Das bringt der Oktober 2020

Corona-Risikogebiete, Kinderbonus, Zeitumstellung: Was sich jetzt im Oktober ändert

Im Oktober 2020 steht nicht nur die Zeitumstellung steht an, sondern es folgen auch Änderungen bei Corona-Risikogebieten und dem Kinderbonus. Was sich jetzt ändert.

  • Im Oktober 2020 kommen wieder allerlei Änderungen auf den Verbraucher zu.
  • Andere Regelungen bei Corona-Risikogebieten sind ebenso Thema wie der Kinderbonus.
  • Zudem steht die Zeitumstellung auf die Winterzeit bevor.

Frankfurt - Auch im Oktober 2020 treten wieder neue Regelungen und Gesetze in Kraft. Auf folgende Änderungen müssen sich die Verbraucher in diesem Monat einstellen.

Auch im Oktober 2020 kommen wieder einige Änderungen auf die Verbraucher zu. Nicht zuletzt auch im Hinblick auf Corona-Risikogebiete.

Änderungen im Oktober 2020: Zeitumstellung von Sommerzeit auf Winterzeit

Die Zeitumstellung ist wohl die bekannteste Änderung im Oktober und doch trifft sie so manch einen oft überraschend. Die Uhren werden am 25. Oktober 2020 um 3.00 Uhr um eine Stunde zurückgestellt. Durch die Zeitumstellung auf die Winterzeit* entspricht die Uhrzeit in Deutschland dann wieder der normalen Mitteleuropäischen Zeit (MEZ).

In Deutschland gibt es schon seit 1980 die Sommerzeit. Ursprünglich sollte damit Energie gespart werden, da das Tageslicht besser ausgenutzt werden sollte. Mittlerweile gibt es immer mehr Gegner der Zeitumstellung. Das EU-Parlament plädiert für eine Abschaffung der Zeitumstellung im Jahr 2021. Allerdings müsste für die tatsächliche Abschaffung noch ein Kompromiss mit den Mitgliedstaaten erzielt werden.

Änderungen im Oktober 2020: Corona-Risikogebiete

Gilt ein Land als Corona-Risikogebiet, folgt darauf ab Oktober 2020 automatisch eine Reisewarnung des Auswärtigen Amtes, wie die Bundesregierung mitteilte. Das sehen die neuen Regelungen für Reisewarnungen und Reisehinweise vor. Außerdem werden im Hinblick auf Corona-Risikogebiete von der Bundesregierung weiterhin folgende Hinweise gegeben:

  • Für Länder, die als Risikogebiet ausgewiesen sind, gilt die Reisewarnung für nicht notwendige, touristische Reisen weiterhin.
  • Sind Länder nicht als Corona-Risikogebiete ausgewiesen, kann von nicht notwendigen, touristischen Reisen abgeraten werden, sofern für diese Länder Einreisebeschränkungen nach Deutschland gelten oder diese Länder umgekehrt Einreisebeschränkungen aus Deutschland beschlossen haben.
  • Außerdem gilt für alle Länder: Reisende werden um besondere Vorsicht gebeten.

Änderungen im Oktober 2020: Zweite Teilzahlung des Kinderbonus

Bereits im September 2020 wurde die erste Teilzahlung des Kinderbonus angesichts der Corona-Krise* ausgezahlt. Das waren zunächst 200 Euro pro Kind. Im Oktober folgt jetzt die zweite Teilzahlung in Höhe von 100 Euro pro Kind. Die Bundesregierung hatte dafür Kosten in Höhe von rund 4,3 Milliarden Euro eingeplant.

Der Kinderbonus wird auf andere Familien- oder Sozialleistungen nicht angerechnet. Von ihm sollen vor allem Familien mit kleinen oder mittleren Einkommen profitieren können. Der Auszahlungstermin richtet sich übrigens nach der Endziffer der Kindergeldnummer. Eine Übersicht hat die Bundesagentur für Arbeit veröffentlicht.

Änderungen im Oktober 2020: Höherer Festzuschuss beim Zahnersatz

Für einige Verbraucher hält der Oktober 2020 einen weiteren Geldsegen bereit. Der Festzuschuss beim Zahnersatz erhöht sich für gesetzlich Versicherte um zehn Prozent. Bisher betrug er 50 Prozent des Gesamtpreises. Basierend auf dem Umfang der Versorgung erhöht sich dieser Zuschuss im Oktober auf 60 Prozent.

Bei einem regelmäßig geführten Bonusheft, in dem die Zahnarztbesuche dokumentiert sind, erhöhen sich die Zuschüsse der Krankenkassen übrigens weiter. Nach Berechnungen der Verbraucherzentrale kann der Zuschuss der Krankenkasse beim Zahnersatz dann von 60 auf 70 Prozent ansteigen, wenn das Bonusheft über fünf Jahre geführt wurde. Bei einem über zehn Jahre lang geführten Bonusheft sogar auf 75 Prozent . (slo) *fr.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

Rubriklistenbild: © Arne Dedert/dpa

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