Platzt der Milot Rashica-Transfer?

Abflug vor dem Absprung: Milot Rashica mit Werder Bremen vor elf komplizierten Tagen im Trainingslager

Bremen – RB Leipzig? Aston Villa? SSC Neapel? AS Monaco? Wo Milot Rashica am Ende der Transferperiode gelandet sein wird, ist noch völlig offen. Klar ist nur: Vor dem Absprung steht für den 24 Jahre alten Angreifer am Freitagabend erstmal der Abflug. Mit Werder Bremen geht es ins Trainingslager nach Österreich – es wird kein ganz gewöhnliches Vorbereitungscamp werden.

Nicht für Milot Rashica, aber auch nicht für Trainer Florian Kohfeldt. Beide müssen irgendwie damit klarkommen, dass sich Werder mit Rashica auf eine Saison vorbereitet, die Rashica aller Wahrscheinlichkeit nach nicht mehr mit Werder Bremen spielen wird. Es könnten also elf komplizierte Tage werden im Zillertal.

Coach Kohfeldt geht die Sache allerdings gelassen an, macht aber auch niemandem etwas vor. Eine Hauptrolle werde Milot Rashica im Werder-Programm nicht mehr spielen, sagt er: „Im Umgang wird alles so sein wie sonst auch. Aber das Einzelgespräch werde ich sicher eher mit – zum Beispiel – Felix Agu führen als mit ihm.“ Sportlich gilt das Augenmerk auch schon anderen Spielern. Siehe das Testmatch des SV Werder Bremen gegen Eintracht Braunschweig am vergangenen Sonntag (2:0), für das Rashica schon nicht mehr berücksichtigt worden war.

Werder Bremen: Nicht ausgeschlossen, dass Milot Rashica am Ende nicht wechselt, sondern bleibt

Was aber nicht heißt, dass Rashica im Zillertal-Trainingslager des SV Werder Bremen gar keine Aufmerksamkeit bekommen wird. Schließlich gibt es da auch noch die Variante, dass es schlussendlich doch nichts wird mit einem Mega-Millionen-Transfer. Sportchef Frank Baumann schließt das nicht aus, Trainer Florian Kohfeldt wäre es sportlich gesehen sogar recht. Und wenn er dann nicht so intensiv mit Milot Rashica trainiert hätte wie unter normalen Umständen, sei das absolut verschmerzbar: „Milot weiß doch genau, was ich sehen will. Es wäre eine Frage von Tagen, bis er wieder voll drin ist in allen Abläufen.“

Aktuell kämen alle Beteiligten bei Werder Bremen gut klar mit der Situation. Der Alltag ist unbelastet, Milot Rashica sei nach wie vor „gelöst, sehr entspannt, sehr locker. Er freut sich, in der Gruppe zu sein. Und was er im Training erfüllen muss, erfüllt er total. Er ist engagiert und lässt nicht abreißen“, lobt Kohfeldt und sieht es so: „Alles, was Milot jetzt macht, macht er für sich. Es ist in seinem eigenen Interesse, sich in Form zu bringen – unabhängig davon, für welchen Verein er in Zukunft spielt.“ (csa)

Zur letzten Meldung vom 12. August 2020:

Gefährlicher Stillstand im Ablöse-Poker um Werder-Angreifer Milot Rashica

Das erste offizielle Mannschaftsfoto der Saison 2020/21 ist geschossen und bereits veröffentlicht. Werder Bremen hat es zum Download für alle Fans in Umlauf gebracht. Das ist ziemlich früh, wenn man bedenkt, dass noch fast acht Wochen Transferzeit bleiben, um die Mannschaft zu verändern. Aber gut, Werder hat vier Trainer und 28 Spieler in zwei Reihen aufgestellt und dabei auch Milot Rashica berücksichtigt.

Nun könnte man meinen, dass Werder Bremen Angreifer Milot Rashica nur deshalb mit auf das Foto nahm, weil sich das trotz aller Verkaufsabsichten schlicht so gehört. Oder aber man kann Foto und frühe Veröffentlichung auch als kleine versteckte Botschaft verstehen. Eine, die vermitteln soll: Der SV Werder 2020/21 – das ist ein Team MIT Milot Rashica! Nicht ohne. 

Platzt ein Wechsel von Milot Rashica? Das sagt Frank Baumann

Was Frank Baumann, der Sportchef des SV Werder Bremen, zum Stand der Transferverhandlungen zu sagen hat, stützt diese These. Rashicas Abgang sei zwar nach wie vor wahrscheinlicher als ein Verbleib, doch sicher sei noch überhaupt nichts, betont der Geschäftsführer. „Es ist unter gewissen Voraussetzungen denkbar, dass Milot Rashica bleibt“, sagt er und beschreibt die Situation knapp so: „Es gibt keine Anzeichen, dass ein schneller Transfer zustande kommt.“

Jetzt werden viele innerlich aufstöhnen, weil sie hinter Sätzen wie diesen nur das übliche Pokerspiel eines Fußball-Managers vermuten. Vielleicht ist es das auch, und Baumann hat tatsächlich ausschließlich einen Verkauf seines wertvollsten Spielers im Sinn. Aber offenbar ist die Situation derzeit vertrackter als man glaubt. Denn während Milot Rashica den Bundesliga-Konkurrenten RB Leipzig als Wunschverein ausgemacht hat, kommen die Clubs in ihren Verhandlungen einfach nicht voran. Werder Bremen will 25 Millionen Euro Ablöse erzielen, Leipzig aber nicht über die 20-Millionen-Marke springen.

An diesem Punkt verharrt der Poker nun schon seit Wochen. Keiner bewegt sich, nichts passiert. Es soll schon vorgekommen sein, dass solch ein Aussitzen der Situation den Effekt hatte, dass der Spieler am Ende beleidigt von seinem ursprünglichen Plan abwich. Was auch in diesem Fall passieren könnte, wenn Milot Rashica das Gefühl beschleichen sollte, dass RB Leipzig ihn vielleicht gar nicht so sehr will, wie er zu RB Leipzig möchte. Was dann? Oder was, wenn sich die Sachsen anderweitig orientieren? Dann hätte Werder Bremen zwar Rashica tatsächlich eine weitere Saison im Kader, aber auch das Problem, die aus den Transfers der vergangenen Saison noch anhängigen Ablösesummen von 13 Millionen Euro bezahlen zu müssen. Das Geld sollte der Rashica-Transfer liefern.

Werder Bremen pokert mit RB Leipzig um Transfer-Ablöse für Milot Rashica

Frank Baumann erklärt, dass es „andere Wege gibt, unsere finanziellen Möglichkeiten zu verbessern“. Ein weiterer Kredit wäre eine Möglichkeit für Werder Bremen, würde das Problem aber nur weiter in die Zukunft verschieben. Der Verkauf anderer, besserverdienenderer Profis als Milot Rashica (spielt immer noch zum 2018 ausgehandelten Einstiegsgehalt, nachdem vor einem Jahr eine Vertragsverlängerung nicht realisiert wurde) könnte ein anderes Modell sein. Allerdings wirkt das alles bemüht alternativ. Baumann müsste schon zwei, drei Ablösen und eingesparte Gehälter addieren, um in die Rashica-Größenordnung vorzustoßen. Denn was für den Kosovaren gilt, gilt auch für alle anderen: Top-Preise werden in der Corona-Zeit nur in absoluten Ausnahmefällen bezahlt. Die einst anvisierten 38 Millionen für Rashica sind längst aus Baumanns Kopf verschwunden: „Der Corona-Abschlag ist einfach da, mit dieser Realität müssen wir leben. Von 35 oder 38 Millionen Euro sind wir weit entfernt. Das gibt der Markt nicht her.“

Aber 25 Millionen sollen es dann schon sein. Dieser Betrag würde viele Bremer Probleme lösen. Dafür müsste sich RB Leipzig allerdings noch bewegen. Baumann hat die Hoffnung, dass es so kommen wird. „Die Situation ist zwar ruhig, aber ausgereizt ist sie nicht“, sagt er. Mit anderen zahlungswilligen Interessenten für Milot Rashica kann der Sportchef des SV Werder Bremen gleichwohl nicht drohen. Er hat offenbar noch keinen an seinem Tisch sitzen gehabt: „Es finden keine Verhandlungen mit mehreren Clubs statt.“ (csa)

Unterdessen ist in Nabil Bentaleb der Ex-Wunschspieler des SV Werder Bremen wieder auf dem Transfermarkt.

Letzte Meldung vom 9. August 2020:

Werder Bremen-Transfers: Lob für Milot Rashicas Verhalten im Ablöse-Poker

Der Plan ist klar: Milot Rashica will und soll verkauft werden. Der Stürmer möchte gerne zu RB Leipzig, nur mag der Champions-League-Teilnehmer nicht die vom SV Werder Bremen aufgerufene Ablösesumme von 25 Millionen Euro zahlen.

Deshalb ist Milot Rashica noch beim SV Werder Bremen, spielte dort aber nicht im ersten Testspiel am Sonntag gegen Eintracht Braunschweig. „Wir haben das gemeinsam besprochen und wollten Risikominimierung betreiben“, sagte Trainer Florian Kohfeldt und erklärte, dass die Verletzungsgefahr nach nur einer Woche Vorbereitung einfach größer sei als sonst. In Watte wird Rashica nun aber auch nicht gepackt, der 23-Jährige soll ganz normal mit den Kollegen trainieren und dann auch am Freitag mit ins Trainingslager nach Zell am Ziller in Österreich reisen.

Werder Bremen-Transfers: Milot Rashica soll sich vor Verkauf nicht verletzen

Milot Rashica verfolgte die Partie auf Platz 11 von der Tribüne aus, plauderte mit seinem verletzten Kapitän Niklas Moisander und wirkte dabei nicht anders als sonst. „Milot verhält sich gut im Mannschaftsverbund. Ich würde das als absolut professionelle Situation sehen“, meinte Kohfeldt, der seinen Außenstürmer im nächsten Testspiel in neun Tagen gegen den Linzer ASK dann auch wieder einsetzen möchte. Wenn der Kosovare bis dahin noch beim Team ist. Im Moment sieht es danach aus. „Es ist eher wenig Bewegung drin“, beschrieb Sportchef Frank Baumann den Stand der Verhandlungen.

Werder Bremen braucht dringend die Ablösesumme von Milot Rashica

Kohfeldt würde sich durchaus freuen, „wenn Milot hier bleibt“. Und zugleich betont der Coach: „Milot wäre nicht der unglücklichste Mensch, wenn er am 6. Oktober immer noch in Bremen ist.“ Dann hat das Transferfenster geschlossen. Das es tatsächlich keinen Milot Rashica-Wechsel geben wird, ist eher unwahrscheinlich. Werder Bremen braucht eigentlich dringend die Ablösesumme, um aus den roten Zahlen zu kommen und vielleicht selbst noch kleinere Transfers stemmen zu können. (kni)

Unterdessen soll Werder Bremen in Kamil Jozwiak von Lech Posen neben Tahith Chong einen weiteren Flügelspieler als Ersatz Milot Rashica auserkoren haben.

Zur letzten Meldung um 13.15 Uhr:

Wegen eines möglichen Wechsels: Werder verzichtet im Testspiel auf Milot Rashica

Bremen – Der Wechsel von Milot Rashica rückt näher. Für das Testspiel des SV Werder Bremen gegen Eintracht Braunschweig hat Cheftrainer Florian Kohfeldt bereits auf den Stürmer verzichtet. Grund: der Transfer des 24-jährigen Werder-Stürmers soll nicht von einer möglichen Verletzung gefährdet werden.

„Wir haben gemeinsam entschieden, Milot Rashica aufgrund der offenen Situation eines möglichen Wechsels bei diesem Spiel nicht einzusetzen", wird Kohfeldt in einer Mitteilung des SV Werder Bremen zitiert. Der Coach weiter: „Ich möchte zudem auf seiner Position heute andere Spieler testen.“

Werder Bremen verzichtet wegen Transfer auf Milot Rashica

Werder Bremen verzichtet auf Milot Rashica. Kohfeldt will vermutlich keine Verletzung des Stürmers riskieren, denn die Bremer sind auf die Transfereinnahmen des Rashica-Wechsels angewiesen, um selbst auf dem Transfermarkt zuschlagen zu können. (tst)

Letzte Meldung vom 5. August 2020:

Werder Bremen pokert um Ablöse für Milot Rashica - Baumann: Verbleib möglich!

Das hatte sich Milot Rashica wahrscheinlich ganz anders vorgestellt: Der Profi des SV Werder Bremen wollte im Sommer eigentlich zu RB Leipzig wechseln, doch die Vereine konnten sich bislang nicht auf eine Ablösesumme einigen. Deshalb erschien der 24-Jährige am Montag pünktlich zum Start der Vorbereitung in Bremen.

Während Frank Baumann, Sportchef des SV Werder Bremen, inzwischen sogar damit liebäugelt, Stürmer Milot Rashica in dieser Transferperiode gar nicht mehr zu verkaufen, sucht Rashicas Berater Altin Lala offenbar schon nach anderen, zahlungswilligeren Abnehmern für seinen Klienten. Der Ex-Profi soll sich vergangene Woche laut der italienischen Zeitung „Tuttosport“ mit Neapels Sportdirektor Cristiano Giuntoli getroffen haben. Inzwischen ist Lala nach Mailand gereist, wo dem AC Milan mal Interesse an Milot Rashica nachgesagt wurde. Dazu gibt es Gerüchte, dass auch die AS Monaco und Aston Villa über eine Verpflichtung des kosovarischen Nationalspielers nachdenken sollen.

Werder Bremen-Transfers: Wettbieten um Milot Rashica?

Ein Wettbieten käme Werder Bremen durchaus entgegen, denn mit dem bislang abgegebenen Angebot von RB Leipzig mit einer Ablösesumme von 15 Millionen Euro und möglicher Bonuszahlungen von drei Millionen Euro ist Frank Baumann nicht zufrieden. Unter 25 Millionen Euro will der Sportchef seinen wertvollsten Spieler, der noch einen Vertrag bis 2022 besitzt, nicht ziehen lassen und würde dabei in letzter Konsequenz sogar auf einen Transfer von Milot Rashica verzichten. „Es ist durchaus vorstellbar, dass Milot die ersten, aber vielleicht auch die letzten Saisonspiele für uns bestreitet“, meinte Baumann und fügte noch an: „Es ist kein Geheimnis, dass wir Transfererlöse benötigen, aber da gibt es auch noch den einen oder anderen Spieler, der bei einem passenden Angebot zum Verkauf steht.“

Werder Bremen: Wechselt Milot Rashica vielleicht doch nicht? Transfermarkt schließt am 5. Oktober

Zeit, um Spieler zu verkaufen und zu verpflichten hat der SV Werder Bremen indes noch genug. Wegen der Coronapandemie schließt das Transferfenster in diesem Jahr erst am 5. Oktober, die Bundesliga startet Mitte September. (kni)

Letzte Meldung vom 31. Juli 2020:

Transfer von Werder-Star Milot Rashica: RB Leipzig pokert noch

Noch liegen der SV Werder Bremen und RB Leipzig in den Verhandlungen um einen Transfer von Stürmer Milot Rashica einige Millionen Euro auseinander. Nach einer ersten Gesprächsrunde, in der Leipzig einen Sockelbetrag von 15 Millionen Euro plus erfolgsabhängige Bonuszahlungen als Ablöse geboten, Werder Bremen aber 25 Millionen gefordert hatte, beginnt nun die Phase, in der beide Seiten versuchen, die Abhängigkeit vom jeweils anderen runterzuspielen. Der Poker läuft!

Das sieht dann so aus: Werder-Sportchef Frank Baumann erklärt, dass seiner Einschätzung nach ein Verkauf von Milot Rashica nicht unmittelbar bevorstehe, dass gleichwohl aber die Zahl der Interessenten steige. So geschehen vor wenigen Tagen. Die Botschaft an Leipzig war: Wenn ihr nicht zahlen wollt, verkaufen wir eben an einen anderen. Das übliche Verhalten eben.

Werder Bremen: RB Leipzig will Milot Rashica nicht um jeden Preis

Die erwartbare Antwort aus Sachsen folgte nun via Interview mit dem „Sportbuzzer“, in dem RB-Sportdirektor Markus Krösche seinerseits betont, dass auch noch andere Mütter gute Fußballer auf die Welt gebracht hätten. Bei ihm liest sich das dann so: „Milot ist ein sehr interessanter Spieler. Aber es gibt auch andere interessante Fußballer.“ Botschaft an Werder Bremen: Wir wollen Milot Rashica, aber wir zahlen nicht jeden Preis.

Damit wären diese kleinen Drohgebärden dann auch ausgetauscht, und die Parteien müssen nun beweisen, dass stimmt, was sie an Argumenten platzieren. Hat Werder wirklich andere Interessenten? Findet Leipzig tatsächlich gleichwertige Spieler zu gleichen Preisen? Der Poker läuft! (csa)

Zur letzten Meldung vom 20. Juli 2020:

England? Italien? Dortmund! Flammt beim BVB das Interesse an Werder-Profi Milot Rashica wieder auf?

Bremen – Mailand runter, Dortmund rauf? Die Liste der Interessenten für den Stürmer von Werder Bremen, Milot Rashica, ist keine geschlossene Akte, sondern ein sich ständig aktualisierendes Papier.

So kann der AC Mailand seit Mittwoch ziemlich sicher wieder wegradiert werden, denn die Italiener haben bei ihren Zukunftsplanungen eine ziemliche Kehrtwende hingelegt. Der Vertrag von Trainer Stefano Pioli wurde um zwei Jahre verlängert – womit auch klar ist: Ralf Rangnick, lange als neuer starker Mann bei Milan gehandelt, wird dort keinen Posten bekommen. Und da Rangnick als Befürworter eines Transfers von Milot Rshica galt, kann diese Option nun beiseite gelegt und gepflegt vergessen werden.

Deshalb bleibt RB Leipzig, das bereits 15 Millionen Euro für den Stürmer des SV Werder Bremen (acht Saisontore) geboten haben soll, aber nicht der einzige große Name auf der Liste. Die britische Zeitung „The Telegraph“ berichtete am Montag, dass es bei Borussia Dortmund Pläne gibt, in denen Milot Rashica eine gewichtige Rolle spielt. Die Engländer gehen davon aus, dass Manchester United mit Beginn der Transferfrist in der Premier League am 27. Juli bei BVB-Juwel Jadon Sancho ernst machen wird. Und für den Fall eines Verkaufs hätten die Borussen bereits Rashica als Nachfolger auserkoren.

Werder Bremen: BVB-Interesse an Milot Rashica nicht neu

Richtig oder falsch? Tatsächlich ist das Dortmunder Interesse an dem kosovarischen Nationalspieler nicht neu. Schon im vergangenen Winter soll es Kontakt gegeben haben. Der BVB hat in der Vergangenheit zudem schon häufiger erfolgreich bei Werder Bremen eingekauft. Seit 2002 wechselten Torsten Frings, Nelson Valdez, Patrick Owomoyela, Sokratis und zuletzt Thomas Delaney von der Weser zu den Schwarz-Gelben.

Vor wenigen Tagen hatte Rashica-Berater Altin Lala gegenüber der DeichStube zwar noch von RB Leipzig geschwärmt („Trainer und Spielweise passen gut zu Milot“), er hatte aber auch angedeutet, dass noch andere Vereine in den Poker um seinen Klienten einsteigen könnten. „Vielleicht kommt da noch etwas“, hatte er gesagt, aber eigentlich Clubs aus England und Italien gemeint. Nun ist es offenbar Borussia Dortmund. (csa)

Zur letzten Meldung vom 17. Juli 2020:

Werder-Transfers: „Trainer und Spielweise passen gut“ - Milot Rashica-Berater von schwärmt von RB Leipzig

Bremen – Er ist der Mann, an dem alles hängt. Erst wenn Milot Rashica verkauft ist und Werder Bremen die Ablöse-Millionen für seinen Stürmer auf dem Konto hat, kann der Club die Umgestaltung des eigenen Teams in die Hand nehmen.

Denn ohne frisches Geld geht wenig bis nichts bei Werder Bremen. Doch wann dieses frische Geld fließen wird, ist noch ziemlich unklar. Von wem es kommen wird, zeichnet sich dafür immer deutlicher ab. Im Gespräch mit der DeichStube bestätigt Altin Lala, Berater von Milot Rashica, dass RB Leipzig mit Coach Julian Nagelsmann die Hauptrolle bei dem Ganzen spielt. „Leipzig ist ein interessanter Club. Trainer und Spielweise passen gut zu Milot“, sagt der Ex-Profi. Durch ist der Deal deswegen aber noch nicht.

Zwischen Werder und RB läuft der Verhandlungspoker, er läuft aber eher schleppend. Aus Gründen, die eher nicht bei den Leipzigern zu suchen sind. Und auch nicht bei Milot Rashica. Er hat sich offenbar auf RB Leipzig eingeschossen, Berater Lala sagt, dass das „ein Club ist, der Spieler besser macht“. Der zudem in der Champions League spielt und damit alles bietet, was sich ein 24 Jahre alter Profi für den nächsten Karriereschritt nur wünschen kann. Wenn sich nun auch noch Werder Bremen mit den Sachsen auf eine Ablöse einigen würde, wäre alles geritzt. Doch offenbar liegen die Clubs noch auseinander, zuletzt berichtete die „Bild“-Zeitung, dass die Bremer ein Angebot über 15 Millionen Euro Ablöse plus eventuelle Bonuszahlungen in Höhe von drei Millionen Euro abgelehnt hätten. 25 Millionen Euro seien das Ziel.

Werder Bremen und Milot Rashica: Warten auf Transfer-Angebote aus England und Italien

An Milot Rashica interessierte Clubs aus dem Ausland müssen also mit RB Leipzig wetteifern. Dass Werder auf einen solchen Club, der das Angebot des Bundesliga-Dritten übertrumpft, noch warten will, ist nachvollziehbar und verständlich. Aber bevor in England (letzter Spieltag am 26. Juli), wo die zahlungskräftigsten Clubs sitzen, und in Italien (1. August), wo im AC Mailand ein weiterer Rashica-Interessent beheimatet ist, die Meisterschaften nicht abgeschlossen sind, wird sich dort wohl nichts rühren. „England, Italien – vielleicht kommt da noch etwas“, sagt selbst Altin Lala.

Beim AC Mailand soll nach der Saison Ralf Rangnick als Trainer und Sportdirektor das alleinige Sagen haben – und Rangnick, derzeit noch bei Red Bull als Leiter des weltweiten Fußball-Projekts angestellt, wollte Rashica einst schon nach Leipzig holen. Zudem ist Berater Altin Lala mit ihm bestens bekannt, als Spieler trainierte er bei Hannover 96 drei Jahre unter Rangnicks Anleitung. Gegen Milan spricht jedoch, dass die Nord-Italiener die Champions League verpassen werden, selbst die Qualifikation für die Europa League ist in Gefahr. Milot Rashica bekäme dort also – anders als in Leipzig – nur nationales Mittelmaß geboten. (csa)

Zur letzten Meldung vom 14. Juli 2020:

Werder Bremen-Transfers: AC Mailand macht RB Leipzig bei Milot Rashica Konkurrenz

Bremen - Jetzt wird die Personalie Milot Rashica richtig spannend. Der Stürmer des SV Werder Bremen hatte sich eigentlich schon mit RB Leipzig auf einen Wechsel im Sommer verständigt, doch nun macht der AC Mailand ernst.

Laut der italienischen Zeitung „Tuttosport“ haben die Offizielllen des Clubs Kontakt zu Milot Rashicas Beratern aufgenommen. Sie wollen offenbar versuchen, den 23-jährigen Angreifer des SV Werder Bremen von einem Wechsel zum AC Mailand zu überzeugen.

Dabei zieht der künftige Milan-Coach Ralf Rangnick im Hintergrund die Fäden. Der 62-Jährige wollte Milot Rashica in der Vergangenheit schon nach Leipzig lotsen, er gilt als Fan des Bremers. Nun steht der Ex-Coach der Leipziger, der für Red Bull die weltweiten Fußball-Projekte koordiniert, vor einem Wechsel zum AC Mailand, soll dort Trainer und Sportchef werden.

Werder Bremen-Transfers: Das Interesse des AC Mailand kann für Werder nur gut sein

Für Werder Bremen kann das Interesse der Mailänder nur gut sein. Die Bremer haben sich mit einem Wechsel des Kosovaren längst abgefunden, brauchen auch dessen Ablösesumme, um die finanziellen Probleme der Coronapandemie und des schlechten Abschneidens in der Bundesliga zu bewältigen. Nun kann Werder hoffen, dass zwei Clubs im Werben um Rashica die Ablösesumme nach oben treiben. Milot Rashica besitzt angeblich eine Ausstiegsklausel aus seinem noch bis 2022 laufenden Vertrag, bei einer Ablösesumme von 38 Millionen Euro kann er wohl gehen. Doch in Coronazeiten ist es eher unwahrscheinlich, dass Clubs so viel für ihn bezahlen. Zumal Rashica in der Rückrunde nur einen einzigen Treffer erzielt hat.

Der 23-Jährige macht erst mal Urlaub in der Heimat, ist mit seiner Familie in einem Privatflieger in den Kosovo gereist. Nach Bremen wird er wohl nicht mehr zurückkehren. (kni)

Derweil könnten die Grün-Weißen schon einen Nachfolger für Kevin Vogt an der Angel haben: Der defensive Mittelfeldspieler Patrick Erras soll vor einem ablösefreien Wechsel vom 1. FC Nürnberg zu Werder Bremen stehen.

Zur letzten Meldung vom 10. Juli 2020:

Milot Rashica-Wechsel vor Abschluss - Werder-Boss Klaus Filbry: „Müssen ein bis zwei Spieler verkaufen“

Dass Milot Rashica Werder Bremen im Sommer verlassen wird, gilt schon länger als ausgemachte Sache - öffentliche Aussagen zum Thema hat der Verein aber stets vermieden. Bis jetzt.

Am Freitagmittag sagte Sportchef Frank Baumann: „Es gibt bei Milot Rashica definitiv Bewegung. Wir sind mit einem Club im Austausch und müssen davon ausgehen, dass er im nächsten Jahr nicht mehr für uns spielen wird.“

Den Namen des Vereins nannte der Sportchef des SV Werder Bremen nicht, es dürfte sich allerdings um den Bremer Bundesliga-Kontrahenten RB Leipzig handeln, der als Favorit auf eine Verpflichtung Milot Rashicas gilt. Es hätten generell aber auch noch andere Clubs Interesse am 24-Jährigen, erklärte Baumann. Zuletzt waren die italienischen Erstligisten AC Mailand und SSC Neapel mit dem Flügelstürmer in Verbindung gebracht worden. Baumann: „Es ist zu merken, dass der Markt langsam wieder ins Rollen kommt.“

Werder Bremen-Transfers: Milot Rashica soll teuer verkauft werden - welcher Club bietet am meisten?

Klar ist: Werder Bremen kann davon nur profitieren. Schließlich wollen und müssen die Bremer möglichst viel Geld mit dem Verkauf von Milot Rashica einnehmen, um damit einen schlagkräftigen Kader für die neue Saison aufbauen zu können. Im bis 2022 gültigen Vertrag des kosovarischen Nationalspielers ist eine Ausstiegsklausel in Höhe von 38 Millionen Euro verankert, die ihm einen vorzeitigen Wechsel erlaubt. Dass Werder tatsächlich die volle Summe einstreicht, ist angesichts der Corona-Krise, Rashicas jüngster sportlicher Auftritte sowie der notgedrungenen Bremer Bereitschaft zum Verkauf nahezu ausgeschlossen. „Wir werden ihn aber definitiv nicht unter Wert verkaufen.“

Werder Bremen: Milot Rashica will wechseln

Sein Geschäftsführerkollege Klaus Filbry sagte, dass Werder Bremen generell „erstmal einen oder zwei“ Spieler verkaufen müsse, um auf dem Transfermarkt überhaupt handlungsfähig zu sein. „Keiner ist unverkäuflich,  ich gehe aber davon aus, dass wir den einen oder anderen Stammspieler verlieren werden“, erklärte Baumann und berichtete, dass bisher noch kein Profi mit dem Wunsch nach Veränderung auf ihn zugekommen sei. Einzige Ausnahme: Milot Rashica. Dessen Seite habe den angestrebten Sommer-Wechsel bereits vor einigen Monaten angekündigt. (dco)

Zur letzten Meldung:

Milot Rashica vor Wechsel zu RB Leipzig? Werder-Boss Marco Bode: „Gibt noch ungeklärte Fragen“

Unabhängig vom Verlauf der beiden Relegationsspiele geht die Zeit von Milot Rashica beim SV Werder Bremen offenbar zu Ende. Ligakonkurrent RB Leipzig bestätigte Interesse an der Verpflichtung des Stürmers, und auch Werders Aufsichtsrats-Vorsitzender Marco Bode deutete einen Abschied des 24-jährigen Stürmers an.

„Vermutlich wird uns Milot im Sommer verlassen. Es gibt aber noch einige ungeklärte Fragen“, sagte Marco Bode, Chef des SV Werder Bremen, im „Doppelpass“ bei Sport1 über einen möglichen Transfer von Milot Rashica. „Rashica ist sicherlich ein Spieler, mit dem wir uns beschäftigen“, erklärte indes RB Leipzig-Geschäftsführer Oliver Mintzlaff.

Werder Bremen: Transfer von Milot Rashica - Grätscht Hertha BSC RB Leipzig dazwischen?

Milot Rashica könnte bei den Sachsen die Nachfolge von Timo Werner antreten, der in die Premier League zum FC Chelsea nach London wechselt. Neben RB Leipzig sind nach Informationen der DeichStube aber auch Hertha BSC und der AC Mailand an dem Stürmer des SV Werder Bremen interessiert. (sid/tst)

Letze Meldung vom 25. Juni 2020:

Werder Bremen-Transfers: Nach Leipzig und  Milan jagt jetzt auch Hertha BSC Milot Rashica

Milot Rashica wird denSV Werder Bremen im Sommer verlassen. Die Frage ist nur noch, wohin. Favorit ist RB Leipzig. Doch nach Informationen der DeichStube mischt nun auch Bundesliga-Konkurrent Hertha BSC mit, will den Stürmer in die Hauptstadt locken.

Auch der AC Mailand soll Interesse an einer Verpflichtung des 23-Jährigen haben. Das ist grundsätzlich gut für Werder Bremen: Denn die vielen Interessenten könnten den Preis nach oben treiben. Schließlich ist nicht ganz klar, welche Klausel bei nun bei Milot Rashica gilt.

Werder Bremen: Hertha BSC, RB Leipzig, AC Mailand - wohin wechselt Milot Rashica?

Für den Fall des Abstiegs besitzt Milot Rashica eigentlich eine Option, dass er Werder für eine festgeschriebene Ablösesumme von 15 Millionen Euro verlassen kann. Doch dieser Passus galt nur bis zum 15. Juni. Wegen der Corona-Pandemie wurde die Saison aber verlängert, Rashica konnte von seiner Klausel also keinen Gebrauch machen. Es ist noch unklar, wie die Situation rechtlich bewertet wird. 

Falls Werder die Klasse doch noch halten sollte, ist diese Diskussion hinfällig, dann gilt eine andere Ausstiegsklausel im noch bis 2022 laufenden Vertrag - mit einer Ablösesumme von 38 Millionen Euro. Es ist allerdings schwer vorstellbar, dass ein Club in diesen schwierigen Zeiten bereit ist, so viel Geld für Milot Rashica zu bezahlen. Zumal der Angreifer eine ganz schwache Rückrunde gespielt hat und seinen sieben Treffern aus der Hinrunde keinen einzigen weiteren folgen ließ.

Werder Bremen: Milot Rashica nie wieder für Werder? Wechsel zu Hertha BSC?

Aber Werder Bremen hätte zumindest das Heft das Handelns wieder etwas mehr in der Hand, könnte mehr fordern als die 15 Millionen im Falle eines Abstiegs. RB Leipzig wäre dazu nach dem Verkauf von Timo Werner an den FC Chelsea sicherlich in der Lage. Milot Rashica ist dort auch als Nachfolger des Nationalspielers eingeplant. Aber auch Hertha BSC besitzt durch den Einstieg von Investor Lars Windhorst sehr gute finanzielle Möglichkeiten. Das Ziel lautet Europa, da könnte ein Bundesliga-erfahrener, junger, schneller Stürmer wie Rashica eine große Hilfe sein.

Und dann wäre da noch der AC Mailand, bei dem demnächst Ralf Rangnick als Manager und Coach einsteigen soll. Der ehemalige Leipzig-Coach gilt als Fan von Rashica und darf sich bei seinem eigenen Wechsel in die Serie A sicherlich den einen oder anderen Neuzugang wünschen. Es wird in jedem Fall spannend, wo Milot Rashica landet. Ob er überhaupt noch einmal für die Grün-Weißen stürmt, ist derweil offen. Am Mittwoch hat sich Rashica im Training eine Sprunggelenksverletzung zugezogen. (kni)

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