Ein Fahrgast zog die Notbremse

Berlin: Unglaubliche Ferkel-Szene in S-Bahn - Mutter mit Sohn (5) reagiert

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In einer S-Bahn in Berlin ging ein liebeshungriges Paar zu weit.

Weil ein Pärchen nicht die Finger voneinander lassen konnte, stand es nun vor Gericht. In einer S-Bahn spielte sich Unglaubliches ab. 

Berlin - Szenen wie aus einem Pornofilm spielten sich letztes Jahr an einem Vormittag in der S5 in Berlin ab. Ein Manager (39) betrat mit seiner Freundin (27) die S-Bahn und ließ die Hosen runter. Die ging vor ihm auf die Knie. Von der Strecke Alex bis Ostbahnhof ging das sexuelle Liebesspiel, wie die entsetzten Zeugen jetzt vor Gericht aussagten. 

„Oral-Sex! Das geht gar nicht, was die da öffentlich gemacht haben!“, empört sich eine Mutter laut Berliner Kurier, die mit ihrem fünfjährigen Sohn die S-Bahn zum Schmuddel-Zeitpunkt betrat. Den habe sie sofort weggedreht und nach einer Rangelei schließlich auch die Notbremse gezogen. Denn nach „getaner Arbeit“ hatte die Frau wohl immer noch genug Energie, sich über die fassungslosen Fahrgäste aufzuregen. Die Mutter vor Gericht: „Der Mann schien beschämt, die Frau aber rastete aus.“ Eine Faust flog angeblich und es sei mit einer Dose geworfen worden. Am Ostbahnhof nahm die Bundespolizei das Paar dann in Empfang.

Berlin: Paar schämt sich scheinbar für seine Schmuddel-Aktion

Heute, ein Jahr später, scheint dem liebeshungrigen Pärchen ihr Verhalten peinlich zu sein. „Die Angeklagten wären am liebsten vor Scham im Boden versunken“, schreibt der Berliner-Kurier und beschreibt die beiden sogar so: „Ein Paar, das eher bieder wirkt.“ Der Mann aus Sachsen sei Manager in einer großen Firma, sie seine Angestellte. „Wir waren frisch verliebt“, rechtfertigte die hochrote Frau im Gerichtssaal ihren Ausrutscher. „Normalerweise bin ich gar nicht so, wir hatten gefeiert.“

Berlin: Saftige Strafe für Oralverkehr in der S-Bahn

Sie entschuldigte sich unter der Tränen bei der Zeugin. Am Ende der Verhandlung kommt dem Pärchen der „Öffi-Oralverkehr“ teuer zu stehen. Der 39-Jährige wird wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses zu 3600 Euro Strafe verurteilt. Seine Liebhaberin muss sogar 3900 Euro abdrücken - insgesamt haben sich die beiden mit ihrer Aktion also um 7500 Euro erleichtert.

Auch in Bayern treiben es wohl mehrere Verliebte in der Öffentlichkeit. Bei München leidet eine Gemeinde unter einem geheimen Schnacksel-Treffpunkt an einer Autobahn, wie tz.de* berichtet. Auch in einem Park wurde ein Pärchen beim Oralverkehr erwischt und bekam eine saftige Strafe.

Auf der Fahrt von Bremen nach Münster drehte zudem ein Mann in der Bahn komplett durch, wie nordbuzz.de* berichtet. Er belästigte Frauen mit heller Hautfarbe. Doch es kam noch schlimmer.

*tz.de und nordbuzz.de sind Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

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