Rätselhafter Fall

Georgine (14) seit 2006 vermisst: Gericht verhängt hartes Strafmaß im Mordprozess ohne Leiche

Vor fast 14 Jahren verschwunden: Noch immer fehlt von Georgine jede Spur. 
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Vor fast 14 Jahren verschwunden: Noch immer fehlt von Georgine jede Spur. 

Georgine Krüger aus Berlin wird seit fast 14 Jahren vermisst. Ihre Leiche nicht gefunden. Jetzt ist das Urteil im Mordprozess gegen den Tatverdächtigen (44) in Berlin gefallen. 

  • Vor fast 14 Jahren verschwand die damals 14-jährige Georgine Krüger aus Berlin. 
  • Eine Leiche konnte noch immer nicht gefunden werden. 
  • Nun wurde ein 44-Jähriger schuldig gesprochen. 

Update 16.31 Uhr: Nun ist auch das Strafmaß in dem Fall bekannt. Das Gericht verhängte gegen den angeklagten 44-Jährigen wegen Mordes und Vergewaltigung eine lebenslange Freiheitsstrafe. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Update vom 17. März 2020, 16.02 Uhr: Fast 14 Jahre nach dem spurlosen Verschwinden der Schülerin Georgine Krüger hat das Berliner Landgericht einen 44-jährigen Mann des Mordes und der Vergewaltigung schuldig gesprochen

Mit dem Urteil entsprach das Gericht im Wesentlichen der Forderung der Staatsanwaltschaft. Demnach hatte der Deutsche mit türkischen Wurzeln Georgine am Nachmittag des 25. September 2006 unter einem Vorwand in seinen Keller in einem Mietshaus im Stadtteil Moabit gelockt. Dort schlug er sie bewusstlos, vergewaltigte sie und erwürgte sie zur Verdeckung der Tat.

Georgine (14) vermisst: Leiche nie gefunden - Mutter mit emotionalem Ausbruch

Erstmeldung vom 9. August 2019:

Berlin - Im Fall der vor fast 13 Jahren verschwundenen Georgine aus Berlin wurde am Freitag nun der Prozess gegen ihren mutmaßlichen Mörder fortgesetzt. 

Die Mutter der vermissten Schülerin hat dabei im Prozess gegen den dringend Tatverdächtigen ausgesagt. Das Verschwinden von Georgine vor fast 13 Jahren sei ein Schicksalsschlag, der die ganze Familie verändert habe, so die 55-Jährige. Sie selbst sei durch den Schock erkrankt und leide bis heute unter massiven psychischen Problemen. Auch ihr Sohn sei „seelisch kaputt“. Sie habe in all den Jahren kontinuierlich Kontakt zur Polizei gehalten und nie die Hoffnung aufgegeben, dass ihre Tochter noch am Leben sei.

Vor dem Berliner Landgericht muss sich ein 44-Jähriger verantworten. Ihm wird zur Last gelegt, im September 2006 das damals 14-jährige Mädchen in einen Keller seiner Moabiter Wohnung gelockt, vergewaltigt und erwürgt zu haben. Die Leiche wurde bis heute nicht gefunden. 

Der Angeklagte in einem Gerichtssaal. Dem 44-Jährigen wird zur Last gelegt, die damals 14-jährige Georgine Krüger vergewaltigt und erwürgt zu haben. 

Wo ist die verschwundene Georgine Krüger? Tatverdächtiger schweigt vor Gericht 

Der Angeklagte soll einem verdeckten Ermittler erklärt haben, dass er sie in einem Müllcontainer auf dem Hof seines Hauses „entsorgt“ habe. Nach seiner Festnahme Ende 2018 wies der Deutsche mit türkischen Wurzeln die Vorwürfe zurück.

Das rätselhafte Wegbleiben von Georgine war über Jahre einer der bekanntesten Vermisstenfälle in Deutschland. Erst 2017 waren Kriminalisten durch Funkzellenauswertungen und verdeckte Ermittlungen auf den Angeklagten gekommen. Ihm wird Mord zur Verdeckung einer anderen Straftat und schwere Vergewaltigung zur Last gelegt. 

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