Was wird aus Robert Bauer von Werder Bremen?

Bauer sucht Club - aber wer sucht Bauer? Werder-Verteidiger noch ohne neuen Verein

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Werder Bremen ist auf der Suche nach einem neuen Verein für Robert Bauer.

Bremen – Die letzten Spuren verlaufen im Sand von Ibiza. Urlaubsfotos hat Robert Bauer auf Instagram gepostet, danach nichts mehr. Wo er sich gerade fithält, wo er aktuell trainiert – Fragezeichen. Sicher ist nur: Nicht bei Werder Bremen.

Dort ist Robert Bauer, der in der vergangenen Saison bereits an den 1. FC Nürnberg ausgeliehen war, freigestellt. Mit dem Auftrag, sich zeitnah einen neuen Verein zu suchen. Der SV Werder Bremen, an den der 24-Jährige vertraglich noch für eine Saison gebunden ist, hat keine Verwendung mehr für ihn. Aber auch noch keinen Abnehmer. 

Immerhin berichtet Sportchef Frank Baumann von „ein, zwei Optionen, die für Robert interessant sind“ und die der Berater an ihn herangetragen hat. Als besonders aussichtsreich ordnet Baumann diese Möglichkeiten offenbar aber nicht ein. „Ich bin da vorsichtig, wir müssen abwarten“, sagt er und macht nicht den Eindruck, als würde er eine zeitnahe Lösung erwarten.

Werder Bremen: Robert Bauer konnte beim 1. FC Nürnberg nicht die erhoffte Werbung für sich machen 

Somit auch keinen zeitnahen Geldsegen. Denn natürlich würde es Werder Bremen wenigstens ein bisschen helfen, Bauer von der Gehaltsliste streichen zu können, vielleicht sogar noch eine Ablösesumme für ihn zu erhalten. Auch wenn die bei der Ausgangslage gewiss nicht die zwei Millionen Euro erreichen wird, die auf „transfermarkt.de“ als Marktwert des Rechtsverteidigers ausgewiesen werden. 

Bauer hat beim 1. FC Nürnberg nicht in dem Maße für sich Werbung machen können, wie es sich Werder erhofft hatte. Zwar kam er auf 22 Einsätze, aber letztlich ging der ehemalige U21-Nationalspieler im Kollektiv unter. Der „Club“ stieg ab – und die Option, dass aus dem Leihgeschäft eine feste Verpflichtung würde, hatte sich zerschlagen. Nur im Falle des Klassenerhalts wäre Bauer in Nürnberg geblieben.

Unterdessen ist nach Informationen der DeichStube Werder Bremen an Benjamin Henrichs von der AS Monaco interessiert, die Grün-Weißen wollen den 22-jährigen Außenverteidiger gerne für zwei Jahre ausleihen.

Zur Erstmeldung vom 24. Juni 2019

Keine Perspektive bei Werder Bremen: Robert Bauer fehlt beim Trainingsauftakt

Er ist zurück: Robert Bauer gehört ab dem 1. Juli eigentlich wieder zum Kader des SV Werder Bremen. Die Ausleihe zum 1. FC Nürnberg ist dann endgültig beendet, die Kaufoption des Clubs nach dem Abstieg unwirksam und auch nicht mehr erwünscht. Eine Zukunft in Bremen hat der Außenverteidiger trotz eines Vertrags bis 2020 nicht, deshalb wird er auch nicht mit den Profis trainieren.

Robert Bauer wird am Freitag nicht dabei sein“, berichtete Sportchef Frank Baumann auf Nachfrage der DeichStube mit Blick auf den Trainingsstart der Bundesliga-Mannschaft. Schon seit Wochen befinden sich beide Parteien auf Clubsuche. „Es gibt lose Gespräche, aber bislang wurde nichts Konkretes an uns herangetragen“, so Baumann.

Werder Bremen: Tischtuch zwischen Robert Bauer und Florian Kohfeldt zerschnitten

Bauer ist offenbar nicht so leicht zu vermitteln. Dabei bringt der 24-Jährige jede Menge Bundesliga-Erfahrung mit, hat immerhin schon 89 Partien im deutschen Fußball-Oberhaus (davon 46 für Werder) absolviert. Vor einem Jahr war Bauer aus Bremen zum Aufsteiger 1. FC Nürnberg geflüchtet, weil er unter Trainer Florian Kohfeldt keine Chance mehr als Außenverteidiger sah. Dabei gab es zwei Probleme: Bauer ließ die von Kohfeldt geforderte spielerische Klasse vermissen und präsentierte sich dann als Reservist lustlos. Später monierte Bauer in einem Interview mit der „Bild“: „Ich habe leider nie so wirklich Feedback bekommen.“

Das Tischtuch zwischen Kohfeldt und Bauer ist seitdem endgültig zerschnitten, eine Rückkehr des Abwehrspielers undenkbar. Dabei sucht Werder gerade einen Backup für Rechtsverteidiger Theodor Gebre Selassie. Allerdings konnte Bauer auch in Nürnberg nur wenig überzeugen, obwohl er immerhin 19 Mal in der Startelf stand. Dass bislang kein anderer Club wirklich interessiert ist, zeigt den aktuellen Stellenwert des 24-Jährigen. Der hat in der vergangenen Saison seinen Berater gewechselt. Einen neuen Verein konnte ihm die Avid Sports & Entertainment Group bislang aber noch nicht liefern.

Unterdessen bahnt sich bei Max Kruse ein Wechsel zu Fenerbahce Istanbul an. Er soll kurz vor der Unterschrift stehen. Der ehemalige Bremer Co-Trainer Wolfgang Rolff fordert daher, dass Werder Bremen sich nach einem neuen Diego als Kruse-Nachfolger umsehen sollte. Werder hat derweil bekanntgegeben, dass Milot Rashica und Claudio Pizarro in der kommenden Saison mit neuen Rückennummern ausgestattet werden. 

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