom 27. Juli, 22.49 Uhr: Nun steht es fest. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat angeordnet, dass Urlauber, bei der Rückkehr aus Risikogebieten, auf Corona getestet werden müssen.

Sommerurlaub trotz Corona: Madrid verhandelt mit London über „Deal" für Mallorca & Co.

Update vom 27. Juli, 08.07 Uhr: Im Urlaubsland Spanien steigen die Infektionszahlen weiter - und die Tourismusbranche leidet unter der Corona-Pandemie. Seit Sonntag müssen Rückkehrer nach Großbritannien in eine 14-tägige Quarantäne - wogegen sich die Regierung in Madrid nun wehrt. Nach Informationen der Tagesschau verhandelt sie mit London über Ausnahmen. Konkret, über Ausnahmen für die Balearen und Kanaren, zu denen auch Mallorca und Teneriffa zählen.

Tausende Briten müssen nach ihrem Sommerurlaub in Spanien in eine zweiwöchige Quarantäne - Madrid verhandelt nun über Ausnahmen.

Die Inseln seien „stark kontrollierte Territorien“ und die Coronavirus-Situation sei dort nicht schlimmer als in Großbritannien, sagte Spaniens Außenministerin Arancha González Laya demnach. Während es im Nordosten Kataloniens und in der Provinz Aragón zu neuen Coronavirus-Ausbrüchen gekommen ist, wurde eine ähnliche Entwicklung auf den Inselgruppen bislang nicht registriert.

Urlaub trotz Corona: Dobrindt für Testpflicht für Rückkehrer aus Risikogebieten

Update vom 27. Juli, 06.27 Uhr: Die Rufe nach einem obligatorischen Coronavirus-Test für aus dem Urlaub nach Deutschland heimkehrende Reisende nehmen zu. CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt sagte am Sonntagabend im Internetprogramm „Bild live“, vor allem für Heimkehrer aus Corona-Risikogebieten müsse es einen verpflichtenden Test geben. Wenn dies derzeit rechtlich nicht gehe, „dann muss man das entsprechende Recht schaffen“.

Coronavirus: FDP-Chef Lindner für Testpflicht für Urlaubs-Rückkehrer

Update, 18.48 Uhr: FDP-Chef Christian Lindner fordert an Flughäfen einen Corona-Testzwang für Urlaubs-Rückkehrer aus Risikogebieten. „Wer sich in ein Risikogebiet freiwillig begibt als Tourist, der wird damit in Kauf nehmen müssen, dass er für diesen Test auch bezahlt“, will er das den Reisenden dann auch in Rechnung stellen. Für ihn ist das eine „Frage der Eigenverantwortung“. „Verbindliche Tests für Menschen Flughäfen dürfen kein Tabu sein“, treibt er die Diskussion im Sommerinterview mit dem ZDF voran, schließlich könne man „nicht bei jedem voraussetzen, dass sie oder er die Hygiene- und Abstandsregeln, an die wir uns in Deutschland gewöhnt haben, auch tatsächlich befolgt hat.“

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn mahnt er derweil zum Eiltempo. Eine Strategie für den Umgang mit Reise-Rückkehrern müsse zügig gefasst werden, es brauche eine nationale Lösung. „Die wirtschaftlichen und gesundheitlichen Folgen einer zweiten Welle wären nicht verantwortbar“, sie befürchtet Lindner vor allem im Zusammenhang mit dem Sommerreiseverkehr.

Sommerurlaub trotz Coronavirus: Erstes Land zieht große Konsequenzen - Spanien-Urlauber im Nachteil

Update, 14.59 Uhr: Der Reiseveranstalter Tui streicht wegen der Quarantänepflicht (siehe unten) von Montag an seine Flüge von Großbritannien aufs spanische Festland. Die Kanarischen Inseln und die Balearen würden aber weiter angeflogen, teilte ein Tui-Sprecher mit. Die Flüge von Großbritannien aufs spanische Festland würden voraussichtlich bis zum 9. August gestrichen. Es handele sich um sieben bis acht Flüge pro Woche. „Rückflüge von Spanien nach Großbritannien finden ganz normal statt“, sagte der Sprecher. Für deutsche Reisende gebe es keine Auswirkungen.

Sommerurlaub an der Ostsee geplant? Küstenregionen setzten auf strenge Auflagen für Reisende aus Hotspots (Symbolfoto).

Großbritannien hatte eine zweiwöchige Quarantänepflicht für Rückkehrer aus Spanien beschlossen. Dem Tui-Sprecher zufolge setzen sich Reiseveranstalter in Gesprächen mit der britischen Regierung für regionale Reisekorridore ein. „Auf den Inseln ist eine ganz andere Lage als in Nordspanien“, betonte der Sprecher.

In Berlin scheinen einige Menschen die Pandemie nicht mehr ernst zu nehmen. Ein Party-Exzess im Volkspark Hasenheide sorgte für einen Großeinsatz der Polizei. Die Beamten hatten alle Mühe, sich Gehör zu verschaffen.

Update vom 26. Juli, 11.10 Uhr: In Spanien zeigen die Infektionszahlen wieder - das hat auch Auswirkungen auf Urlauber. Spanien-Urlauber müssen in Großbritannien künftig zwei Wochen in Quarantäne. Die britische Regierung strich Spanien von der Liste derjenigen Länder, aus denen eine Einreise ohne Quarantäne-Auflagen möglich ist. Die neue Regelung gilt ab dem heutigen Sonntag (26. Juli). Von nicht notwendigen Reisen ins spanische Festland rät die britische Regierung ab.

Sommerurlaub trotz Coronavirus: Spahn und Söder fordern Tests an Flughäfen

Update vom 25 Juli, 20.24: Neben dem Gesundheitsminister Jens Spahn fordert auch Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) Corona-Tests an den Flughäfen. „Wir brauchen dringend auf Dauer verpflichtende Tests an den Flughäfen, insbesondere aus Risikogebieten. Da glaube ich reicht die Quarantäne alleine nicht aus. Da wäre ein Test direkt am Flughafen sinnvoll“, sagte der Bayerische Ministerpräsident bereits am Freitag. Besonders im Hinblick darauf, dass in manchen Bundesländern die Sommerferien bald wieder enden, ist Eile geboten, so Söder.

Das Robert-Koch-Institut untermauert in ihrem neusten Bericht die Forderung von Söder und Spahn. Es treten immer mehr diffuse Corona-Fälle in ganz Deutschland auf. Vermehrt werden auch heimkehrende Urlauber positiv auf das Coronavirus Sars-CoV-2 getestet. Besonders betroffen sind hierbei die Bundesländer Bayern, Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg. Dort werden 60 Prozent aller Neuinfektionen gemeldet.

Neuer Corona-Hotspot in Österreich bereitet Sorgen

Unweit der deutschen Grenze im österreichischen Tourismusgebiet St. Wolfgang etabliert sich derweil ein neuer Corona-Hotspot. Bereits 26 Personen - hauptsächlich Angestellte in Tourismusbetrieben - haben sich mit Covid-19 infiziert. Mehrere Bars mussten bereits geschlossen werden. Die Sorge ist nun groß, dass dort in Oberösterreich ein zweites Ischgl entstehen könnte.

Corona-Tests für Heimkehrer: Jens Spahn prüft rechtliche Grundlage

Update vom 25. Juli, 14.25 Uhr: Jetzt also doch! Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) lässt prüfen, ob verbindliche Corona-Tests für Rückkehrer aus dem Urlaub juristisch tragbar wären.

„Wir prüfen auch eine rechtliche Verpflichtung“, erklärte Spahn am Samstag im Deutschlandfunk. Die Zahl der Covid-19-Neuinfektionen sei so hoch „wie lange nicht“, wegen „vieler kleinerer Ausbrüche“. Die hohe Zahl habe „vor allem zu tun eben mit Reiseaktivitäten, Reiserückkehrern aus bestimmten Regionen“.

Spahn schilderte sogleich auch die größte Hürde: „Das ist ja ein Eingriff in die Freiheit, jemanden zum Test zu verpflichten.“

Sommerurlaub trotz Coronavirus: Corona-Tests an deutschen Flughäfen kommen

Update vom 25. Juli, 8.45 Uhr: Jetzt ist es fix! Deutsche Urlauber sollen bei ihrer Rückkehr Corona-Tests machen - auf freiwilliger Basis und kostenlos. Das haben die Gesundheitsminister von Bund und Ländern entschieden.

Die Tests auf das heimtückische Coronavirus sollen für Sommerurlauber, die aus Risikogebieten zurückkommen (unter anderem USA oder Ägypten), direkt an Flughäfen und Seehäfen möglich sein.

Innerhalb von drei Tagen nach der Rückkehr sollen auch Covid-19-Testungen für Reisende aus Nichtrisikogebieten möglich sein, dann aber beim Hausarzt. Die Kosten für die Schutzmaßnahmen gegen eine weitere Ausbreitung der Lungenkrankheit wollen Bund und Länder gemeinsam mit den Krankenkassen übernehmen.

Sommerurlaub trotz Corona: Covid-19-Tests an deutschen Flughäfen geplant

Update vom 24. Juli, 15.01 Uhr: An den deutschen Flughäfen wird es künftig Corona-Teststellen für Reiserückkehrer aus Risikogebieten geben. Sie sollen sich dort kostenlos auf das Virus testen lassen können, wie die Berliner Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD) am Freitag nach Beratungen mit ihren Kollegen aus Bund und Ländern in Bonn sagte.

Von einer Pflicht für solche Test war nicht die Rede, auch nicht davon, dass die Urlauber die Tests selbst zahlen sollten. Zuvor hatte über diese Frage Uneinigkeit geherrscht (siehe Update vom 24. Juli, 11.49 Uhr). Auch für Rückkehrer aus Nichtrisikogebieten sollen Corona-Tests künftig kostenlos sein, allerdings nicht direkt bei der Einreise angeboten werden.

Reiserückkehrer aus Risikogebieten sollen sich an deutschen Flughäfen auf Sars-CoV-2 testen lassen können.

Indessen haben sich mehrere Crew-Mitglieder eines AIDA-Kreuzfahrtschiffs mit dem Coronavirus infiziert. Die Kreuzfahrten sollen trotzdem stattfinden.

Reisen trotz Corona: Ärztechef will Rückkehrer zur Kasse bitten - „Wer sich Urlaub im Risikogebiet leistet...“

Update vom 24. Juli, 11.49 Uhr: Der Vorsitzende des Weltärztebundes, Frank Ulrich Montgomery, hält Corona-Tests für Reiserückkehrer aus Risikogebieten (siehe Update vom 22. Juli, 20.55 Uhr) für sinnvoll - eine Kostenübernahme durch die gesetzlichen Krankenkassen lehnt er jedoch ab. „Wer sich einen Urlaub im Risikogebiet leistet, muss auch den Corona-Test selbst bezahlen“, sagte Montgomery der Passauer Neuen Presse „Generell sind solche Tests sinnvoll“, fügte er hinzu. Allerdings könne man nie alle Rückkehrer aus allen Risikogebieten erreichen.

Weltärzte-Chef Frank Ulrich Montgomery ist gegen die Kostenübernahme von Corona-Tests für Reiserückkehrer.

Die Gesundheitsminister von Bund und Ländern beraten an diesem Freitag (24. Juli) über den Umgang mit Rückkehrern. Angedacht sind verpflichtende Tests an deutschen Flughäfen für Reisende, die aus Risikogebieten zurückkommen. Weltweit sind auf Basis der wissenschaftlichen Expertise des Robert Koch-Instituts (RKI) derzeit rund 130 Staaten als Corona-Risikogebiet eingestuft. Das betrifft etwa die Türkei, Israel oder die USA. Nahezu die komplette EU und einige andere europäische Staaten wie die Schweiz fallen nicht darunter.

Sommerurlaub trotz Corona: Minister planen gravierenden Schritt - deutsche Flughafenbetreiber irritiert

Update vom 23. Juli. 16.21 Uhr: Corona-Tests am Flughafen sorgen für Diskussionen. Berlin prescht jetzt vor. Am Flughafen Tegel sollen Reiserückkehrer bereits nächste Woche auf Covid-19 getestet werden. Das kündigte Berlins Bürgermeister in einem Radio-Interview an.

Update vom 22. Juli, 20.55 Uhr: Die deutschen Gesundheitsminister streben Corona*-Tests für Rückkehrer aus Risikogebieten an deutschen Flughäfen an. Doch der Ansatz der Politik lässt viele Fragen offen. Die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Verkehrsflughäfen reagierte nun auf den Vorstoß.

Sommerurlaub in der Pandemie: Politik will Tests für Rückkehrer - Flughäfen sehen große Probleme

Die Tests an den Flughäfen wären wohl mit einem großen logistischen Aufwand verbunden. „In jedem Fall gilt: Sollten die Gesundheitsbehörden einen - wie auch immer gearteten - Schnelltest anordnen, müsste dieser von den Behörden durchgeführt werden“, erklärte die Arbeitsgemeinschaft.

Das Problem bei den Plänen sei, dass Mitarbeiter der Flughäfen nicht dazu befugt seien, ihre Passagiere auf ihren Gesundheitsstatus hin zu überprüfen. „Auch muss dann festgelegt sein, wie mit positiv geprüften Reisenden umgegangen werden soll“, so die ADV.

Am Mittwoch verständigten sich die Gesundheitsminister von Bund und Ländern auf eine Empfehlung, ein formaler Beschluss steht jedoch noch aus. Am Freitag sind weitere Beratungen bezüglich der Corona-Tests an Flughäfen vorgesehen.

Urlaub trotz Corona: Gesundheitsminister planen Tests an Flughäfen für Reisende

Update vom 22. Juli, 18.45 Uhr: Touristen und Reisende, die nach einem Aufenthalt in ein sogenanntes Risikogebiet im Ausland wieder in die Bundesrepublik einreisen, sollen offenbar bald auf das Coronavirus getestet werden. Dementsprechend sollen zeitnah Teststellen an deutschen Flughäfen entstehen, um Abstriche von Rückkehrern zu nehmen. Eine entsprechende Empfehlung beschlossen die Gesundheitsminister der Bundesländer per Schaltkonferenz, wie die dpa berichtet.

Sommerurlaub trotz Pandemie: Corona-Tests bei Einreise aus Risikogebiet

Reisende würden somit unmittelbar nach Ankunft getestet werden, womit die Dichte der Tests angesichts der vielen Sommerurlauber deutlich zunehmen würde. Derzeit sind Personen, die aus einem Risikogebiet zurückkehren, rechtlich dazu verpflichtet, sich in eine 14-tägige häusliche Quarantäne zu begeben. Die Mehrheit aller Staaten weltweit wird als Risikogebiet kategorisiert, die Pflicht zur Quarantäne entfällt lediglich bei Einreisenden aus fast allen EU-Ländern sowie einigen anderen europäischen Staaten, wie beispielsweise der Schweiz.

Doch die Politik ist sich nicht sicher, ob diese Regeln aktuell eingehalten werden. „Meine Befürchtung ist (...), dass sich Rückkehrer nicht daran halten“, zweifelt Berlins Senatorin für Gesundheit Dilek Kalayci von der SPD. Ihr Parteifreund Karl Lauterbach hatte sich zuletzt für kostenlose Tests für Reise-Rückkehrer ausgesprochen (siehe Update vom 18. Juli, 15.30 Uhr).

Auch Party-Urlauber auf Mallorca, die ohne Maske oder Abstand feierten, sorgten in Deutschland und Spanien für negative Schlagzeilen. Bei diesen Urlaubern würde die 14-tägige Quarantäne nicht bei der Einreise greifen.

Urlaub in Zeiten der Corona-Pandemie - Zwangsschließungen auf Mallorca

Update vom 20. Juli, 15.33 Uhr: Die Zwangsschließung von Bars auf Mallorca hat eine Debatte um den Party-Tourismus am Ballermann angestoßen. Der Tourismusminister geht gegen Party-Exzesse vor.

Urlaub in Italien: Das müssen Reisende zum Nachtleben wissen

Update vom 20. Juli, 13.18 Uhr: Das Nachtleben könnte in Südtirol wieder loslegen, eigentlich. Als einzige Region hat Südtirol die Corona-Maßnahmen für Diskotheken und Spielhallen gelockert. Doch die Regeln haben es in sich. 

Beim Tanzen in der Disco gilt auch eine Abstandsregel von einem Meter. Eine Person pro zehn Quadratmeter dürfen ins Lokal. Zudem müssen die Atemwege müssen während des gesamten Aufenthalts in der Diskothek geschützt werden, außer am Tisch, heißt es in der Verordnung der Landesregierung. Am Eingang ist eine Laser-Temperaturmessung vorgeschrieben. Discobesucher müssen sich die sogenannte „Immuni-App“ auf ihr Smartphone herunterladen. Die italienische Corona-App ist mit der Corona-Warn-App der Bundesregierung in Deutschland vergleichbar und soll bei der Nachverfolgung von Infektionsketten helfen.

Die Türen von vielen Clubs bleiben deswegen zu, berichtet das Nachrichtenportal suedtirolnews.it. Für eine Wiedereröffnung seien den Betreibern die Auflagen zu streng. Und die Kontrolle durch die „Immuni-App“ auf den Handys ihrer Gäste gehe ihnen zu weit.

Sommerurlaub inmitten der Corona-Pandemie: Sicherheitsleute patrouillieren an Nordsee-Stränden

Update vom 19. Juli, 10.56 Uhr: An einigen Nordsee-Stränden sorgen im diesjährigen Corona-Sommer private Sicherheitsdienste für die Einhaltung der Abstandsregeln. Seit April sind beispielsweise in der ostfriesischen Stadt Norden tagsüber meist zwei Wachleute unterwegs, erzählt der Geschäftsführer des Tourismusbetriebs der Stadt, Armin Korok. Er kündigt außerdem an: „Bei Bedarf fahren wir gegebenenfalls hoch.“ 

Und auch an anderen Orten in Niedersachsen wie in Cuxhaven und Butjadingen behalten Wachleute die Gäste im Blick. Dabei sind sie nicht nur für die Einhaltung von Mindestabständen zuständig, sondern kümmern sich auch um allgemeine Regeln wie etwa das Anleinen von Hunden. Die Wachmänner Georg Ulrichs und Anton Siemers, die in Norden im Einsatz sind, berichten von einsichtigen Urlaubern. „Freundlich ansprechen klappt immer“, sagt Ulrichs gegenüber der Deutschen Presse-Agentur. Er redet an einem Arbeitstag mit 50 bis 100 Menschen, von denen viele auch auf ihn zukommen würden. „Wo bekomme ich einen Strandkorb? Wo ist das Klo? Wo ist das Meer?“ sind drei der häufigsten Fragen. 

Ulrichs und Siemers haben eigenen Angaben zufolge schon unentspanntere Arbeitsplätze erlebt. „Im Supermarkt waren die Leute am Anfang sehr freundlich. Irgendwann hat man dann den Corona-Überdruss gemerkt“, erzählt Siemers. Polizeiliche Befugnisse haben die Sicherheitsdienstmitarbeiter nicht. Für sie gelten die sogenannten Jedermannsrechte wie Notwehr. 

Sommerurlaub trotz Corona: Enttäuschung in Barcelona - Stadtstrände wurden wegen Pandemie gesperrt

Update vom 18. Juli, 21.55 Uhr: Städtetrips sind bei Touristen beliebt. Und ein beliebtes Ziel für solche Reisen ist die spanische Großstadt Barcelona am Mittelmeer.

Bitter: Wie die Bild berichtet, hat die örtliche Polizei an diesem Samstag die Zugänge zu den nicht nur bei Einheimischen geschätzten Stadtstränden gesperrt.

Viele Badegäste hätten Hygiene- und Abstandsregeln zum Schutz vor dem Coronavirus nicht eingehalten, heißt es in dem Bericht. Die Polizei forderte die Leute auf dem Strand demnach sogar auf, wieder nach Hause zu gehen.

Sommerurlaub in der Corona-Pandemie: Tourismusboom in der Schweiz

Update vom 18. Juli, 19.55 Uhr: Wohin in der Coronavirus-Pandemie in den Sommerurlaub? Vor dieser Frage stehen viele Deutsche angesichts der unterschiedlichen Corona-Regeln in den jeweiligen Ländern.

Bemerkenswert: Die Schweiz erlebt aktuell einen regelrechten Tourismus-Boom durch die Corona-Krise, weil etliche Urlauber offenbar weite Reisen meiden. Viele Schweizer Gasthäuser haben für den Sommer schon jetzt mehr Buchungen als 2019. Campingplätze sind sogar ausgebucht.

„Wir haben für den gesamten Sommer ein Nachfrageplus von 27 Prozent“, sagte Luzi Bürkli von der Organisation Graubünden Ferien der dpa.

Im Kanton Wallis ist die Lage ebenfalls vielversprechend, etwa in den Regionen Saas-Fee und Aletsch. „Im Monat Juni war die Belegung besser als im gleichen Monat in den vergangenen Jahren“, erklärte Mathias Fleischmann von der Vermarktungsorganisation Wallis Promotion.

Update vom 18. Juli, 19.15 Uhr: Nach dem Aus des Ballermanns auf Mallorca haben deutsche Party-Touristen in der Corona-Pandemie schnell eine Alternative gefunden: den Goldstrand in Bulgarien.

Coronavirus: SPD-Politiker will Urlauber bei Rückkehr testen lassen

Update vom 18. Juli, 15.30 Uhr: SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach hat sich für kostenlose Corona-Tests bei Urlaubsrückkehrern ausgesprochen. „Optimal wäre es, jeden zu testen“, sagte Lauterbach dem Tagesspiegel mit Blick auf Reiserückkehrer an Flughäfen. 

Lauterbach verwies auf die angebliche Unvernunft einiger Urlauber in Bezug auf Covid-19-Schutzmaßnahmen. Seiner Meinung nach sollte es eine Aufforderung an alle Rückkehrer gebe, sich nach dem Urlaub kostenlos auf das Coronavirus testen zu lassen. Eine Testpflicht hält der Bundestagsabgeordnete dagegen für juristisch nicht durchsetzbar.

Da Tests bei gerade erst mit Corona Infizierten zunächst auch negativ ausfallen können, ist der SPD-Politiker für Testungen an Flughäfen und zudem einige Tage später bei Hausärzten oder Gesundheitsämtern.

Update vom 18.7.2020, 09.34 Uhr: „Es gibt keine Corona-freie Zone, auch nicht am Ballermann“, sagt der Präsident der Bundesärztekammer, Klaus Reinhardt. In der Pandemie Party zu machen, sei schlicht unverantwortlich.

Doch er sieht die Verantwortung für eine weitere Eindämmung des Coronavirus auch bei Urlaubern abseits der Partymeilen: „Nicht ratsam sind derzeit Reisen zu Urlaubsorten, an denen die Infektionsraten aktuell hoch sind“ - dazu zählt er etwa die Südstaaten der USA oder Brasilien. Im Urlaub Abstand- und Hygieneregeln einzuhalten sei zentral für das weitere Infektionsgeschehen, auch in Deutschland.

Urlaub während der Corona-Pandemie: TUI sagt Partyreisen für 2020 ab 

Erstmeldung vom 17.7.2020: Berlin - Die illegalen Partys am Ballermann auf Mallorca hat der Tourismusbeauftragte der Bundesregierung, Thomas Bareiß, als „sehr ärgerlich“ bezeichnet. Der Wirtschaftsstaatssekretär sagte am Freitag im Rahmen einer digitalen Konferenz, er appelliere an alle Urlauber, die Regeln einzuhalten und sich vernünftig zu verhalten. Unterdessen sagte der Reiseveranstalter TUI für das Jahr 2020 alle Partyreisen ab.

Bareiß machte deutlich, dass es nicht zu viel verlangt sei, Mundschutz zu tragen und Sicherheitsabstände einzuhalten. Man könne außerdem in diesem einen Jahr auch mal auf „exzessive Partys“verzichten. Die überwiegende Mehrheit der Touristen halte sich an die Regeln. Die Bilder von überfüllten Partymeilen ließen Befürchtungen einer zweiten Corona-Welle aufleben

Mallorca: Nach Partys am Ballermann trotz Corona - TUI zieht harte Konsequenzen

Durch die aufgekommene Kritik an Party-Touristen - vor allem am Ballermann auf Mallorca - sagte TUI-Deutschland-Chef Marek Andryszak der Berliner Morgenpost: „Da haben einige überhaupt nicht verstanden, in was für einer Zeit wir momentan leben. Partymachen ist gerade einfach nicht angesagt. Jeder sollte Rücksicht auf sich selbst und seine Mitmenschen nehmen.“

Deshalb habe die TUI nun Partyreisen gestrichen: „Damit setzen wir ein deutliches Zeichen, wie wir gegenüber dieser Form des Tourismus derzeit stehen. Wir stehen für einen ruhigen Urlaub. Das ist auch etwas Angenehmes, das wir ausprobieren sollen, anstatt auf Biegen und Brechen etwas zu machen, was derzeit einfach nicht angesagt ist.“

Mallorca-Urlaub während der Corona-Pandemie: Am Ballermann eskalierte die Situation

Wegen illegaler Partys am Ballermann am Wochenende hatte Mallorca die Zwangsschließung aller Lokale der vor allem von deutschen Touristen gern besuchten „Bier-“ und „Schinkenstraße“ beschlossen. Die Anordnung gilt zunächst für zwei Monate. Sie trat am Mittwoch in Kraft, wie der balearische Tourismusminister Iago Negueruela in Palma mitgeteilt hatte.

Unterdessen geht die Party offenbar am Goldstrand in Bulgarien weiter. Fotos auf der Facebook-Seite der Location „Partystadl Goldstrand - Zum Roten Pferd“ zeigen einen Auftritt des Schlagerstars Almklausi. Masken und Sicherheitsabstand? - Fehlanzeige.

Immerhin verfolgen die Veranstalter ein Hygienekonzept. Ein anderer Post zeigt Schilder, die zum Händewaschen und Abstand halten aufrufen. Auch die Temperatur wird mithilfe eines Stirnscanners gemessen.

Die USA haben die Corona-Pandemie noch immer nicht unter Kontrolle. Ein weiterer Negativrekord wurde aufgestellt. In Spanien müssen zehntausende Nerze getötet werden, weil sich die Tiere auf einer Zuchtfarm massenhaft mit dem Coronavirus infizierten. In der Mongolei ist ein Jugendlicher nach Fleischverzehr an einer altbekannten Infektionskrankheit gestorben(lb mit dpa) *Merkur.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks

Sind die Auflagen für Rückkehrer aus dem Urlaub etwa leicht zu umgehen? Eine Journalistin macht eine eindeutige Erfahrung.

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