Etliche Urlauber infiziert

Corona-Hotspot Ischgl: Schweizerin brachte Virus in den Wintersportort - Barkeeper-Theorie nun dahin

Coronavirus in Österreich: Zahlreiche Skiurlauber haben sich mit Covid-19 infiziert. Jetzt droht eine Klage.
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Coronavirus in Österreich: Zahlreiche Skiurlauber haben sich mit Covid-19 infiziert. Jetzt droht eine Klage.

Der österreichische Skiort Ischgl steht im Verdacht für Corona-Infektionen in ganz Europa verantwortlich zu sein. Jetzt drohen Hunderte Deutsche mit einer Klage.

  • Österreich kämpft gegen die Coronavirus-Pandemie.
  • Beliebte Wintersportorte in Tirol und Kärnten wurden komplett abgeriegelt.
  • In einem beliebten Ort soll sich das neuartige Coronavirus Sars-CoV-2* besonders unter Skiurlaubern verbreitet haben.

Erster Corona-Fall in Ischgl - Experte entlastet Barkeeper

Update vom 2. April, 14.38 Uhr: Der erste Corona-Fall in Ischgl ist bereits am 5. Februar aufgetreten. Lange bevor die ersten Corona-Infektionen öffentlich wurden. Eine Schweizerin gilt als Patientin Null, erklärt Franz Allerberger von der österreichischen Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (Ages) auf einer Pressekonferenz am Donnerstag in Wien. Die Frau war, laut Allerberger, am 5. Februar in Ischgl erkrankt, hatte aber nur leichte Symptome. Positiv getestet wurde sie erst mehr als einen Monat später - am 9. März.

Der Barkeeper aus dem Apres-Ski-Lokal „Kitzloch“ sei demnach gar nicht der erste bekannte Fall im Ski-Mekka Ischgl gewesen, betont Allerberger. Der Mann sei der Erste von den Ischgl Erkrankten, der zum Arzt gegangen war und dann Anfang März positiv auf das neuartige Coronavirus Sars-CoV-2 getestet wurde. Zu Unrecht sei der Barkeeper als „Superspreader“ bezeichnet worden. 

Zudem habe eine weitere Kellnerin aus dem „Kitzloch“ am 8. Februar Symptome gezeigt. Daneben habe es am 26. Februar in Ischgl zwei erkrankte Erasmus-Studenten aus Norwegen, die in Bologna studierten gegeben. Die beiden hätten sich „mit Sicherheit nicht“ beim Skifahren in Ischgl angesteckt, so Allerberger.  

Übrigens: Die Patientin Null ist laut Angaben des Experten „pumperlgesund“. Ebenso die „Kitzloch“-Mitarbeiter, die alle unter 50 Jahre alt wären. 

Die Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie sind in ganz Europa spürbar. Ein Land will von Covid-19 jedoch überhaupt nichts wissen.

Corona in Ischgl: Skilehrer berichtet aus Quarantäne

Update vom 30. März, 15.42 Uhr: Der Skilehrer Felix Rohde aus Göttingen ist einer jener Deutschen, die sich in Ischgl mit dem Coronavirus infiziert haben. Sofort nach Bekanntwerden seiner Infektion wurde er unter Quarantäne gestellt - gemeinsam mit zehn Freunden, die ebenfalls positiv getestet wurden. In einem Interview mit der HNA* aus Kassel erzählt Rohde, dass die Lage im Quartier entspannt sei und er sich gut fühle. Aktuell würden alle auf neuerlicher Tests hoffen. Die Einhaltung der Quarantäne werde kontrolliert: „Jeden Tag kommt die Polizei bei uns vorbei. Wir müssen auf dem Balkon stehen, damit sie kontrollieren können, ob wir da sind.“

Update vom 28. März, 9.42 Uhr: Rund 400 Skifahrer könnten sich einer Sammelklage gegen die Tiroler Behörden wegen einer zu späten Reaktion auf den Beginn der Coronavirus-Epidemie anschließen. Der österreichische Verbraucherschutzverein (VSV) teilte am Freitag mit, bereits zwei Tage nach einem entsprechenden Aufruf hätten sich rund 400 Menschen gemeldet, davon mehr als 350 Deutsche. Die meisten hätten in Ischgl und im Paznauntal Urlaub gemacht.

Corona-Krise in Österreich: Deutsche Skifahrer erwägen wohl Sammelklage

Der Verband hatte zuvor Anzeige gegen den Tiroler Landeshauptmann Günther Platter, Bürgermeister, Seilbahngesellschaften und weitere Behördenvertreter erstattet. Zugleich startete er einen europaweiten Aufruf an mögliche Betroffene, die davon ausgehen, dass sie sich beim Ski-Urlaub in Tirol mit dem neuartigen Coronavirus angesteckt haben.

Den Behörden in Tirol wird vorgeworfen, zu spät auf erste Anzeichen eines Ausbruchs in dem beliebten Wintersportort Ischgl reagiert und damit der Ausbreitung in Europa und darüber hinaus Vorschub geleistet zu haben. Der VSV erklärte, er wolle über seine Website Zeugenaussagen sammeln. Diese sollten belegen, „dass die Schließung des Skiresorts aus kommerziellen Gründen hinausgezögert wurde“.

Für Österreich könnte das Coronavirus weitere drastische Auswirkungen haben. Bleiben die Schulen bis September geschlossen?

Ischgl: Corona-Hotspot für ganz Europa - Brisanter SMS-Verkehr nun veröffentlicht

Update vom 26. März 2020: Der Tiroler Skiort Ischgl gilt als eines der Epizentren des Coronavirus. Das Après-Ski-Mekka soll dabei wie eine Art Spiritus funktioniert haben. Die provozierte Stichflamme soll sich in der Folge in ganz Europa ausgebreitet haben. Nun läuft die Suche nach den Brandbeschleunigern. 

Die Staatsanwaltschaft Innsbruck hat bereits Ermittlungen aufgenommen. Der Weg führt inzwischen zur Tourismusindustrie, die offenbar die Bestimmungen vor Ort diktiert. „In Tirol kontrolliert nicht die Politik den Tourismus, sondern der Tourismus die Politik“, erzählt der österreichische Politikberater Peter Plaikner der Welt.

Corona-Mekka Ischgl: SMS-Verkehr sorgt für nächsten Ärger

Einem Bericht des ORF zufolge soll der Tourismusverband die Hoteliers vorab über die bevorstehenden Maßnahmen informiert haben. Um einer Quarantäne entgehen zu können, sollen einige Betriebe ihre Mitarbeiter zum Verlassen des Ortes gedrängt haben.

Der österreichische Standard berichtet zudem von einem fahrlässigen SMS-Verkehr, dessen Inhalt die Tourismusbranche zusätzlich in die Bredouille bringt. Darin soll die Unterhaltung zwischen dem ÖVP-Nationalratsabgeordneten Franz Hörl und dem Betreiber der berühmten Après-Ski-Bar Kitzloch zu lesen sein. Veröffentlicht wurde das Gespräch zunächst von einem Tiroler Blog. Hörl, der als Lobbyist der Seilbahnwirtschaft gilt, soll noch einen Tag vor der Verkündigung der Quarantäne für Ischgl eine weitere Woche Skibetrieb für andere Tiroler Regionen gefordert haben.

Coronavirus in Ischgl - Verhielt sich der Wirt wirklich renitent?

Doch wenig später wurde offenbar auch Hörl der Ernst der Lage bewusst. Denn im SMS-Chat appelliert er an die Vernunft des Betreibers. Er solle seine Bar endlich zusperren, ansonsten könne er „schuld am Ende der Saison in Ischgl und eventuell Tirol sein“. Ein vollkommen altruistischer Akt des Seilbahn-Lobbyisten? Offenbar nicht. „Wenn eine Kamera den Betrieb sieht, stehen wir da wie ein Hottentotten-Staat“, heißt es weiter.

Die Unterhaltung soll am 9. März stattgefunden haben. An jenem Tag wurden die Testergebnisse von 15 Personen bekannt, die sich im „Kitzloch“ mit dem Virus infiziert haben sollen. Das Land Tirol sollte noch am selben Abend die Schließung der Bar bekannt geben. 

Die Echtheit der Nachrichten soll der ÖVP-Abgeordnete dem Standard bereits attestiert haben. Die „eindringlichen Appelle“ seien laut Hörl damals notwendig gewesen, da der Wirt „uneinsichtig“ agiert habe. Die Antworten des Gastronomen sollen jedoch gegenteiliges belegen. 

Ischgl Corona-Hotspot für ganz Europa - Staatsanwaltschaft ermittelt

Update vom 24. März 2020: Der Wintersportort Ischgl (Österreich) in den Fokus der Justiz geraten. Die Staatsanwaltschaft Innsbruck hat Ermittlungen zur Ausbreitung des Coronavirus aufgenommen. Wie die Behörde am Dienstag mitteilte, geht sie dem Verdacht nach, dass ein Gastronomiebetrieb Ende Februar einen positiven Test einer Mitarbeiterin nicht den Gesundheitsbehörden gemeldet habe, teilt die Nachrichtenagentur dpa mit. 

Das Land Tirol (s.u.) hatte der Staatsanwaltschaft eine Anfrage des ZDF mit dem entsprechenden Verdacht weitergeleitet. „Es ist unbekannt, um welchen Betrieb es sich dabei handeln soll und ob tatsächlich Meldepflichten verletzt wurden“, teilte die Staatsanwaltschaft mit. Daher werde nun ermittelt. 

Zudem gibt es eine weitere Anzeige. Verbraucherschützer Peter Kolba hat laut kleinezeitung.at am Dienstag eine „Sachverhaltsdarstellung“ bei der Staatsanwaltschaft eingebracht, weil die Behörden das Sperren der Hotels und Pisten herausgezögert haben. Spätestens seit 5. März müssten die Behörden von einer Coronavirus-Ansteckungsgefahr gewusst haben, lautet der Vorwurf. Die Anzeige, die sich auch gegen den für Tourismus zuständigen Landeshauptmann Günther Platter (ÖVP) richtet, bezieht sich auf Informationen, die in einem journalistischen Blog veröffentlicht wurden.

Österreich/Ischgl: Wurde erster Corona-Fall vertuscht? 

Update vom 23. März 2020: Der Skiort Ischgl kommt aus den Schlagzeilen nicht mehr heraus. Wie oe24.at berichtet, soll es angeblich einen ersten positiven Corona-Fall gegeben haben. Dieser sei allerdings nicht gemeldet worden. Demnach habe das Land Tirol offenbar die Staatsanwaltschaft eingeschaltet. Ein deutsches Medium, habe nach Angaben der österreichischen Nachrichtenagentur APA, die Gemeinde Ischgl informiert, dass es in einem dortigen Betrieb schon Ende Februar ein positiver Fall bekannt gewesen sein soll. Der Betrieb habe jedoch den Fall nicht, wie gesetzlich nach dem Epidemiegesetz vorgeschrieben, der Gesundheitsbehörde gemeldet. 
Vieles sei jedoch noch unklar. Ob es sich um einen Verdachtsfall oder um einen tatsächlich positiven Corona-Fall handle, sei zunächst nicht bekannt. Die Vorwürfe seien jedoch derart ernst, dass das Land Tirol, den Sachverhalt an die Staatsanwaltschaft übermittelt habe. 

Das Land Tirol steht wegen des Corona-Ausbruchs in Ischgl schon länger in der Kritik. Den Behörden und verantwortlichen Politikern wird vorgeworfen zu spät auf die Entwicklungen in dem Skiort gehandelt zu haben. 

In Tirol ist die Zahl der positiv getesteten Coronavirus-Fälle am Wochenende um 78 auf 1.020 (Stand 23. März, 9 Uhr) gestiegen, teilt das Bundesland auf seiner Webseite mit. Tirol registriert alle Fälle, die im Bundesland positiv getestet werden, unabhängig von ihrer Meldeadresse oder Staatsbürgerschaft. 

Corona-Ausbruch: Skiurlauber verbreiten Virus 

Update vom 22. März 2020: Nach Ischgl hat das Land Tirol einen Corona-Alarm für das Zillertal ausgerufen. Die Zahl der Covid-19-Fälle sind gewachsen. Neben Hotels und Pensionen, Bars und Restaurants betroffen. Jetzt sollen sich Zillertaler Après-Ski-Gäste bei den Gesundheitsbehörden melden.

Update vom 17. März 2020: Skiurlauber sind in den Fokus der Corona-Epidemie geraten. Die aktuellen Sars-CoV-2-Neuinfektionen in Deutschland gehen nach Angaben von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn auch auf Kontakte in Skigebieten zurück. 

„Das Ausbruchsgeschehen, das wir im Moment haben, hat viel zu tun mit den Rückkehrern aus dem Skiurlaub“, sagte der CDU-Politiker am Dienstag in München. Er verwies etwa auf Südtirol, Österreich und die Schweiz. Heimkehrer aus Skigebieten ruft Spahn deswegen dazu auf, möglichst zwei Wochen zu Hause zu bleiben.

Tirol weist indes die Kritik zurück, zu spät im Fall des Skiorts Ischgl auf das Coronavirus reagiert zu haben. Ischgl in Tirol gilt als Zentrum des Corona-Ausbruchs in Österreich. Nachdem Urlauber aus Island nach ihrer Heimkehr positiv auf Sars-CoV-2 getestet wurden, hatte das Land Ischgl am 5. März zum Risikogebiet erklärt (siehe unten).

Gesundheitslandesrat Bernhard Tilg (ÖVP) wies Montagabend in der ORF-Nachrichtensendung ZIB2 alle Vorwürfe zurück. Tirol habe ständig Maßnahmen getroffen, „die Gesamtvorgangsweise war richtig“. Wie der ORF berichtet, zeigte sich der  Gesundheitslandesrat empört, dass in den ausländischen Medien der Eindruck vermittelt werde, dass das Coronavirus in Ischgl entstanden sei.    

Skiort Ischgl: Heftige Vorwürfe - Corona-Hotspot für ganz Europa?

Erstmeldung vom 16. März 2020

München - Sie waren zum Skifahren in Ischgl (Österreich) und sind mit dem Reisebus dorthin gefahren? Wegen Corona-Verdacht hat das Landratsamt Ostalbkreis (Baden-Württemberg) einen dringenden Aufruf gestartet. Rund 200 Menschen waren mit Reisebussen in Ischgl und könnten sich mit dem Coronavirus angesteckt haben: 

„Teilnehmende von Skiausfahrten nach Ischgl am vergangenen Samstag (7. März 2020) sollen sich beim Gesundheitsamt melden und morgen (Hinweis der Redaktion: 13. März) zu Hause bleiben.

Am vergangenen Samstag, 7. März 2020 fanden Skiausfahrten von verschiedenen Busunternehmen aus dem Ostalbkreis nach Ischgl statt. Inzwischen wurden Teilnehmende der Ausfahrten positiv auf das Coronavirus getestet. Die Testergebnisse wurden dem Gesundheitsamt des Ostalbkreises am heutigen Abend übermittelt.“

Das Landratsamt hat eigens eine E-Mail ischgl@ostalbkreis.de eingerichtet. Betroffene können sich beim Gesundheitsamt auch telefonisch unter 07361 503-1901 melden.

Ischgl als Hotspot für Corona-Infektionen ausgemacht

Österreich hat zur Eindämmung des Coronavirus* in den vergangenen Tagen drastische Schritte getroffen. Der Tiroler Skiort Ischgl beendet  seine Wintersaison vorzeitig am 12. März, nachdem immer mehr Corona-Infektionen bekannt geworden waren und Tirol dem Skigebiet eine zweiwöchige Sperre verordnet hatte. Dabei hatte sich schon Tage zuvor eine brisante Situation abgezeichnet. Wurde die Lage im Skigebiet falsch eingeschätzt?

Island hatte am 5. März Ischgl zum Risikogebiet erklärt und am 7. März den Ausnahmezustand ausgerufen, nachdem sich ein Mann (50) und eine Frau (70) nachweislich mit derLungenkrankheit Covid-19 wahrscheinlich in Österreich oder Italien angesteckt hatten. Ischgl in Tirol wurde zum Risikogebiet erklärt und Reisende, die ab dem 29. Februar nach Hause kamen unter Quarantäne gestellt.

Am 7. März wurde ein Barkeeper (36) im „Kitzloch“ positiv auf das Coronavirus getestet, nachdem mehrere Besucher des Apres-Ski-Lokals Symptome gezeigt hatten. Das Land Tirol spielt die Sache herunter. 

„Eine Übertragung des Coronavirus auf Gäste der Bar ist aus medizinischer Sicht eher unwahrscheinlich“, informiert Anita Luckner-Hornischer von der Landessanitätsdirektion Tirol in einer Pressemitteilung. Und weiter: „Im Sinne einer maximalen Transparenz und Aufklärung gibt es für alle BarbesucherInnen, die vom 15.2. bis 7.3. in dieser Bar waren und aktuell grippeähnliche Symptome aufweisen, die Möglichkeit, sich an die telefonische Gesundheitsberatung 1450 zu wenden und ihren Gesundheitszustand abzuklären.“  

Am 10. März wurde die Bar in Ischgl dann vom Land Tirol behördlich gesperrt.

Viele Skiurlauber aus Skandinavien haben sich in Österreich angesteckt 

Die dänischen und norwegischen Gesundheitsbehörden sehen Österreich als Hauptquellland, berichtet orf.at. Viele Skandinavier hätten sich beim Skiurlaub in Österreich angesteckt. In Dänemark haben sich demnach 265 der 785 Erkrankten in Österreich angesteckt. Norwegen beziffert 459 von 907 Gesamtfällen im ganzen Land erkrankte Österreich-Urlauber aus (Stand: 14. März 2020). 

Deutsche nach Ischgl-Urlaub positiv getestet

Das Skigebiet Ischgl ist auch bei Deutschen beliebt. Neben Hotelgästen machen sich Wintersportler auch in kleineren Gruppen für einen Tagesausflug mit Bussen auf den Weg in das Skigebiet nach Tirol. Heimkehrer wurden in den vergangenen Tagen positiv auf das Coronavirus getestet. Neben dem Ostalbkreis in Baden-Württemberg, ist auch ein „Cluster“ mit 80 Fällen in Hamburg am Freitag aufgetreten. Medien berichten, dass auch in Hessen, Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen Skifahrer aus Ischgl unter positiv getesteten Personen waren. Die Folgen einer Infektionskette sind fatal.

Ein Anästhesist am Salzburger Uniklinikum (LKH) hat sich mit Coronavirus infiziert, wurde am Samstag bekannt. Der Arzt hat sich bei seinem Skiurlaub in Ischgl infiziert. 84 Personen müssen in Quarantäne. Insgesamt hatte der Mediziner mit 18 Patienten, 53 Pflegekräften, drei Flugsanitäter und einem Hubschrauberpilot Kontakt, berichtet kurier.at

Tirol weist Kritik zurück   

Das Land Tirol weist Kritik an den späten Maßnahmen zurück, so orf.at. Man habe sofort nach Vorliegen gesicherter Daten reagiert. 

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Eine Coronavirus-Karte zeigt aktuelle Fallzahlen in Deutschland in Echtzeit*. Ein deutsches Data-Scientists-Team veröffentlicht jetzt eine Karte, die die Ausbreitung des Virus in Echtzeit zeigt - auch weltweite Zahlen sind abrufbar. 

Einer Studie zufolge hat der Corona-Hotspot Ischgl einen immensen Einfluss auf die Virus-Verbreitung in Deutschland.

ml

*Merkur.de und hna.de sind Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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