Großer Milch-Rückruf 

Weiterer Rückruf: Nach Weihenstephan-Rückruf warnt auch „Bärenmarke“ vor Bakterien in der Milch

Nur wenige Stunden nachdem die Molkerei Weihenstephan Milch zurückgerufen hatte, warnt nun „Bärenmarke“ vor einer bakteriellen Verunreinigung. 

  • Die Molkerei Weihenstephan ruft gleich zwei Produkte aus ihrem Sortiment zurück. 
  • Bei den Produkten handelt es sich um Milch und Kakao. 
  • Nur wenige Stunden später warnt „Bärenmarke“ vor Bakterien in der Milch. 

Update vom 9. November 2019: Milch und Kakao-Produkte der Marken Weihenstephan und Bärenmarke werden derzeit zurückgerufen. Aufgrund eines defekten Ventils können sie mit dem Lebensmittel-Keim „Bacillus cereus“ verunreinigt sein. Dieser Keim kann zu Erbrechen und Durchfallerkrankung führen. 

Der Krankheitsverlauf kann bei Schwangeren und Immungeschwächten lebensbedrohlich verlaufen. Davor warnt producktrueckrufe.de.

Nach Weihenstephan-Rückruf: Auch „Bärenmarke“ warnt vor Bakterien in der Milch

Update vom 8. November 2019, 20.21 Uhr: Die Molkerei Hochwald Foods hat bundesweit Frischmilch der Marke Bärenmarke wegen einer möglichen bakteriellen Verunreinigung zurückgerufen. Betroffen ist die Ein-Liter-Packung „Die frische Milch“ (3,8 Prozent Fett) mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 30. November 2019, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte.

Bei Bärenmarke soll bei Routinekontrollen bei einzelnen Packungen eine Verunreinigung mit dem Keim Bacillus Cereus festgestellt worden sein, der zu Durchfall oder Erbrechen führen könne. Die Ursache für die Verunreinigung sei inzwischen beseitigt, andere Chargen und Artikel seien nicht betroffen, hieß es. Zuvor hatte „Focus“ über den Rückruf berichtet. 

Die belieferten Händler hätten umgehend reagiert und die Waren vorsorglich aus den Regalen genommen, teilte das Unternehmen mit Sitz im rheinland-pfälzischen Thalfang weiter mit. Verbraucher, die einen der angegebenen Artikel gekauft haben, könnten die Milch auch ohne Vorlage des Kassenbons bei ihrem Händler zurückgeben und sich den Preis erstatten lassen.

Milch-Rückruf: Molkerei Weihenstephan warnt Kunden

Ursprungsartikel vom 8. November 2019, 17.19 Uhr: Freising - Da eine gesundheitliche Beeinträchtigung zwar „unwahrscheinlich“ sei, jedoch nicht ausgeschlossen werden kann, ruft die Molkerei Weihenstephan nun zwei Produkte aus ihrem Sortiment zurück. Laut einer Mitteilung sollen die beiden Produkte durch einen Produktionsfehler betroffen sein. 

Milch-Rückruf: Molkerei Weihenstephan ruft Milch und Kakao zurück 

Demnach könnten die Produkte vorzeitig verderben. Wie die Molkerei auf ihrer Homepage erklärt, sei dies jedoch über die Optik und den Geruch erkennbar. „Zum aktuellen Zeitpunkt sind gesundheitliche Beeinträchtigungen unwahrscheinlich, können aber auch nicht vollständig ausgeschlossen werden“, erklärt das Unternehmen in der Mitteilung. 

Wie das Unternehmen weiter erklärt, sei die mikrobiologische Analyse bislang noch nicht vollständig abgeschlossen, das technische Problem sei mittlerweile jedoch behoben. Bei den beiden betroffenen Produkten handelt es demnach um Milch und Kakao. Die Weihenstephan H-Milch 3,5% im 1-Liter-Pack und dem Mindesthaltbarkeitsdatum 8. Januar 2020 und dem Weihenstephan H-Kakao im 1-Liter-Pack und dem Mindesthaltbarkeitsdatum 19. Februar 2020. 

Rückruf für Milch: Molkerei Weihenstephan ruft Produkte nach technischem Fehler zurück

Die restlichen Produkte der Molkerei seien demnach jedoch nicht betroffen. Verbraucher, die die Produkte zu Hause haben, könnten diese zur Verkaufsstelle zurückbringen. Dort wird das Produkt dann ausgetauscht oder erstattet. 

Auch ein Hersteller aus den Niederlanden hat sein Produkt deutschlandweit vertrieben. Nun warnt er vor dem Lebensmittel.

Erst vor wenigen Wochen wurde verseuchte Milch von diversen Discountern und Supermärkten zurückgerufen. Edeka warnt währenddessen vor einem beliebten Produkt. Der Salat kann Fremdkörper aus Kunststoff enthalten. 

Rubriklistenbild: © dpa / Lukas Schulze

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