Sicherheitsproblem bei VW

VW mit Rückruf: Achtung Gefahr! Airbag kann falsch auslösen - Golf und Passat betroffen

VW startet Rückruf von älteren Modellen von Golf und Passat. Es können Fehler beim Auslösen des Airbags auftreten - es besteht Gefahr. (Symbolbild)
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VW startet Rückruf von älteren Modellen von Golf und Passat. Es können Fehler beim Auslösen des Airbags auftreten - es besteht Gefahr. (Symbolbild)

VW mit Rückruf: Bei älteren Modellen des VW-Golf und VW-Passat besteht ein Risiko beim Auslösen des Airbags. Es besteht Verletzungsgefahr. 

  • Rückruf bei VW von älteren Modellen des Golfs und des Passats.
  • Bei älteren Golf- und Passat-Modellen von VW wurden Risiken bei der Auslösung von Airbags gefunden.
  • In Deutschland sind von dem Rückruf über 3.000 Modelle von VW betroffen.

Kassel - Beim größten deutschen Industriekonzern Volkswagen (VW) gibt es nach Angaben von dpa einen Rückruf bei einigen älteren Modellen aufgrund von Risiken bei der Auslösung von Airbags. Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) in Flensburg erklärt, dass allerdings relativ wenige Fahrzeuge von VW betroffen sind. 

Dabei geht es um rund 4.100 Exemplare des VW-Golfs und VW-Passats weltweit aus den Baujahren 1997 bis 1999. Augenscheinlich gibt es davon rund 3200 Modelle in Deutschland. 

Rückruf bei VW: Risiken bei Auslösung von Airbags

Grund für den Rückruf beim größten deutschen Industriekonzern VW sei, dass der Gasgenerator im Airbag nicht ausreichend abgedichtet sei. Dadurch könne es ohne Vorwarnung zu einer „fehlerhaften Auslösung“ des Airbags bei älteren VW-Modellen kommen. 

„Im Extremfall könnte das Gehäuse des Gasgenerators reißen und die Insassen verletzen“, so das Kraftfahrt-Bundesamt. Zudem betont das Amt in Flensburg, dass bisher keine Personen- oder Sachschäden bekannt seien. 

VW mit Rückruf: Airbag kann fehlerhaft auslösen 

In einer Stellungnahme zum Rückruf von VW erklärte das Unternehmen, dass die „unzureichende Abdichtung“ vereinzelt in Modellen des Golf-Cabrios und Passat vorkommen könnte. Der Airbag könne fehlerhaft auslösen. Besitzer der betreffenden Autos aus den Jahren 1997 bis 1999 wurden gebeten, sich mit dem Auto-Konzern VW oder einer Fachwerkstatt in Verbindung zu setzen. Nach derzeitigem Stand wurden vorsorglich 3.122 Fahrzeuge von VW zurückgerufen. 

VW mit Rückruf: Schon mehrfach Probleme mit Airbags in der Vergangenheit

In den vergangenen Jahren gab es in verschiedenen Ländern immer wieder vermehrt Probleme mit defekten Airbags. In den USA war es wegen zu stark auslösender Airbags, die Teile der Metallverkleidung durch das Fahrzeug schleuderten, auch zu Verletzungen und sogar zu mehreren Todesfällen gekommen. 

VW droht Rückruf: Gravierende Mängel bei Golf 8

VW hat nicht nur Probleme mit Airbags. Dem größten deutschen Industrieunternehmen VW droht ein weiterer Rückruf: Beim neuen Golf 8 von VW wurden schwere Mängel festgestellt. Deshalb droht dem Auto-Konzert ein massiver Rückruf. Die Lieferung hat der Konzern inzwischen gestoppt.

Die Ursache des drohenden Rückrufs sei ein Software-Problem beim Golf 8. Betroffen ist davon der elektrische Notfallassistent eCall. Nach Angaben des Automobilherstellers VW könne eine verlässliche Datenübertragung am Steuergerät nicht gewährleistet werden. 

VW droht weiterer Rückruf: Über 30.000 Fahrzeuge betroffen

Das Problem wurde laut dem größten deutschen Industriekonzern VW bei internen Tests im Auto-Konzern festgestellt. Aus Konzernkreisen wurde zudem bekannt, dass mindestens 30.000 Fabrikate des Golf 8 von den Software-Problemen betroffen sind und möglicherweise ein Rückruf drohen könnte. 

Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) hat allerdings bisher noch keine Entscheidung über einen möglichen Rückru f gefällt. Diese wird nach dem vorläufigen Stopp der Lieferungen des Golf 8 von VW allerdings in den nächsten Tagen erwartet.

Von Karolin Schaefer

Bei Pflastern von Hansaplast gab es ebenfalls einen Rückruf. Das Unternehmen aus Hamburg ruft vier seiner Pflaster-Produkte in verschiedenen Ausführungen zurück. Es besteht das Risiko wegen einer möglichen Verunreinigung mit Bakterien. Vom Rückruf Betroffene können ihre Pflaster-Produkte nach vorheriger Absprache an den Hersteller zurückschicken.

Hexal startet einen Rückruf der Arznei L-Thyrox für  Schilddrüsenpatienten. Durch eine falsche Kennzeichnung besteht Verwechslungsgefahr. 

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