Zettel an der Haustür vorgefunden 

Krankenschwester kämpft täglich gegen Corona und erhält trotzdem Wahnsinns-Botschaft ihrer Nachbarn

Das Coronavirus breitet sich immer weiter aus. 
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Das Coronavirus breitet sich immer weiter aus. 

Das Coronavirus sorgt noch immer für Ausnahmesituationen in der ganzen Welt. Doch eine Krankenschwester setzt sich nun zur Wehr. 

  • Eine Krankenschwester findet einen dreisten Zettel an ihrer Wohnungstür. 
  • Sie äußert sich nun über die Bitte ihrer Nachbarn. 
  • Ihre anschließende Reaktion verblüfft. 

Salzburg - Als das Coronavirus Anfang des Jahres die ganze Welt in einen Ausnahmezustand versetzte, da ahnte wohl noch niemand, welche Auswirkungen die Verbreitung des Virus für jeden Einzelnen haben würde. Während eine Krankenschwester aus Österreich täglich in ihrer Arbeit gegen den unsichtbaren Feind kämpft, sieht sich die Pflegerin auch privat mit Corona-Problemen konfrontiert.

Coronavirus: Krankenschwester bekommt dreiste Mitteilung 

Während in vielen Ländern der Welt die Arbeit des Klinikpersonals mit teils bewegenden Aktion geehrt wird, sieht sich die Krankenschwester aus Österreich mit einer dreisten Unterstellung konfrontiert. Wie die Pflegerin über Twitter erklärt, seien ihre Nachbarn von ihrem Beruf in der aktuellen Zeit alles andere als begeistert. 

„Wir, die Hausbewohner, bitten Sie auszuziehen! Wir wollen keine Seuche im Haus!“, soll auf dem Zettel gestanden haben, den die Betroffene an ihrer Haustür gefunden haben will. Ein Foto des Zettels veröffentlichte die Österreicherin auf ihrer Twitter-Seite, die sie mittlerweile jedoch für die Öffentlichkeit gesperrt hat.  

Coronavirus: Pflegerin äußert sich zu unfassbarem Zettel im Wohnhaus 

Im Gespräch mit dem österreichischen Nachrichtenportal „Heute“ zeigt sich die Krankenschwester von der offensichtlichen Mitteilung ihrer Nachbarn geschockt. Angela Steiner berichtet dabei, dass sie in der Gegend bereits seit zwölf Jahren wohne und nie mit Nachbarn Probleme gehabt habe. Steiner erklärt dabei auch, dass alle Corona-Tests in ihrer Einrichtung bislang negativ ausgefallen seien. 

Der dreisten Bitte ihrer Nachbarn will die Krankenschwester nicht nachkommen. Stattdessen wendet sie sich über ihre Twitter-Seite mit beeindruckenden Worten an die Verfasser des Zettels

Coronavirus: Pflegerin aus Österreich kontert souverän

“Gerne bin ich bereit, über das Virus Fragen zu beantworten und wie man sich richtig schützt. Vielleicht nimmt es ja unbegründete Ängste. Solidarität ist in dieser schwierigen Zeit keine Einbahnstraße. Halten wir zusammen. Gemeinsam schaffen wir das! Für Angststörungen gibt es gute Fachkräfte, gerne gebe ich Ihnen diese Kontakte weiter“, ist in dem Statement der Pflegerin unter anderem zu lesen. 

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