Zum Rückrundenstart 2018

Werder-Fanclub Twerder im Gastbeitrag: „Weniger meckern, mehr anfeuern“

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In einem nordbuzz-Gastbeitrag zum Rückrundenstart hält Kirsten Sander vom WFC Twerder ein flammendes Plädoyer fürs positive Denken rund um Werder 2018. Sie schreibt, warum sie Sportchef Frank Baumann, Trainer Florian Kohfeldt und der Mannschaft vertraut und wagt eine Prognose fürs neue Werder-Jahr.

Twerder ist der erste Twitter Werder Fanclub, gegründet 2015 in der Viertel-Kneipe Eisen. Für #greenwhitewonderwall gab es die 11Freunde-Auszeichnung „Beste Fanaktion der Saison“.

Das hier ist ein Plädoyer für das positive Denken, wenn es um Werder Bremen 2018 geht. Warum? Weil mir das ganze negative Geschreibe und Gemeckere langsam auf die Nerven geht. Und darauf habe ich keine Lust mehr. 

Die Situation ist nicht hoffnungslos 

Ja, die Hinrunde war zum größten Teil nicht gut. Das ist mir aufgefallen. Aber die Situation ist nicht hoffnungslos. Warum ich das so sehe? Weil ich an die Mannschaft glaube. Und ich glaube an den Trainer. Florian Kohfeldt hat der Mannschaft in sehr kurzer Zeit seinen Stempel aufgedrückt. Im Trainingslager hat er viel im taktischen Bereich mit der Mannschaft gearbeitet. Das Ergebnis hat man im Testspiel am Sonntag gegen Enschede gesehen: Die Mannschaft zog mit, der Plan ging auf. Das war definitiv eins der besseren Testspiele in letzter Zeit. 

Ziemlich viele Transfertreffer 

Außerdem vertraue ich Frank Baumann. Er hat in relativ kurzer Zeit ziemlich viele Transfertreffer gelandet: Max Kruse, Thomas Delaney, Niklas Moisander – und dazu natürlich Jiri Pavlenka. Für den Transfer ist er fast durchs Dorf gejagt worden. Sechs Monate später ist es das erste Mal seit Tim Wiese, dass über den Torwart von Werder Bremen nicht diskutiert wird. Pavelenka hat sich ziemlich schnell zu dem sicheren Rückhalt entwickelt, den wir uns alle jahrelang gewünscht haben. Nebenbei scheint er noch ein ziemlich guter Typ zu sein, der von seiner ganzen Art her nach Bremen und zu Werder passt. 

Das macht Werder spannend 

Ich finde, wir haben einen guten Kader. Natürlich wäre es schön, wenn Werder finanziell richtig auf Rosen gebettet wäre und ohne Einschränkungen bei allen Spielern mitbieten könnte. Das ist allerdings nicht die Realität. Aber das macht Werder meiner Ansicht nach spannend. Wie macht man aus wenig viel? Ich finde das sehr spannend. 

Entwicklung der „Werder-Weg“ Spieler beobachten 

Ich freue mich in der Rückrunde die Entwicklung der „Werderweg-Spieler” zu beobachten. Maxi Eggestein ist in der Bundesliga angekommen. Ich bin gespannt, wer der nächste ist. Wird es sein Bruder Jojo Eggestein oder Ole Käuper (Hey! Endlich wieder ein echter Bremer!)? Wie entwickeln sich Luca Plogmann (noch ein echter Bremer!) und Josh Sargent? Was wird Niklas Schmidt aus seinem Potential machen? 

Die Bayern sind 2018 fällig 

Außerdem freue ich mich auf die Rückrunde, weil ich sehr gespannt bin, wie die Mannschaft Florian Kohfeldts Idee von Fußball umsetzen wird. Ich glaube, die Rückrunde könnte uns ähnlich viel Spaß machen, wie die der letzten Saison. Ich glaube, die Bayern sind in 2018 fällig. Werder Bremen wird 2018 endlich mal wieder die Bayern schlagen. Vielleicht noch nicht im Januar. Aber vielleicht im Pokal (ja, ich bin vom Halbfinaleinzug überzeugt). Spätestens aber in der nächsten Saison. 

Weniger meckern, mehr anfeuern 

Und da ich an ein Spiel Werder gegen Bayern in der Saison 2018/19 glaube, glaube ich auch an den Klassenerhalt. Es ist vielleicht nicht alles gut bei Werder, aber vieles doch deutlich besser, als die ganzen Schwarzmaler es sehen. Lasst uns 2018 doch alle mal weniger meckern und mehr Werder anfeuern.

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