Am Sonntag im Weserstadion

Werder Bremen: Spieler danken Fans für Aufmunterung gegen Leverkusen

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Werder Bremen gegen Bayer Leverkusen: Trotz der klaren Niederlage war auf die Fans in der Ostkurve verlass.

Ein Jahr war vergangen seit der letzten Heimniederlage von Werder Bremen. Nachdem es zur Pause gegen Bayer Leverkusen ein paar Pfiffe gegeben hatte, bekamen die Fans für ihre Reaktion darauf Lob von der Mannschaft.

Bremen - Eine halbe Stunde lang lag Werder Bremen gegen Bayer Leverkusen nur mit einem Tor hinten, dann schlug Leverkusen vor der Pause zweimal zu. Die Tore von Claudio Pizarro und Yuya Osako brachten die Bremer sogar kurzzeitig zurück ins Spiel, doch am Ende wurde es eine bittere 2:6-Klatsche. Ein ähnliches Wechselbad erlebte das Publikum im Weserstadion – mit einem bemerkenswerten Moment nach dem Halbzeitpfiff, wie "Mein Werder" berichtet.

Werder Bremen gegen Bayer Leverkusen: Fans im Weserstadion reagieren in der Halbzeit

Werder Bremen gegen Bayer Leverkusen: Zur Pause lagen Theo Gebre Selassie und das Team kler mit 0:3 zurück.

Es gab ein paar Pfiffe von der Tribüne, doch die Ostkurve initiierte sofort lautstarke „Werder! Werder!“-Rufe. Maximilian Eggestein zeigte nach dem Spiel von Werder Bremen gegen Bayer Leverkusen Verständnis für die Unmutsbekundungen der Zuschauer im Weserstadion und verteilte auch Lob. „Beim Stand von 0:3 ist es gerechtfertigt, dass einige Pfiffe kommen“, sagte er. „Ich fand es gut, dass die Ostkurve uns unterstützt hat. In der zweiten Halbzeit hat man dann gemerkt, dass das ganze Stadion da war.“

Werder-Fans in der Ostkurve: Großes Kompliment an die Zuschauer gegen Bayer Leverkusen

Werder Bremen gegen Bayer Leverkusen: Claudio Pizarro markierte das zwischenzeitliche 1:3.

Vier Minuten lang durfte Werder nach Osakos Anschlusstreffer doch noch auf einen Punktgewinn hoffen, die Stimmung in dieser Phase machte die Szenen zur Halbzeit fast vergessen. „Nach dem 2:3 konntest du es greifen. Das Stadion war komplett da. Großes Kompliment an die Zuschauer“, sagte Trainer Florian Kohfeldt.

Euphorie der Fans pusht Werder Bremen gegen Bayer Leverkusen - leider zu stark

Womöglich wollte die Mannschaft sogar zu schnell zu viel, wie Milos Veljkovic einräumte. „Es war noch eine halbe Stunde zu spielen“, sagte er. „Die Euphorie der Fans hat uns mitgezogen. Wir sind alle nach vorne gerannt und haben teilweise vergessen, die Konter abzusichern.“ Und so gingen die Spieler sowohl nach 45 als auch nach 90 Minuten mit hängenden Köpfen in die Kabine.

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