Rückkehr zum Rückrundenstart?

Ludwig Augustinsson arbeitet am Werder-Comeback in Düsseldorf

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Packt er es oder nicht? Ludwig Augustinsson hofft, am Samstag sein Comeback für den SV Werder Bremen bei Fortuna Düsseldorf feiern zu können.

Bremen - Sein Einsatz bei Werder Bremens Rückrundenauftakt in Düsseldorf (Samstag, 15.30 Uhr) steht nach wie vor auf der Kippe, aber Ludwig Augustinsson (25) gibt weiterhin alles dafür, um rechtzeitig bis zur Partie fit zu werden.

Am freien Dienstag schuftete der Schwede, der sich während des letzten Hinrundenspiels des SV Werder Bremen in Köln einen Muskelfaserriss im Oberschenkel zugezogen hatte, für sein Comeback. Dass Ludwig Augustinsson dabei schon wieder mit dem Ball am Fuß trainierte, darf durchaus als gutes Zeichen gewertet werden.

Am Mittwoch, so hatte es Trainer Florian Kohfeldt angekündigt, soll Augustinsson ins Teamtraining zurückkehren. Bis zum Düsseldorf-Spiel blieben ihm dann noch drei Einheiten mit der Mannschaft.

Werder Bremen: Wieder Personalsorgen in der Abwehr

Sollte Augustinsson gegen den Tabellen-16. spielen können, hätte Werder (Platz 17) in der Defensive eine Baustelle weniger: Die linke Seite wäre keine Problemzone mehr. Entweder als klassischer Linksverteidiger in einer Viererkette oder auf der linken Halbposition neben einer Dreierkette - eine dieser Rollen würde der Schwede übernehmen, was es Trainer Kohfeldt wiederum etwas leichter machen würde, eine Lösung für die rechte Defensivseite zu finden.

Dort fallen sowohl Stammkraft Theodor Gebre Selassie als auch dessen Back-up Michael Lang aus. Spielt Augustinsson links, könnte Marco Friedl eine Alternative für rechts sein. Je nach System kommen aber auch Maximilian Eggestein, Benjamin Goller, Leonardo Bittencourt und Christian Groß für den Job infrage. (dco)

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Muskelfaserriss bei Augustinsson: Ohne den Schweden nach Mallorca?

Die Hinrunde ist für Ludwig Augustinsson so zu Ende gegangen, wie sie begonnen hatte: mit einer Verletzung. Der Linksverteidiger des SV Werder Bremen hat sich bei der 0:1-Niederlage beim 1. FC Köln einen Muskelfaserriss im rechten hinteren Oberschenkel zugezogen.

Das hat eine noch am Samstagabend in Bremen durchgeführte MRT-Untersuchung ergeben. Besonders ärgerlich: Ludwig Augustinsson wird nun mit großer Wahrscheinlichkeit das Trainingslager des SV Werder Bremen auf Mallorca (ab 3. Januar) verpassen. 

Werder Bremen: Kohfeldt hofft auf schnelle Rückkehr von Ludwig Augustinsson

Noch hat Coach Florian Kohfeldt aber Hoffnung, dass der Schwede, der erst Ende November nach dreimonatiger Pause wegen einer Knieverletzung sein Comeback gefeiert hatte, wenigstens Teile des Trainingslagers absolvieren kann. „Wir hoffen, dass er während der Vorbereitung wieder ins Mannschaftstraining zurückkehren kann. Ob er mit ins Trainingslager reisen wird, legen wir beim Trainingsauftakt am 2. Januar fest“, sagte Kohfeldt in einer Pressemitteilung des Clubs. Augustinsson kam in der Hinrunde wegen seiner langen Verletzungspause nur auf sechs Einsätze. Gegen Köln war er nach 69 Minuten ausgewechselt worden.

Entwarnung meldete Werder am Sonntag derweil bei Milos Veljkovic, der kurz nach Augustinsson verletzt den Platz verlassen musste. Die muskulären Probleme „haben sich als nicht gravierend herausgestellt“. (csa)

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Das Verletzungspech schickt letzten Gruß in 2019: Augustinsson und Veljkovic hat es erwischt

Werder Bremen hat gegen den 1. FC Köln erneut verloren und überwintert damit in der Abstiegszone. Doch damit nicht genug: Im Gesicht genäht, den rechten Oberschenkel dick in Eis gepackt. „Milos sieht aus, als hätte er zwölf Runden gegen Mike Tyson hinter sich“, sagte Florian Kohfeldt, der trotz der 0:1-Pleite des SV Werder Bremen beim 1. FC Köln und trotz neuer Verletzungssorgen seinen Humor noch nicht ganz verloren hatte.

Allerdings schwang auch sehr viel Bitterkeit mit. Dass das Verletzungspech ihm kurz vor Ende des Jahres und der Hinrunde noch einen letzten Gruß schickte, hätte nun wirklich nicht mehr sein müssen. Ludwig Augustinsson erwischte es Mitte der zweiten Halbzeit am rechten hinteren Oberschenkel

Der Schwede konnte nicht weiterspielen. Minuten später ging es auch bei Milos Veljkovic nicht mehr. Nachdem er wegen eines Ellbogenschlags im Gesicht genäht worden war, raffte er sich nochmal auf, dann verpasste ihm ebenfalls der rechte Oberschenkel den K.o. – Eisverband und raus. Diagnose? Jeweils noch unsicher.

Werder Bremen: Muskelverletzung und Prellung bei Abwehrspielern

„Bei Milos habe ich die Hoffnung, dass es nur eine Prellung ist“, sagte Kohfeldt. Bei Augustinsson ist eine Muskelverletzung dagegen ziemlich sicher. Je nach Schwere könnte es sein, dass der Schwede das in zwei Wochen beginnende Trainingslager des SV Werder Bremen auf Mallorca (3. bis 11. Januar) verpasst.

Keine neuen Sorgen muss sich Kohfeldt dagegen um Philipp Bargfrede machen. Der Sechser musste in Köln zwar ebenfalls vorzeitig vom Platz, doch litt er „nur“ unter Krämpfen. Bargfrede geht gesund in den kurzen Urlaub und kommt hoffentlich auch gesund zurück. Kohfeldt appellierte nochmal an alle seine Spieler, sich über die Feiertage „absolut professionell“ zu verhalten, „damit wir ab dem 3. Januar intensiv trainieren können“. (csa)

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