Nach Mainz-Pleite

Werder-Konkurrent 1. FC Köln zieht im Abstiegskampf die Reißleine: Trainer Markus Gisdol freigestellt - Funkel wird Nachfolger

Es war sein letzte Auftritt für Werder Bremens Liga-Konkurrent 1. FC Köln: Nach der Pleite gegen Mainz 05 wurde Markus Gisdol beurlaubt.
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Es war sein letzte Auftritt für Werder Bremens Liga-Konkurrent 1. FC Köln: Nach der Pleite gegen Mainz 05 wurde Markus Gisdol beurlaubt.

Köln - Nach 18 Monaten ist die Ära Markus Gisdol beim 1. FC Köln beendet. Bereits wenige Stunden nach der bitteren 2:3-Niederlage gegen den FSV Mainz 05 und dem Sturz auf einen Abstiegsplatz vermeldete der Bundesliga-Konkurrent des SV Werder Bremen kurz vor Mitternacht die sofortige Freistellung des Cheftrainers.

„Bis zum Saisonende sind es jetzt noch sechs Spiele, in denen wir unbedingt unser Ziel, den Klassenerhalt, erreichen wollen. Dafür müssen wir Ergebnisse erzielen. In dieser Hinsicht haben wir in den letzten Wochen stagniert. Mit einem Trainerwechsel wollen wir der Mannschaft für diese entscheidende Phase mit einer neuen Konstellation einen neuen Impuls geben", teilte FC-Geschäftsführer Horst Heldt mit. Am Montagvormittag gab der Verein die Nachfolge von Gisdol bekannt: Friedhelm Funkel soll auf Werder Bremen und Co. Druck auszuüben und den 1. FC Köln vor dem Gang in die 2. Liga zu bewahren. Gisdol hätte am Sonntagabend gegen den unmittelbaren Konkurrenten FSV Mainz 05 einen Sieg benötigt, am Ende stand eine unglückliche Niederlage mit dem Mainzer Siegtreffer in der Nachspielzeit durch Leandro Barreiro (90.+2).

Werder Bremens Konkurrent 1. FC Köln entlässt Trainer Markus Gisdol nach Mainz-Niederlage

Nachdem Markus Gisdol unmittelbar nach der Partie erst regungslos verharrte und dann emotionslos seine Spieler abklatschte, verschwand der 51-Jährige zügig in den Katakomben. Es war sein letzter Auftritt als FC-Trainer im Kölner Stadion. „Die Mannschaft, mein Trainerteam und ich haben bis zuletzt alles investiert, um mit guten Leistungen zu guten Ergebnissen zu kommen. Das ist uns nach dem Derby (gegen Borussia Mönchengladbach) nicht mehr geglückt. Das sage ich bewusst so, weil wir uns trotz guter Phasen in den Spielen nicht belohnt haben“, sagte der Coach nach seinem 51. und letzten Bundesligaspiel beim 1. FC Köln. Die vergangenen acht konnte er nicht gewinnen, in der Tabelle ist die Mannschaft auf den vorletzten Platz zurückgefallen mit drei Punkten Rückstand auf einen rettenden Rang. Werder Bremen steht indes aktuell auf Platz 13 mit nur noch vier Punkten Vorsprung auf den Releagtionsplatz, der von Arminia Bielefeld belegt wird. (dpa/tst)

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