Fußballer im Babyglück

Thiago ist da: Werder-Profi Bittencourt zum zweiten Mal Papa

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Leonardo Bittencourt hat allen Grund zur Freude: Der Mittelfeldspieler des SV Werder Bremen ist am Samstag zum zweiten Mal Vater geworden.

Bremen – Herzlichen Glückwunsch, Leonardo Bittencourt! Der 26-jährige Profi des SV Werder Bremen ist zum zweiten Mal Vater geworden.

Leonardo Bittencourts Frau Saskia brachte Sohn Thiago am Samstagmorgen zur Welt. Der kleine Mann ist nach Töchterchen Luana (2) bereits das zweite Kind für den Mittelfeldspieler des SV Werder Bremen. Seit 2016 ist der Fußballer mit seiner Frau Saskia verheiratet, die beiden freuten sich im Mai 2018 bereits über die Geburt ihrer gemeinsamen Tochter.

In der Coronavirus-Krise hatte der Deutsch-Brasilianer seinen Instagram-Followern zuletzt immer wieder kurze Videos mit seiner Tochter beim (Fußball) spielen im Garten oder beim Höhlen bauen im Wohnzimmer präsentiert. Und auch das erste gemeinsame Bild des stolzen Papas mit Sohn Thiago ließ nicht lange auf sich warten. Gratulation aus der DeichStube!(mwi)

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Welcome Thiago ♥️ 18.04.20 #mybabyboy

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Zur letzten Meldung vom 31. März 2020:

Werder-Profi Bittencourt: Trotz Corona-Pause viel zu tun wegen bevorstehender Babyfreuden

Viele Menschen müssen wegen der Coronavirus-Krise zu Hause bleiben und langweilen sich in den eigenen vier Wänden. Bei Leonardo Bittencourt vom SV Werder Bremen ist das anders.

Lesenswerte Bücher, spektakuläre Videospiele oder spannende Serien – in den sozialen Medien im Internet wimmelt es in diesen Tagen geradezu vor gut gemeinten Empfehlungen und Tipps: Sollte man gelesen, gespielt, gesehen haben. Unbedingt! Wenn nicht jetzt, wann denn dann!? Der einfache Gedanke dahinter: Wegen der Coronavirus-Krise bleiben die Menschen, die es können, bis auf Weiteres zu Hause, haben also viel Zeit für und großen Bedarf an Zerstreuung jeglicher Art. Bei Leonardo Bittencourt ist das anders. In einer Online-Medienrunde hat der Profi des SV Werder Bremen am Montag erklärt, warum sein Alltag gerade stressiger ist als normalerweise. Mit seinem individuellen Trainingsplan – so viel sei vorweggenommen – hat das nur teilweise zu tun.

Rückblick: Es war damals, an diesem Abend Ende Oktober 2019, sein erstes Tor für Werder, und Leonardo Bittencourt hatte sich dafür einen ganz besonderen Jubel überlegt. Nachdem er im Pokalspiel gegen Heidenheim zum 2:0 getroffen hatte, steckte er sich den Ball unters Trikot und den Daumen der rechten Hand in den Mund – ein Gruß an seine Frau Saskia hoch oben auf der Tribüne. „Sie ist schwanger“, berichtete Bittencourt später voller Stolz. Hochschwanger muss es heute, fünf Monate später, heißen: Im April erwartet das Paar sein zweites Kind. „Ich habe gerade sehr viel zu tun, der Tag verfliegt quasi bei mir. Von Langeweile kann ich nicht sprechen“, sagte Bittencourt am Montag und umriss grob, wie seine Tage momentan aussehen.

Werder Bremen: Leonardo Bittencourt genießt die Zeit mit Tochter in Coronavirus-Krise

„Wir stehen früh auf, frühstücken gemeinsam, danach gehe ich meistens mit der Kleinen in den Garten“, berichtete Leonardo Bittencourt. Videos, die zeigen, wie er mit seiner knapp zweijährigen Tochter Luana Fußball spielt, Höhlen baut oder dem Hund hinterherjagt, veröffentlicht der Profi immer mal wieder bei Instagram. „Wenn sie dann ihr Mittagsschläfchen hält, mache ich meinen Lauf und mein Kraftprogramm. Dann gehe ich schnell duschen, und dann ist sie auch schon wieder wach, und es wird weitergespielt.“ Etwa gegen acht Uhr abends sei Luanas Tag dann vorbei – und der des Vaters auch so gut wie. „Mich hält es dann auch nicht mehr so lange wach. Gegen neun, zehn Uhr liege ich im Bett“, sagte Bittencourt – und fügte schmunzelnd an: „Am Morgen geht ja dann der nächste Sonntag los.“

Intensive Familienzeit – das ist etwas, was Fußballprofis während einer Saison mit engen Spielplänen, vielen Reisen und Trainingseinheiten eher weniger erleben. Bittencourt kostet es deshalb gerade voll aus: „Es ist schön, so viel zu Hause zu sein. Ich genieße es, meiner Frau so viel helfen zu können.“ Nur, wie gesagt, das mit dem Serie-Gucken fällt dabei flach: „Ich komme gar nicht dazu. Als der Alltag noch normal lief, hatte ich deutlich mehr Zeit für solche Dinge“, sagte Bittencourt, der natürlich weiß, dass es ein Privileg ist, während der Coronavirus-Krise zu Hause bei der Familie bleiben zu können.

Werder Bremen-Profi Leo Bittencourt zollt Leuten Respekt, die in der Coronavirus-Krise arbeiten

Der 26-Jährige bewundert „all die Leute, die nicht zu Hause bleiben können, sondern die arbeiten müssen und uns damit helfen“. Kassierer im Supermarkt, Ärzte, Krankenpfleger – „denen gilt ein großes Dankeschön, dass sie in dieser Zeit für die Menschen da sind“, sagte Bittencourt. Schon aus Respekt vor ihrem Einsatz müsse sich jetzt jeder an die Maßnahmen halten, die das Coronavirus eindämmen sollen. „Deswegen kann jeder jetzt seinen Beitrag leisten, indem er einfach zu Hause bleibt.“

Leo Bittencourt selbst ist dabei beim Blick auf seinen Beruf vollkommen bewusst, dass es „in der jetzigen Situation nicht wirklich um Fußball geht, sondern darum, den Gegner, das Virus, zu bekämpfen.“ Die eigenen Bedürfnisse, die müsse nun jeder zurückschrauben. Was natürlich auch auf die privaten Kontakte zutrifft. Per Video-Telefonie hält der Profi in diesen Tagen Kontakt zu seinen Eltern und zum Teil seiner Verwandtschaft, der in Brasilien lebt. „Natürlich macht man sich Sorgen, aber bisher geht es allen gut“, sagte Bittencourt, der sich in wenigen Tagen mit einer frohen Botschaft bei seinen Angehörigen melden dürfte: Auf die ersten Bilder vom neugeborenen Familienmitglied wird trotz Corona wohl niemand verzichten müssen. (dco)

Zur letzten Meldung vom 30. März, 11 Uhr:

Werder Bremen: Leonardo Bittencourt bewundert Helfer in Coronavirus-Krise und schraubt Bedürfnisse zurück

Die Coronavirus-Pandemie legt das alltägliche Leben weitgehend lahm, auch die Fußballer von Werder Bremen sitzen im „Home-Office“ fest. Nur wenige Menschen halten derzeit die Gesellschaft am Laufen und helfen anderen. Leonardo Bittencourt imponiert das.

Der Mittelfeldspieler von Werder Bremen bewundert „all die Leute, die nicht zu Hause bleiben können, sondern die arbeiten müssen, indem sie uns helfen“, sagte Leonardo Bittencourt in einer Video-Pressekonferenz am Montag.

Coronavirus: Werder Bremen-Spieler Leonardo Bittencourt mit Dank an Helfer

Ob Mitarbeiter in Drogerie- und Supermärkten, Ärzte und Pflegekräfte – „denen gilt ein großes Dankeschön, dass sie in dieser Zeit für die Menschen da sind“, sagte Bittencourt. Schon aus Respekt vor ihrem Einsatz müsse sich jetzt jeder an die Maßnahmen halten, die das Coronavirus eindämmen sollen. „Deswegen kann jeder jetzt seinen Beitrag leisten, indem er einfach zu Hause bleibt.“

Werder Bremen: Leonardo Bittencourt schraubt Bedürfnisse in Coronavirus-Krise zurück

Klar fällt auch Leonardo Bittencourt das schwer. „Dass der Fußball meine größte Leidenschaft ist, weiß jeder. Er befriedigt einen mit sehr viel Glück“, erklärte der Mittelfeldspieler von Werder Bremen. „Aber in der jetzigen Situation geht es nicht wirklich um Fußball, sondern darum, den Gegner, das Virus, zu bekämpfen.“ Dafür müsse man derzeit eben auch mal auf das verzichten, was man mag – wie eben Fußball: „Wenn ich dadurch vielen Menschen und dem Land Deutschland helfen kann, dann muss man seine eigenen Bedürfnisse gerade mal zurückschrauben.“ (han)

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