Werder Bremen kassiert späten Gegentreffer bei Eintracht Frankfurt

Werder-Trainer Florian Kohfeldt nimmt Jiri Pavlenka in Schutz: „Kein klarer Torwart-Fehler“

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Ärger bei Jiri Pavlenka: Nachdem der Werder-Torwart einen Kopfball nach vorne abprallen ließ, staubte Eintracht-Stürmer Andre Silva ab - und Werder Bremen lag kurz vor Spielende mit 1:2 in Rückstand.

Frankfurt – Auf so ein Spiel hatten alle, die es mit dem SV Werder Bremen halten, doch irgendwie gewartet: Endlich konnte Werder-Keeper Jiri Pavlenka in dieser Spielzeit beweisen, dass er zu den besten seiner Zunft in der Fußball-Bundesliga zählt.

Doch nach den tollen Paraden gab es allerdings auch diese unglückliche Aktion vor dem zweiten Frankfurter Treffer, die den SV Werder Bremen beinahe einen Punkt gekostet hätte. Ein Torwart-Fehler von Jiri Pavlenka?

„Nein“, legte sich Florian Kohfeldt, Trainer des SV  Werder Bremen, sofort fest: „Das war für mich kein klarer Fehler. Wenn er es sich hätte aussuchen können, hätte Jiri den Ball sicher um den Pfosten gelenkt.“ Doch diese Parade war Jiri  Pavlenka nicht vergönnt gewesen. Er entschärfte zwar den Kopfball von Goncalo Paciencia, aber der Abpraller ging nach vorne und dadurch genau vor die Füße von Eintracht-Stürmer Andre Silva, der in der 87. Minute das 2:1 erzielte.

SV Werder Bremen: Florian Kohfeldt nimmt Abwehrspieler in die Pflicht

„Da kann man mit dem Stürmer ruhig mal mitlaufen“, nahm Florian Kohfeldt die Abwehrspieler in die Pflicht – und Frank Baumann, Sportchef des SV Werder Bremen, urteilte: „Das war schon ein guter Kopfball, der kurz vorher auf dem nassen Boden auch noch mal aufspringt – und den hält er. Dass man den auch ein bisschen weiter zur Seite parieren kann, vielleicht, aber das war nicht einfach.“

Für Baumann hatte der Keeper des SV  Werder Bremen ein „sehr gutes Spiel gemacht mit einigen herausragenden Paraden“. Dabei meinte er ganz sicher Jiri Pavlenkas Einsatz gegen Daichi Kamada (20.). (kni)

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Der Spielbericht zum 2:2: Milot Rashica rettet Werder Bremen ganz spät einen Punkt gegen Eintracht Frankfurt. Davy Klaassen und Leonardo Bittencourt geben einfach nicht auf - die Einzelkritik und Noten für Werder Bremen gegen Eintracht Frankfurt. Schon wieder trifft er ganz am Ende: Milot Rashica ist Werders Mann für die letzten Sekunden. Leerer Block, keine Stimmung – die Ultras von Werder Bremen verpassten den Spielbeginn gegen Eintracht Frankfurt.

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