Trotz DFB-Pokal-K.o. gegen Leipzig

Werder-Sportchef Baumann erklärt: Darum bleibt Florian Kohfeldt Trainer

Florian Kohfeldt bleibt trotz der knappen 1:2-Niederlage gegen RB Leipzig im DFB-Pokal Trainer des SV Werder Bremen.
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Florian Kohfeldt bleibt trotz der knappen 1:2-Niederlage gegen RB Leipzig im DFB-Pokal Trainer des SV Werder Bremen.

Bremen – Das Spiel war erst wenige Minuten vorbei, als jene Nachricht durchsickerte, die Werder Bremen eigentlich nicht noch am Abend des DFB-Pokal-Halbfinales verbreiten wollte. Sie lautete: Florian Kohfeldt bleibt auch für die letzten drei Spiele in der Bundesliga Trainer der abstiegsgefährdeten Grün-Weißen. Die ARD vermeldete das und bezog sich auf Informationen aus dem Aufsichtsrat. Kurz darauf folgte die Bestätigung durch Sportchef Frank Baumann. „Florian bleibt natürlich unser Trainer, ganz klar. Wir haben heute ein ganz anderes Gesicht der Mannschaft gesehen.“

Unmittelbar nach dem bitteren Halbfinal-K.o. des SV Werder Bremen nach Verlängerung gegen RB Leipzig hatten sich bereits zwei Bremer Profis deutlich für Kohfeldt ausgesprochen. Davie Selke erklärte bei Sky seinen Respekt für Florian Kohfeldt, denn „für ihn waren es zuletzt alles andere als leichte Tage. Wenn wir aber so auftreten, dann gibt es keinen Grund, auf der Trainerbank irgendetwas zu verändern. Man hat gesehen, dass Florian es hinbekommt, dass die Mannschaft solche Leistungen zeigt.“

Trotz Niederlage gegen RB Leipzig: Florian Kohfeldt bleibt Trainer des SV Werder Bremen

Nach sieben Niederlagen am Stück in der Liga kann der Kampf gegen RB Leipzig tatsächlich als Wende herhalten – auch wenn am Ende nicht der ersehnte Einzug ins Endspiel in Berlin stand. Leonardo Bittencourt, Schütze des zwischenzeitlichen 1:1, nannte das Ausscheiden durch den Gegentreffer in der letzten Minute der Verlängerung zwar „extrem bitter“, fand aber auch das Gute in der Niederlage des SV Werder Bremen: „Wir haben nie den Kopf in den Sand gesteckt, haben gegen einen extrem starken Gegner lange mitgehalten. Dann musst du es allerdings auch im Elfmeterschießen durchkriegen.“

Die Leistung sei die „Antwort der Mannschaft“ auf die Trainerfrage gewesen, so Bittencourt: „Man hat gesehen, dass das Team lebt. Alles andere können wir nicht entscheiden, aber wir haben natürlich Interesse, mit Florian Kohfeldt weiterzumachen. Ich finde, das haben wir auf dem Platz auch gezeigt.“ So sah es auch die Vereinsführung und geht nun mit Kohfeldt in den Endspurt des Abstiegskampfes. Drei Spieltage vor Saisonende schwebt Werder Bremen nur noch einen Punkt über der Abstiegszone, in den letzten drei Spielen gegen Bayer Leverkusen, FC Augsburg und Borussia Mönchengladbach muss nun die Leistung aus dem Halbfinale bestätigt und der knappe Vorsprung verteidigt werden. (csa)

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