Noch nie erlebt

Burger King: Behinderte Frau von Mitarbeiter beleidigt - Video zeigt alles!

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Ein Burger-King-Mitarbeiter hat eine behinderte Kundin schlecht behandelt.

In einer Burger-King-Filiale wurde eine 38-jährige Mutter von einem genervten Mitarbeiter diskriminiert. Seine dreiste Aktion kostet den Mann den Job. 

Oklahoma/USA - Wie gewohnt ließ Rachel das Fenster ihres Autos herunter. Die 38-Jährige stand mit ihrem Wagen im Drive-in einer Burger-King-Filiale und freute sich auf das Fast-Food. Doch als Rachel Hollis ihre Bestellung aufgeben wollte, wurde sie diskriminiert. In der Regel gehen Dienstleister und Mitmenschen verständnisvoll mit ihrer Taubheit um. Anders als dieser Burger-King-Mitarbeiter, dessen unverschämtes Verhalten Rachel im Gedächtnis bleibt.

Nach dem Vorfall schlief die Amerikanerin schlecht und ging am Tag mit einem Gefühl des Unwohlseins in die Arbeit. Es sei ein Prozess, das Erlebte zu Verarbeiten, schilderte die 38-Jährige dem amerikanischen Nachrichtensender Fox 25 News ihre Erlebnisse.

Burger King: Behinderte Frau wird nicht bedient

In Oklahoma City hatte Rachel Hollis gerade ihre beiden Söhne vom Eishockeytraining abgeholt. Im Anschluss fuhr sie die N. Council Road im Nordwesten der amerikanischen Stadt entlang. An dieser Straße befindet sich auch eine Burger-King-Filiale, zu der die Familie abbog. Rachel wollte für ihre zwei Jungs im Auto Abendessen besorgen. Da Rachel Hollis taub ist, hatte sie ihre Wünsche vom Burger-King-Menü schon notiert. „Ich hatte meine Bestellung fertig, ich hatte sie auf meinem Handy getippt. Ich mache das oft, wenn ich durch den Drive-in fahre, es war nie ein Problem gewesen", sagte Hollis zu zum lokalen Sender KFOR. „Ich zeigte ihm meine Bestellung - und er schaute mich mit diesem frustrierten Gesicht an."

Genervt gab der Angestellte von der Fast-Food-Kette Burger King der Frau mit Behinderung zu verstehen, dass er keine Zeit für ihre Bestellung habe. Um sich mit der tauben Mutter nicht mehr befassen zu müssen, reichte er ihr einen Zettel ins Auto auf dem stand: „Kann keine ganze Bestellung am Fenster ausführen. Zu beschäftigt.“

Bei Burger King in Oklahoma kam es zu einem unschönen Vorfall.

Burger-King-Mitarbeiter diskriminiert Behinderte im Drive-in

Diese freche Aktion wollte Rachel Hollis nicht auf sich sitzen lassen. Sie weigerte sich, von dem Burger-King-Fenster wegzufahren. Prompt zückte die Mutter ihr Handy und filmte, wie der Mitarbeiter versuchte, die gehörlose Frau loszuwerden. Rachel Hollis Video zeigt, wie der junge Mann immer wieder versucht, die Frau von ihrer Bestellung abzubringen. „Sie müssen reinkommen. Es ist zu voll", sagte der Mann. "Ich bin zu beschäftigt, ich kann keine vollständige Bestellung am Fenster ausführen, tut mir leid", sagte der Angestellte von Burger King weiter. "Es hat nichts mit deiner Behinderung zu tun, ich habe auch eine Behinderung", fügte er noch hinzu. 

Burger-King-Mitarbeiter muss mit schlimmen Folgen leben

Das Restaurant rief dann die Polizei an, als die Frau weigerte, die Durchfahrtsstraße zu verlassen. Rachel Hollis sagte, der ärgerlichste Teil der Begegnung sei, dass ihre Kinder im Auto alles mitbekamen.

Eigentlich wollte Rachel für ihre Söhne ein Essen bei Burger King kaufen.

„Ich konnte spüren, dass sie wussten, dass etwas los war. Ich habe nur versucht, sie zu beruhigen", sagte Rachel Hollis. „Als ich nach Hause kam, bin ich zusammengebrochen", sagte sie. "Ich bin der Diskriminierung müde. Ich habe so etwas noch nie erlebt, dass jemand sogar die Polizei ruft. Das ist verrückt, es scheint einfach nicht richtig." Verrückt war auch der Polizeieinsatz in einer deutschen Burger-King-Filiale. Hier hatte es ein Mann auf den Chef des Restaurants abgesehen.

Letzten Endes durfte Rachel Hollis ihre Bestellung doch noch bei einem anderen Burger-King-Mitarbeiter aufgeben. Außerdem hat der Fastfood-Riese laut KFOR 4 eine Stellungnahme zu dem Vorfall in Oklahoma veröffentlicht. Darin heißt es, der Besitzer der Burger-King-Filiale habe sich bei Rachel Hollis entschuldigt, der Mitarbeiter sei gefeuert worden. Alle Gäste sollen bei Burger King mit Respekt behandelt werden und einen guten Service erhalten, erklärte das Restaurant. 

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