Möglicher Verkauf der Namensrechte vom Weser-Stadion

Werder sucht, aber: Stadionsponsor nicht in Sicht

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Das Weser-Stadion in Bremen: Werden die Namensrechte verkauft

Seit Jahren sucht Werder Bremen einen Sponsor für das Namensrecht am Weser-Stadion – möglich sind dabei zwei Varianten. Immer wieder gibt es Gespräche, einen kurzfristigen Abschluss wird es jedoch nicht geben.

Bremen - Es ist eine langwierige Diskussion, die seit Jahren auf kleiner Flamme kocht: Verkauft Werder das Namensrecht am Weser-Stadion? Zehn Jahre, von 2008 bis 2018, war das bereits der Fall.

Weser-Stadion: Werder Bremen sucht Ersatz für EWE

In einem Sponsorenpaket mit EWE waren die Namensrechte enthalten, der Energiekonzern verzichtete jedoch darauf, dieses zu aktivieren. Geld floss trotzdem, rund drei Millionen Euro sollen es gewesen sein. In einem neuen, verkleinerten Sponsorenpaket sind diese Rechte nicht mehr enthalten, entsprechend fließt weniger Geld.

Kurzfristig keine Lösung in Sachen Namensrechte am Weser-Stadion in Sicht

Um die Einnahmelücke zu schließen, sucht Werder Ersatz. Angedacht sind dabei zwei Varianten, die Klaus Filbry im Gespräch mit "Mein Werder" skizziert. Zum einen die komplette Vermarktung, beispielsweise „Beck’s Arena". Zum anderen die kleinere Variante, bei der das Weserstadion durch einen Sponsor präsentiert würde. Die zweite Lösung wird durch den Verein favorisiert.

Ob große Lösung oder kleine, das Problem besteht in der Umsetzung. Gesucht wird seit Jahren, allerdings unter schwierigen Bedingungen. Ursprünglich sollte ein regionaler Partner gefunden werden, aus dem Bremer Umland. Der aber ist nicht in Sicht. Und auch nationale Partner sind schwer zu finden. Deshalb gilt weiterhin, dass sich Werder und Vermarkter „Infront" in Gesprächen befinden, der Abschluss eines Vertrags nach Informationen von Mein Werder aber nicht in Sicht ist. Eine kurzfristige Erfolgsmeldung wird es also nicht geben.

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