Interview in der "Sport Bild"

Maximilian Eggestein: „Wir Fußballer bestimmen nicht, wie viel wir verdienen“

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Maximilian Eggestein von Werder Bremen spricht im Sport-Bild-Interview über Vertragsverlängerung, Nationalteam und Geld im Fußball.

Maximilian Eggestein, Mittelfeldspieler in Diensten von Werder Bremen, spricht im Interview mit der „Sport Bild“ über eine mögliche Vertragsverlängerung, das Nationalteam, die Gehälter im Fußball und das Schleppen von Wasserkisten.

Bremen - Maximilian Eggestein ist inzwischen trotz seines jungen Alters schon eine wichtige Säule bei Werder. Dennoch kommt der 21-Jährige manchmal nicht darum herum, die Bälle zu tragen und Wasserkisten zu schleppen. „Das müssen immer die fünf Jüngsten machen. Ab und zu bin ich noch dran, wenn wir Abschlusstraining haben und ein paar Jungs schon bei der U23 im Kader sind. Aber damit habe ich kein Problem, ich bin keiner, der abhebt“, sagt Eggestein im „Sport Bild“-Interview.

Maxi Eggestein: Vertragsverlängerung bei Werder derzeit kein Thema

Gelassen geht der Mittelfeldspieler auch mit seiner Vertragssituation um. Sein Kontrakt bei Werder läuft noch bis 2020. Es ist kein Geheimnis, dass der Verein ihn langfristig binden will. Eggestein macht sich aber keinen Stress: „Ich habe noch zwei Jahre einen Vertrag und fühle mich daher nicht unter Druck gesetzt. Diese Thematik ist zurzeit auch nicht wichtig. Aktuell konzentriere ich mich nur auf die Saison und darauf, mit der Mannschaft erfolgreich zu sein.“

So steht Maximilian Eggestein zu Geld

Eine mögliche Vertragsverlängerung wäre wahrscheinlich auch mit einer Aufstockung seines Gehaltes verbunden. Dass im Fußball aktuell eine Menge Geld im Umlauf ist und die Profis vergleichsweise viel verdienen, weiß Eggestein. Er sieht die Schuld dafür aber nicht bei den Spielern: „Wir Fußballer bestimmen ja nicht, wie viel wir verdienen.“

Holt Jogi Löw Maximilian Eggestein bald in die Nationalmannschaft?

„Wenn es kommt, kommt es“ Sollte Eggestein bei Werder weiter so starke Leistungen bringen, könnte ein Anruf von Joachim Löw irgendwann erfolgen. Darüber, dass ihn der Bundestrainer bislang noch nicht für die deutsche Nationalmannschaft nominiert hat, zeigt sich Eggestein nicht enttäuscht. „Natürlich ist es eine Ehre, wenn man für sein Land auflaufen darf. Aber es ist jetzt nicht so, dass ich mir jeden Tag darüber Gedanken mache. Wenn es kommt, kommt es. Letztendlich muss ich meine Leistung im Verein abrufen und dann werden wir sehen, was passiert.“

Eggestein-Brüder gemeinsam für U21 nominiert

Derzeit konzentriert er sich voll auf die EM-Qualifikation mit der U21. „Darauf freue ich mich auch sehr“, sagt Eggestein. Für die U21 stehen zwei EM-Qualifikationsspiele an: Am 12. Oktober (20 Uhr, live bei Eurosport) geht es gegen Norwegen, am 16. Oktober (18.30 Uhr, live bei Eurosport) gegen Irland. Neben Maximilian Eggestein wurde sein Bruder Johannes nachträglich in den Kader berufen.

Das komplette Interview gibt es in der aktuellen Printausgabe der „Sport Bild“. Mehr Infos über Werder Bremen gibt es bei "Mein Werder".

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