Vogts ungewisse Zukunft

Werder-Profi Kevin Vogt: „Mit einem Lachen aus der Saison gehen“ - und dann zurück zu 1899 Hoffenheim?

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Kevin Vogt ist von der TSG Hoffenheim an den SV Werder Bremen ausgeliehen. Wie geht es für den Verteidiger nach der Saison weiter?

Bremen – Natürlich hat er keine Not. Keine finanzielle jedenfalls. Kevin Vogt weiß, dass der noch bis 2022 laufende Vertrag bei 1899 Hoffenheim in dieser Hinsicht maximale Sicherheit für ihn bedeutet. Dennoch stehen für den 28-Jährigen Verteidiger von Werder Bremen in den kommenden Wochen Entscheidungen an, die zu fällen durch die Coronavirus-Krise nicht leichter geworden ist.

Bis zum Saisonende ist Kevin Vogt nur an Werder Bremen verliehen, ob er länger bleiben möchte, darf oder kann – das alles ist noch völlig offen. Auch, weil er mit Werder erstmal das Thema Klassenerhalt regeln muss.

Werder Bremen: Zukunft von Kevin Vogt ungewiss

„Wir werden mit einem Lachen aus der Saison gehen“, verspricht Kevin Vogt ein versöhnliches Ende einer extrem schwierigen Spielzeit. Schwierig für Werder Bremen, schwierig aber auch für ihn persönlich. Die Absetzung als Kapitän bei 1899 Hoffenheim, der Wechsel nach Bremen im Winter, das Verletzungspech zum Start, nun die Coronavirus-Krise als größtes aller Probleme – es hat gewiss schon schönere Zeiten gegeben in Vogts Leben. „Lehrreich und anspruchsvoll“ seien die Monate gewesen, sagt er. Aber wenn letztlich mit Werder der Klassenerhalt herausspringt, „dann wäre das ein sehr schönes Ende“.

Ein Ende nur „für eine sehr spezielle Saison“ oder auch ein Ende seines Bremen-Abstechers? Sportlich würde Werder Bremen Vogt sicher gerne behalten, die Finanzierbarkeit des Transfers wäre aber ein dickes Brett. Kevin Vogt selbst will sich nicht in den Konjunktiv begeben. Er behauptet, sich aktuell keine Gedanken über seine Zukunft zu machen. Und wenn er es doch täte, würde es ja sowieso nichts bringen: „Ich kann auch eins und eins zusammenzählen und weiß, dass im Moment andere Themen wichtiger sind.“ Für Werder, für Hoffenheim, für ihn selbst auch. 

Werder Bremen: Kevin Vogt steht bei der TSG Hoffenheim bis 2022 unter Vertrag

Also: auf die lange Bank mit diesem Thema. Kevin Vogt: „Bei den ganzen Eventualitäten, die aktuell im Raum stehen, fällt es mir schwer, vernünftige Antworten zu finden. Ich kann mich nur an den Fakten orientieren.“ Und die besagen ja immerhin, dass er in Hoffenheim noch einen gültigen Vertrag hat. Eine sportliche Zukunft aber vermutlich nicht.

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