Werder verliert ins Sinsheim

Verrücktes Spiel gegen Hoffenheim: Später K.o. für Werder Bremen!

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Werder Bremen und Yuya Osako zogen gegen Sebastian Rudy (r.) und die TSG Hoffenheim den Kürzeren und verloren äußerst unglücklich.

Sinsheim – Zweites Spiel, zweite Niederlage – die Bundesliga-Saison ist für den SV Werder Bremen mehr als unglücklich gestartet. Dazu kamen bei der 2:3 (1:1)-Niederlage bei der TSG 1899 Hoffenheim auch noch eine Verletzung von Ömer Toprak, der wohl länger ausfallen wird, und eine Ampelkarte von Johannes Eggestein. Der ist im Heimspiel am Sonntag gegen den FC Augsburg gesperrt.

Niclas Füllkrug (42.) hatte Werder Bremen in Führung gebracht. Ermin Bicakcic (54.) und Ihlas Bebou (59.) drehten die Partie. Doch Yuya Osako glich in Unterzahl aus (81.), ehe Pavel Kaderabek (87.) noch das 3:2 für die Hoffenheimer gelang.

Werder-CoachFlorian Kohfeldt hatte vor 26.000 Zuschauern in der längst nicht ausverkauften PreZero-Arena in Sinsheim erwartungsgemäß Niclas Füllkrug für den verletzten Milot Rashica gebracht. Ansonsten begannen die Spieler, die auch schon bei der 1:3-Heimpleite gegen Fortuna Düsseldorf in der Startelf gestanden hatten.

Werder Bremen gegen TSG Hoffenheim: Ein ganz zähes Spiel in Hälfte eins

Es entwickelte sich ein zähes Spiel. Beiden Teams war zwar das Bemühen anzumerken, nach ihren jeweiligen Auftaktpleiten in die Erfolgsspur zu finden, aber mit dem hohen Pressing neutralisierten sie sich. Spielfluss? Fehlanzeige! Torchancen? Fast Fehlanzeige! In der neunten Minute rauschte immerhin mal Füllkrug knapp an einer Hereingabe von Johannes Eggestein vorbei.

Werder agierte in der Defensive mit einer Fünferkette, dabei ließ sich Nuri Sahin zwischen die Innenverteidiger fallen. Offensiv war es dann ein Mix aus einem 4:3:3 und einem 4:4:2. Yuya Osako rückte oft von außen in die Mitte auf die Spielmacherposition, Johannes Eggestein unterstützte dann Füllkrug im Sturm.

Werder Bremen: Ömer Toprak muss erneut früh verletzt ausgewechselt werden

Kohfeldt musste schon früh umbauen. Ömer Toprak hatte sich ohne Fremdeinwirkung an der Wade verletzt, wurde vom Platz geführt (17.). Das sah gar nicht gut aus, da droht ein längerer Ausfall. Der Neuzugang aus Dortmund wird zum großen Pechvogel. Schon gegen Düsseldorf hatte er sich bei seiner Werder-Premiere bei einem Zusammenstoß verletzt. Mit Atembeschwerden musste er vorzeitig runter. 

Unter der Woche meldete er sich dann aber gesund zurück. Für Toprak kam allerdings nicht der gelernte Innenverteidiger Christian Groß, der sein Bundesliga-Debüt gefeiert hätte, sondernKevin Möhwald. Und dann wurde rotiert: Theodor Gebre Selassie übernahm Topraks Posten, Maximilian Eggestein rückte auf die Position des rechten Verteidigers – und Möhwald agierte im Mittelfeld.

Damit mussten sich die Bremer erst mal zurechtfinden. Nach vorne ging fast gar nichts, dafür stand die Defensive absolut sicher. Hoffenheim kam zu keiner echten Chance. Werder dann aber schon: Nach einer Ecke von Sahin wuchtete Niclas  Füllkrug die Kugel per Kopf über die Linie, Ihlas Bebou hatte ihn nicht stoppen können (42.). Genau dafür hatte Werder den Stürmer zurück nach Bremen geholt.

Werder Bremen: TSG Hoffenheim zur Pause von den eigenen Fans ausgepfiffen

Die Hoffenheimer wurden mit Pfiffen in die Kabine verabschiedet. Das stachelte sie offenbar an, die Gastgeber agierten ein wenig mutiger, ohne allerdings wirklich gefährlich zu werden. Dann half ihnen - wie zuvor Werder - eine Ecke. Ermin Bicakcic durfte ungehindert einköpfen, weil Niklas Moisander geschlafen hatte – 1:1 (54.). Und es kam noch schlimmer für die Bremer: Nur fünf Minuten später markierte Bebou das 2:1. Ein Glückstor! Denn Robert Skov wollte die Kugel gar nicht zu Bebou spielen, sondern hatte eigentlich die Ballannahme verschlampt. 

Das war kaum zu verteidigen, wenngleich Friedl schon etwas ungeschickt das Abseits aufgehoben hatte. Werder war nach dem Gegentor ziemlich sauer auf Schiedsrichter Sascha Stegemann. Der hatte im Mittelfeld richtigerweise ein Foul von Möhwald an Bebou gepfiffen, aber dann übersehen, dass sich der Bremer dabei im Gesicht wehgetan hatte. Der schnell ausgeführte Freistoß war dann der Ausgangspunkt zum 2:1.

In der 74. Minute stand der Schiedsrichter erneut im Mittelpunkt. Füllkrug hatte nach einem von Keeper Oliver Baumann abgewehrten Schuss die Kugel zum2:2 über die Linie gedrückt. Werder jubelte, allerdings nicht lange. Es gab den Videobeweis, denn dem Bremer Angreifer war der Ball an den Arm gesprungen, bevor er ihn ins Netz jagen konnte. Stegemann schaute sich die Szene am Spielfeldrand selbst an und entschied dann den Regeln entsprechend auf „Kein Tor“. 

Und auch in der 77. Minute lag der Mann aus Niederkassel richtig, als er Johannes Eggestein mit der Ampelkarte vom Platz schickte. Der bereits verwarnte Bremer hatte Geiger im Mittelfeld festgehalten, eine dumme Aktion des 21-Jährigen.

Werder Bremen: Eine Portion Glück und Cleverness fehlen zum Punktgewinn

Wie sollte das Werder nur in Unterzahl noch mit dem Ausgleich schaffen? Mit Yuya  Osako! Der Japaner vollstreckte eiskalt, nachdem Hoffenheims Kevin Vogt mit einem Fehlpass auf Davy Klaassen die Gäste zum 2:2 eingeladen hatte. Eine super Aktion von Osako, der beim Jubeln sogar einen Wadenkrampf bekam, so sehr hatte er sich verausgabt. Kurios: Claudio Pizarro hatte am Spielfeldrand schon auf seine Einwechslung gewartet. Doch nach dem 2:2 wartete Kohfeldt erst mal ab und brachte dann Martin Harnik für den völlig ausgepumpten Osako (85.).

Yuya Osako am Boden: Werder Bremen hat gegen die TSG Hoffenheim eine bittere Pleite kassiert.

Hoffenheim wollte es noch mal wissen – und schaffte tatsächlich das 3:2. Nach einer Ecke hatte sich kein Bremer um Pavel Kaderabek gekümmert, der ungehindert den Siegtreffer markieren konnte. Was für eine bittere Niederlage für die Bremer! Nächsten Sonntag geht es für Werder nun darum, im Heimspiel gegen den FC Augsburg unbedingt die erste Punkte zu holen - und zwar drei, um den Fehlstart zu verhindern. Die Qualität haben die Bremer durchaus, aber es fehlen Glück, aber auch eine gehörige Portion Cleverness. Und das Abwehrverhalten – speziell bei Ecken – muss dringend verbessert werden. (kni)

Werder: Pavlenka – Gebre Selassie, Toprak (17. Möhwald), Moisander, Friedl – Sahin (88. Pizarro), M. Eggestein, Klaassen – J. Eggestein, Füllkrug, Osako (85. Harnik).

Hoffenheim: Baumann Posch, Vogt, Bicakcic – Kaderabek, Rudy, Geiger, Stafylidis – Skov (69. Grillitsch), Bebou, Baumgartner (62. Belfodil).

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Und so haben wir die Leistung der Profis gesehen: Niklas Moisander und Marco Friedl unaufmerksam - die Einzelkritik mit Noten zur Niederlage von Werder Bremen gegen Hoffenheim. Derweil muss Werder Bremen um Ömer Toprak bangen. Der Innenverteidiger hat sich gegen Hoffenheim eine Wadenverletzung zugezogen. Die Stimmen zu Werder Bremens 2:3-Niederlage gegen die TSG Hoffenheim

Werder Bremen gegen TSG 1899 Hoffenheim: Live-Ticker zum Nachlesen

Am Ende verliert Werder auch das zweite Saisonspiel mit drei unnötigen Gegentoren. Eine langweilige erste Hälfte mit glücklicher Werder-Führung hat nicht gereicht um in Sinsheim zu punkten. Neben den allesamt vermeidbaren Gegentoren waren die Tore von Füllkrug und Osako nicht genug. Nicht das die Niederlage schon frustrierend genug ist, verlieren die Grün-Weißen auch noch Ömer Toprak, der verletzt vom Platz humpelte und Jojo Eggestein, der mit gelb-rot vom Platz musste. In der nächsten Woche muss gegen Augsburg ein Sieg her, damit der Fehlstart nicht noch weiter ausgebaut wird.

Abpfiff. Hoffenheim gewinnt gegen Werder Bremen mit 3:2

90. Min+5: Langer Ball von Pavlenka. Hoffenheim steht gut. Gleich ist Schluss

90. Min+4: Noch anderthalb Minuten auf der Uhr. Kann Werder nochmal zurückschlagen? Wenn ja, wird es langsam Zeit.

90. Min+4: Kartenparade in Sinsheim. Harnik wird ebenfalls nach einem Foul verwarnt.

90. Min+2: Werder versucht es nochmal, aber wird wieder je gestoppt, weil Moisander foult und ebenfalls gelb sieht. Aus Frust drischt er auch noch den Ball ins Publikum.

90. Min+1: Gelbe Karte für Bittencourt, der gegen Klaassen den Fuß drüber hält.

90. Min: Die einzige Hoffnung sind die fünf Minuten Nachspielzeit, die der vierte Offizielle nun hochhält.

89. Min: Bittencourt kommt für Geiger.

89. Min: Grillitsch fast mit dem 4:2, wieder mit dem Kopf nach einem Standard. Hier muss der Trainer unter der Woche unbedingt im Training ansetzen.

88. Min: Pizarro kommt kurz vor Schluss noch für Sahin.

87. Min: Unglaublich diese Defensivleistung nach Ecken! Kaderabek steht völlig frei nach Geigers Ecke und köpft zum 3:2 ein. Die ganze Aufholjagd ist nun dahin.

87. Min: 3:2 für Hoffenheim! Kaderabek köpft erneut nach einer Ecke ein.

86. Min: Hab ich gerade von Überraschungen gesprochen? Hier ist die nächste: Martin Harnik kommt für den Torschützen Yuya Osako, der nach dem Tor einen Krampf hatte.

83. Min: Dieses Spiel hält immer eine Überraschung parat. Eigentlich sollte gerade Pizarro kommen, doch wahrscheinlich nimmt Kohfeldt den Punkt nun mit und geht zu zehnt kein unnötiges Risiko mehr.

81. Min: Dicker Bock von Kevin Vogt, der durch Yuya Osako eiskalt ausgenutzt wird. Klaassen kommt an den Ball nachdem Vogt einen kapitalen Fehlpass spielt. Der Pass auf den freistehenden Osako kommt perfekt, so dass dieser nur noch Bicakcic aussteigen lassen und in die rechte Ecke einschieben muss. Top!

81. Min: TOOOOOOOOORRRRRR für WERDER! 2:2 durch Yuya Osako

79. Min: Werder versucht es zu zehnt nochmal Druck aufzubauen. Ein Weitschuss von Möhwald verzieht komplett..

77. Min: Nun kommt es knüppeldick: Johannes Eggestein bekommt wegen einem dummen Foul völlig zurecht die gelb-rote Karte.

74. Min: Das Tor zählt nicht. In der letzten Saison wäre das wohl wegen fehlender Absicht noch gegeben worden. Durch die neue Regelauslegung (Hand = Hand) ist die Entscheidung aber leider korrekt.

73. Min: Das Ganze zieht sich nun. Füllkrug war klar mit dem Ellenbogen dran, daher wird das Tor wohl nicht zählen. Stegemann guckt sich die Situation nochmal an.

71. Min: Füllkrug erzielt das 2:2. Stegemann prüft aber ob ein Handspiel vorlag.

69. Min: Gelb für Jojo Eggestein nach Foul an Kaderabek.

69. Min: Robert Skov geht vom Feld. Für ihn kommt Floriran Grillitsch - der zweite Ex-Bremer. Die druchaus defensivere Variante die Schreuder da wählt.

67. Min: Friedl bringt eine Flanke flach auf den 5-Meter-Raum, dort klärt Posch zur Ecke, welche nichts einbringt.

66. Min: Werder fällt nach dem Rückstand noch nicht viel ein. Wann reagiert Kohfeldt? Auf der Bank warten u.a. noch Pizarro, Harnik und Sargent auf ihren Einsatz.

65. Min: Starker Schuss vom Dänen Skov. Knapp rechts vorbei am Gehäuse von Jiri Pavlenka.

62. Min: Der fleißige Baumgartner verlässt den Platz. Ishak Belfodil darf nun gegen seinen Ex-Club ran.

61. Min: Dieses komische Spiel hat nun den völlig falschen Spielstand. Kann Werder nochmal zurückkommen? Leistungsgerecht wäre im Grunde ein 0:0.

59. Min: Wie unnötig ist das denn? Hoffenheim dreht das Spiel innerhalb von fünf Minuten. Skov bringt den Ball irgendwie zu Bebou, der allein vor Pavlenka auftaucht und zieht aus zwölf Metern mit Karacho ab. Friedl hat das Abseits aufgehoben. Werder reklamiert noch, weil Möhwald im Mittelfeld gefoult worden sein soll und deshalb hinten fehlte. Schiri Stegemann hat dies allerdings nicht so gesehen.

59. Min: Erneut das Tor für die TSG. Hoffenheim führt 2:1 durch Ilyas Bebou.

56. Min: Das Gegentor ist ein Stimmungskiller. Das Spiel ist nun wieder völlig offen.

54. Min: Durch das Spiel heraus passiert hier heute auf beiden Seiten fast gar nichts. Wenn das so ist, fallen die Tore per Standard. Dieses Mal allerdings auf der falschen Seite. Nachdem Sahin zur Ecke klären musste, steht Bicakcic richtig gut. Der Bosnier setzt sich gegen den zu behebigen Moisander durch und legt das Spielgerät in die lange Ecke. Pavlenka hat keine Chance.

54. Min: Tor für Hoffenheim. 1:1 Bicakcic durch Kopf nach Ecke.

52. Min: Friedl mit dem Querschläger im eigenen Strafraum, welcher eines schmerzhaftes Kopfballduell mit Möhwalds Beteiligung nach sich zieht. 

51. Min: Nun gibt es die Ecke auf der anderen Seite. Keine Aufregung.

50. Min: Anders als kurz vorm Pausenpfiff, klärt Hoffenheim diese Ecke mustergültig.

49. Min: Wieder ein guter Standard durch Sahin aus halbrechter Position. Dies provoziert den drittel Bremer Eckball - ebenfalls getreten vom 30-jährigen.

47. Min: Baumgartner, der in der ersten Halbzeit noch der aktivste Hoffenheimer war, liegt am Boden. Aus kürzester Distanz hat ihm Möhwald unabsichtlich mit dem Ball in den Bauch getroffen. Aua.

46. Min: In der ersten Aktion der zweiten Halbzeit bekommt Sebastian Rudy die gelbe Karte für sein Foul an Osako.

46. Min: Weiter geht's! Keine Wechsel zu erkennen. Auch Sahin ist noch dabei.

Halbzeit in Sinsheim. Eine sehr zähe erste Hälfte findet aus Bremer Sicht doch noch ein Happy-End. Nachdem nach vorne erst gar nichts ging, köpft Niclas Füllkrug den SV Werder Bremen in der 42. Minute nach einer Ecke von Nuri Sahin in Führung. Wehrmutstropfen: Toprak musste erneut verletzt ausgewechselt werden und auch Sahin läuft nicht richtig rund. Wir sind gespannt auf die zweite Hälfte.

45.+2 Min: Nuri Sahin scheint nicht wirklich fit zu sein. Der Sturz auf den Rücken hat seine Spuren hinterlassen. Es ist fraglich ob der Stratege in der zweiten Hälfte wieder den Rasen betritt.

45.+1 Min: Kaderabek mit der Flanke, Baumgartner mit dem Kopf - drüber.

45. Min: Es gibt vier Minuten Nachspielzeit. Diese erklären sich durch die Verletzungsunterbrechungen von Toprak und Sahin.

44. Min: Dieses Tor wird dem Spiel gut tun - 3 Euro ins Phrasenschwein.

42. Min: Damit konnte man nun wirklich in dieser Halbzeit nicht mehr rechnen. Sahins Ecke kommt perfekt in die Mitte. Dort steht Füllkrug, der sich gegen Posch und Bebou durchsetzt und kraftvoll in die Maschen köpft.

42. Min: TOOOOORRR für Werder! Niclas Füllkrug nickt nach der Sahin-Ecke ein!

42. Min: Werder jetzt mal mit Überzahl-Konter über Osako. Der Japaner passt auf Möhwald. Der zieht am Tor vorbei. Ecke, weil abgefälscht.

38. Min: J. Eggestein zieht mal in den Strafraum und holt zumindest die erste Ecke raus. Füllkrug kommt nach dem getretenen Ball vom genesenen Sahin zum Kopfball - Keine Gefahr.
36. Min: Jetzt liegt Bicakcic am Boden. das Spiel ist zäh und anstrengend für alle Beteiligten - inklusive der Zuschauer.

34. Min: Gelbe Karte für Klaassen. Der Niederländer versteht die Welt nicht mehr, obwohl er am taktischen Foul an Baumgartner durchaus beteiligt war. Härter hatte ihn allerdings Gebre Selassie getroffen, der unbeteiligt wirkend von dannen zieht.

33. Min: Kurze Gefahr im Bremer Strafraum. Bebou mit guter Übersicht auf den freien Baumgartner. Der junge Österreicher kann den Ball aber nicht kontrollieren, so dass Maxi Eggestein klären kann.

32. Min: Das Ergebnis spielt momentan die offensiven Leistungen der beiden Mannschaften wieder. Immerhin sieht es defensiv gut aus.

30. Min: Sahin springt mit Knie voraus in den Rücken von Bebou. Der Togolese steht schon längst wieder, während der Türke behandelt wird. Hoffentlich geht es zuminest für ihn weiter.  

27. Min: Trinkpause. Es ist warm in Sinsheim.

26. Min: Freistoß Sahin aus rund 30 Metern. Gesucht wird der Kopf von Gebre Selassie, aber Landsmann Kaderabek passt auf und klärt.

25. Min: Eine wirkliche Großchance kann bisher keine der beiden Teams verzeichnen.

24. Min: Nuri Sahin lässt sich häufig zwischen die Innenverteidiger fallen. Defensiv wird die Vierer- also zu Fünferkette.

21. Min: Hoffenheim hat mehr vom Spiel, ohne allerdings den letzten Biss vorm Tor zu entwickeln. Bei Werder sieht es stark nach Stückwerk aus.

17. Min: So wie es aussieht, zieht Gebre Selassie neben Moisander auf die vakante Innenverteidigerposition. Maxi Eggestein nimmt für ihn den Platz hinten rechts ein. Möhwald dementsprechend auf der Eggestein-Position.

15. Min: Der Neuzugang vom BVB wird an der Wade behandelt und humpelt anschließend vom Feld. Kevin Möhwald macht sich bereit.

13. Min: Schlechte Nachrichten für Werder. Ömer Toprak muss offenbar erneut vorzeitig ausgewechselt werden. 

12. Min: Gut verteidigt von Friedl, der den Ball auf Klaassen bringen kann. Über Füllkrug landet der Ball dann beim Gegner.

9. Min: Erste ernsthafte Chance des Spiels. Jojo Eggestein flankt von der rechten Seite in die Mitte. Füllkrug versucht den Ball im Grätschen zu erreichen, verpasst aber knapp.

8. Min: Osako versucht es Baumgartner gleich zu machen. Der Schuss geht Richtung Eckfahne.

7. Min: Baumgartner versucht es aus der Distanz - abgeblockt.

5. Min: Hoffenheim presst sehr früh. Schon am Bremer Strafraum lauern die schnellen Spitzen.

3. Min: Ömer Toprak, der gegen Düsseldorf eine unglückliche Figur machte, im Strafraum ungestüm gegen Ex-96er Bebou. Hoffenheim protestiert, Stegemann bleibt stumm.

2. Min: Die taktische Formation ist zu Beginn in einem 4-3-3 angeordnet. J. Eggestein, Osako und Füllkrug sollen vorne für die nötigen Tore sorgen.

1. Min: Los geht's. Werder stößt an.

15.29 Uhr: Die Teams stehen bereit. Moisander und Vogt bei der Seitenwahl.

15.28 Uhr: Schiedsrichter der Partie ist Sascha Stegemann - seit acht Jahren Bundesligacoach.

15.26 Uhr: Euphorie sieht anders aus: Mit ,,nur'' knapp 26.000 Zuschauern ist das Stadion nicht ausverkauft. An den Bremern liegt es nicht. Rund 2.000 Grün-Weiße haben den Weg nach Sinsheim gefunden.

15.24 Uhr: In den letzten Jahren sah es für die Bremer sehr oft sehr gut aus. In 24 Spielen gegen die TSG gab es zwölf Siege, neun Remis und drei Niederlagen. Unvergessen das 5:4 gegen die TSG in deren erster Bundesligasaison.

15.20 Uhr: Noch rund zehn Minuten bis zum Anpfiff in der PreZero-Arena.

15.18 Uhr: Kohfeldt im Sky-Interview: ,,Wir wollen mutig spielen und Chancen kreieren. Dann haben wir eine gute Chance hier heute zu gewinnen.'' - Keine Weltneuheit im Fußball.

15.09 Uhr: In der nächsten Woche könnte übrigens das Bremer Mittelfeld ein wenig anders strukturiert sein. Nabil Bentaleb steht kurz vor einem Leih-Wechsel vom FC Schalke 04 zu Werder Bremen.

15.04 Uhr: Wenn es nun heute aber mit drei Punkten klappen soll, muss vorne aber definitiv eine größere Durchschlagskraft herrschen. Am letzten Samstag hat es hieran besonders gehapert. 

15.00 Uhr: Dass bereits nach einem verlorenen Spiel direkt von einer ,,Krise'' gesprochen wurde, hat Florian Kohfeldt unter der Woche sehr negativ gestimmt. Es war gegen die Fortuna keinesfalls alles schlecht.

14.56 Uhr: Der erste Spieltag lief für beide Teams alles andere als positiv. Werder verlor überraschend mit 1:3 zu Hause gegen Fortuna Düsseldorf. Hoffenheim hatte am Sonntag mit 0:1 das Nachsehen gegen in Frankfurt.

14.50 Uhr: Die beiden ehemaligen Bremer Ishak Belfodil und Florian Grillitsch werden heute vom Nagelsmann-Nachfolger Alfred Schreuder vorerst nicht aufgeboten.

14.47 Uhr: Die Hoffenheimer Aufstellung:

Baumann - Posch, Bicakcic, Vogt - Stafylidis, Rudy, Kaderabek - Baumgartner, Geiger - Skov, Bebou

14.37 Uhr: Niclas Füllkrug soll es für den SV Werder Bremen bei der TSG 1899 Hoffenheim richten: Coach Florian Kohfeldt lässt den Neuzugang aus Hannover erstmals in einem Pflichtspiel beginnen. Der Stürmer nimmt den Platz des verletzten Milot Rashica (Adduktorenprobleme) ein. Ansonsten setzt Kohfeldt auf die Spieler, die schon bei der 1:3-Heimpleite gegen Fortuna Düsseldorf in der Startelf gestanden haben. Allerdings wird sich durch die Herreinnahme von Füllkrug das System wohl verändern – von einem 4:3:3 zu einem 4:4:2 mit einer Raute. Füllkrug und Johannes Eggestein werden stürmen. 

Die Mittelfeldraute bilden dann Nuri Sahin (Sechser), Maximilian Eggestein, Davy Klaassen und Yuya Osako (Zehner). In der Viererkette sind innen Ömer Toprak und Niklas Moisander genauso gesetzt wie Theodor Gebre Selassie auf der rechten Seite. Links soll Marco Friedl erneut den verletzten Ludwig Augustinsson ersetzen. Im Tor steht natürlich Jiri Pavlenka. Auf der Werder-Bank sitzen: Stefanos Kapino – Claudio Pizarro, Martin Harnik, Kevin Möhwald, Christian Groß, Simon Straudi, Josh Sargent.

14.34 Uhr: In der Viererkette sind also neben Moisander und Gebre Selassie wieder Toprak und Friedl zu finden. Toprak war am 1. Spieltag noch angeschlagen ausgewechselt worden, hat sich unter der Woche aber wieder kuriert.

14.28 Uhr: Keine Überraschungen in der Werder-Elf: Füllkrug spielt für den verletzten Rashica. Ansonsten gibt es keine Wechsel im Vergleich zur Auftaktniederlage gegen Düsseldorf.

14.20 Uhr: Herzlich Willkommen zum Liveticker für das Spiel zwischen der TSG 1899 Hoffenheim und dem SV Werder Bremen. Wir sind gespannt auf die bald folgenden Aufstellungen beider Mannschaften.

An dieser Stelle entsteht der Live-Ticker zum Bundesliga-Spiel von Werder Bremen gegen die TSG 1899 Hoffenheim. Anpfiff in der PreZero Arena ist um 15.30 Uhr. Hier geht es schon um 14.30 Uhr mit den Aufstellungen los.

Hier geht's zum Vorbericht zu Werder Bremen gegen TSG Hoffenheim:

Kohfeldt wünscht sich mehr Fingerspitzengefühl - „Wir sind stark genug, um in Hoffenheim zu gewinnen“

Florian Kohfeldt kehrte noch mal kurz in seinen Urlaub zurück. „Als ich im Juni am Strand lag, habe ich mir natürlich einen anderen Start ausgemalt“, meinte der Coach von Werder Bremen auf der Pressekonferenz vor dem Gastspiel am Samstag bei der TSG 1899 Hoffenheim. Und er grinste verschmitzt. Es war der Versuch, wieder ein bisschen Lockerheit in die etwas angespannte Stimmung in Bremen und umzu hereinzubringen.

Diese unerwartete 1:3-Heimpleite zum Auftakt gegen Fortuna Düsseldorf und die Nachricht vom längeren Ausfall von Milot Rashica hatten schon für einen Schock bei Werder Bremen gesorgt – schöne Grüße an die hohe Erwartungshaltungshaltung.

Werder Bremen: Team und Trainer erstaunt über negative Berichterstattung

„Wir müssen die Situation annehmen und dürfen nicht klagen“, forderte Florian Kohfeldt und betonte: „Wir haben das Selbstverständnis, zu sagen, dass wir stark genug sind, um gegen die TSG Hoffenheim zu gewinnen.“ Der Coach monierte zugleich das aus seiner Sicht von Schwarz-Weiß-Malerei geprägte mediale Echo auf die Auftaktniederlage von Werder Bremen. „Es gibt doch auch Grautöne“, meinte Kohfeldt: „Die Art und Weise unseres Fußballs gegen Düsseldorf war gut bis sehr gut.“ Und trotzdem sei im Team niemand zufrieden gewesen, weil am Ende kein Punkt auf das Bremer Konto gelangte. Aber deshalb müsse nun nicht alles schlecht geredet werden, so der Coach. 

Die Spieler seien schon etwas verwundert über die Berichterstattung der vergangenen Tage gewesen, sie würden sie als zu negativ empfinden. Kohfeldt sieht es ähnlich und kritisierte: „Uns wird in dieser Saison sehr, sehr früh eine Situation eingeredet, die weder existent noch in unseren Köpfen ist.“

Werder Bremen: Die Mannschaft hat richtig Bock auf die TSG Hoffenheim

Das Thema beschäftigte den 36-Jährigen so sehr, dass er sich auf der Spieltags-Pressekonferenz direkt an die Journalisten wandte: „Nach dem Pokalspiel seid ihr alle himmelhochjauchzend gewesen – und jetzt geht es los. Das ist ja irre. Da muss ich mich brutal vor die Mannschaft stellen.“

Für die Partie gegen die TSG Hoffenheim muss das alles gar nicht von Nachteil für Werder Bremen sein. „Ich spüre bei der Mannschaft eine große Lust“, berichtete Kohfeldt: „Sie fühlt sich schon etwas angepiekst.“ Das ist nicht die schlechteste Voraussetzung, um am zweiten Spieltag die ersten Punkte zu holen. 

Immerhin steht auch die TSG steht nach dem Bundesliga-Auftakt noch ohne Punkt da. Bei Eintracht Frankfurt haben die Kraichgauer nach einem frühen Gegentor 0:1 verloren. „Wir haben eine gute Analyse gemacht“, sagt Alfred Schreuder gegenüber Heidelberg24*: „Die Vorfreude ist groß. Wir wollen dominant und aggressiv auftreten und uns viele Torchancen herausspielen.“ (kni)

*Heidelberg24.de ist Teil des deutschlandweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

Zur letzten Meldung vom 22. August 2019:

Werder-Coach Kohfeldt aktiviert vor Spiel in Hoffenheim den „Kampfmodus“

Es gibt Geschichten, die für den Moment peinlich und unangenehm sind. Wie die aus dem Dezember 2018, als Werder Bremen vor dem Spiel bei 1899 Hoffenheim der Drohnen-Spionage überführt wurde - jetzt heißt der Gegner wieder Hoffenheim.

Per Überwachung aus der Luft wollte ein Bremer Scout damals Infos über den Gegner TSG Hoffenheim erhaschen. Er wurde erwischt, und der SV Werder Bremen war für ein paar Tage der Depp der Bundesliga. Am Samstag spielt Werder wieder bei 1899 Hoffenheim – und es kann als sicher angesehen werden, dass Coach Florian Kohfeldt lieber den Spott über Drohnen am Hoffenheimer Himmel mit in die Partie nehmen würde als die tatsächlichen aktuellen Bremer Sorgen. 

Denn die Auftaktpleite von Werder Bremen gegen Fortuna Düsseldorf und das immer größer werdende Verletzungspech sind vor dem zweiten Spieltag ein schwerer Rucksack. Florian Kohfeldt will zwar nichts dramatisieren, aber an der Feststellung, „dass es gerade nicht optimal läuft“, beim SV Werder Bremen kommt auch er nicht vorbei. Das 1:3 gegen Düsseldorf, die mehrwöchige Zwangspause von Milot Rashica, die sich hinziehenden Verletzungen von Ludwig Augustinsson und Sebastian Langkamp – es sind Zutaten, die die Situation gleich zu Beginn der Saison gefährlich machen. 

Werder Bremen muss in Hoffenheim aufpassen - Florian Kohfeldt: Nicht in schwierige Phase geraten

„Wir müssen aufpassen“, sagt Florian Kohfeldt, „dass wir nicht in eine schwierige Phase geraten.“ Bislang ist es noch keine Phase, sondern nur eine Niederlage. Eine zweite wäre auch noch zu verkraften, glaubt Kohfeldt – „selbst wenn es in Hoffenheim für uns nicht gut läuft, würde ich uns immer noch weit weg sehen von einer Krise“, sagt er. Aber jedes Spiel ohne Erfolgserlebnis „erhöht den Druck“ bei Werder Bremen.

Also: In Hoffenheim muss gepunktet, besser gewonnen werden. Wie? Mit dem einfachsten Mitteln des Fußballs. Kohfeldts Appell an das Team: „Es geht darum, richtig da zu sein. Jetzt heißt es: Augen zu und kämpfen! Das erwarte ich von allen. Wir können in Hoffenheim gewinnen. Aber wir müssen in diesen Kampfmodus kommen.“ Gegen Düsseldorf sei Werder Bremen in eben diesem „einen Tick zu wenig“ drin gewesen, meint der Coach.

Werder Bremen: Mit Kampf und Konsequenz gegen die TSG Hoffenheim

Kampf ist also das Zauberwort. Und Konsequenz. Auch die habe gegen die Fortuna vorne wie hinten in den entscheidenden Momenten gefehlt, kritisiert Florian Kohfeldt. Deshalb hat er den Begriff zur Überschrift für die Trainingswoche von Werder Bremen gemacht. Konsequenz im Chancenverhindern, Konsequenz im Chancenverwerten – das ist das Lernziel. Denn: „Der Punkt ist, dass du jedes Bundesliga-Spiel verlieren wirst, wenn du nicht konsequent bist.“

Wenn wiederum Florian Kohfeldt seiner eigenen Linie konsequent folgt, dann wird er im Kraichgau bei der TSG Hoffenheim aber nicht nur auf Kampf, sondern auch auf Klasse setzen. Und auf Angriffsfußball – trotz der Angst vor einem noch größeren Fehlstart im Nacken. Genau das hat der 36-Jährige auch vor und prophezeit „ein ganz anderes Spiel“ als gegen Düsseldorf. Weil die eigene Fußball-Kultur ziemlich gut zu der der Platzherren passt: „Hoffenheim wird agieren, wir werden agieren, es wird viel hin und her gehen aus meiner Sicht.“ (csa)

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Einst für 3,5 Millionen Euro gekauft, jetzt ablösefrei abgegeben - mit dem Transfer von Außenverteidiger Robert Bauer hat Werder Bremen ein Minusgeschäft gemacht. Erfolgt ein Wechsel in den nächsten Tagen? Werder Bremen und Schalke 04 befinden sich in guten Gesprächen wegen eines Transfers von Nabil Bentaleb. Aber warum hat Nabil Bentaleb eigentlich so einen schlechten Ruf? Am Samstag steht das erste Auswärtsspiel der Saison in Sinsheim an. So seht Ihr die Partie von Werder Bremen gegen die TSG Hoffenheim live im TV.

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