Bode: Halten mit dem Trainer zusammen

Verständnis für Pfiffe, aber: Bode sieht vor dem Nordderby keine Trainer-Diskussion bei Werder

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Werders Aufsichtsratsvorsitzender Marco Bode hofft, dass die Derbyatmosphäre „das letzte Bisschen„ bei seiner Mannschaft „heraus kitzelt“.

Noch ohne Sieg und Vorletzter in der Tabelle. Die Lage bei Werder ist ungemütlich. Werder Bremens Aufsichtsratsvorsitzender Marco Bode sieht vor dem Nordderby jedoch keine Trainer-Diskussion bei dem kriselnden Fußball-Bundesligisten.

„Natürlich kann man die Ergebnisse nicht dauerhaft außer Acht lassen, aber wir schauen intern, wie die Leistung und die Entwicklung der Mannschaft ist. Und wir halten da mit dem Trainer alle zusammen“, sagte der ehemalige Nationalspieler dem „Weser-Kurier“ am Donnerstag. Werder hat mit seinem Trainer Alexander Nouri in dieser Saison noch nicht gewonnen und ist 17. der Tabelle. Bode sprach von einer „schwierigen Situation“. 

Am Samstag tritt Bremen im Abendspiel beim Dauerrivalen Hamburger SV an, der zuletzt vier Partien in Serie verlor. Bode berichtete, er spüre in Werders Umfeld eine „gewisse Unruhe und Unzufriedenheit“. Für die Pfiffe einiger Fans nach dem 0:0 gegen Freiburg am vergangenen Wochenende habe er Verständnis. Die Anhänger hätten das Gefühl gehabt, dass die Mannschaft nicht den „allerletzten Willen“ gezeigt habe. „Das sollte die Mannschaft als Zeichen nehmen, um noch etwas mehr zu investieren, um sich zu überprüfen: Bringen wir wirklich alles ein?“, sagte Bode. „Vielleicht kitzelt die Derbyatmosphäre das letzte Bisschen heraus.“

dpa 

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