Fin Bartels fehlte 

Überwintern auf dem Abstiegsplatz? Werder verliert 0:1 gegen Bayer Laverkusen

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Bremens Thomas Delaney blickt nach der Partie zu Boden. Bremen verliert das Spiel mit 0:1.

Werder Bremen musste sich gegen Bayer Leverkusen mit 0:1 geschlagen geben. Ein früher Treffer von Lucas Alario brachte die Entscheidung. 

Werder Bremen droht das Überwintern auf einem Abstiegsplatz. Werder erhielt nach drei Siegen aus den vergangenen vier Spielen wieder einen Dämpfer und bleibt Vorletzter. Zum Hinrunden-Abschluss empfangen die Hanseaten am Samstag den Tabellen-15. Mainz, den sie mit einem Sieg überholen könnten. Ein Heimsieg im Achtelfinale des DFB-Pokals am Mittwoch könnte weitere Argumente für die Weiterbeschäftigung von Trainer Florian Kohfeldt liefern, der die Mannschaft insgesamt deutlich belebt hat.

Bei den Bremern stand Ole Käuper bei seiner Bundesliga-Premiere gleich in der Startelf. Kohfeldt setzte den 20-Jährigen für den angeschlagenen Zlatko Junuzovic ein. Die Kapitänsbinde übernahm Max Kruse. Im Vergleich zum 2:0 beim VfB Stuttgart am Freitag nahm Leverkusens Coach Heiko Herrlich vier Wechsel vor. Unter anderem kehrten Alario und Karim Bellarabi in die Anfangsformation zurück.

Nach dem 1:0 kontrollierte die Werkself clever das Geschehen und wirkte deutlich routinierter, kam aber erneut vor allem nach Bremer Fehlern zu Möglichkeiten. Eine Unachtsamkeit von Niklas Moisander konnte Kevin Volland nicht nutzen (25.). Die Bremer zeigten eine hohe Laufbereitschaft. Maximilian Eggestein hatte die beste Chance, Bayer-Keeper Bernd Leno reagierte im Dauerregen jedoch stark (31.). Auch in der zweiten Halbzeit fehlte es Werder an Ideen gegen die gut gestaffelten Gastgeber, dabei machte sich auch der Ausfall von Fin Bartels bemerkbar. Der 30-Jährige hatte sich beim 2:1 in Dortmund die Achillessehne gerissen. Die Einwechslung von Junuzovic brachte am Ende nichts mehr. Leverkusen verpasste es in einer Begegnung auf insgesamt schwachem Niveau trotz zeitweise klarer Überlegenheit und der aussichtsreichsten Chancen durch Bellarabi (82., 89.) für eine frühere Entscheidung zu sorgen.

(dpa)

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