Trainerfrage geklärt

Offiziell, oder doch nicht? Werder-Meldung zu Kohfeldt sorgt für Verwirrung im Netz

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Jetzt ist es offiziell: Kohfeldt bleibt Cheftrainer bei Werder. 

Nachdem Florian Kohfeldt zunächst bis zur Winterpause Cheftrainer in Bremen war, soll der 35-Jährige nun auch weiterhin die Grün-Weißen trainieren. Dies gab der Verein am Montag bekannt. Kurze Zeit später war die Meldung allerdings nicht mehr aufrufbar. 

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Es herrscht Verwirrung im Netz. Denn die Meldung, dass Kohfeldt weiterhin Cheftrainer bei Werder bleibt, konnte kurz nach der Veröffentlichung auf der Website vom SV Werder Bremen nicht mehr aufgerufen werden. 

Anstatt der Meldung bekam man nur eine Fehlermeldung zu sehen. 

Noch während der Pressekonferenz am Montagmittag hatte Baumann sich nicht zu einem möglichen Verbleib von Kohfeldt geäußert: 

Auf der Homepage www.werder.de war am Abend nur noch folgendes zu lesen: "Die Fußball-Bundesligamannschaft des SV Werder Bremen wird auch nach der Winterpause von Cheftrainer Florian Kohfeldt trainiert. Das bestätigten Geschäftsführer Frank Baumann und Florian Kohfeld am..."

Diese Meldung erschien auf der Website der Grün-Weißen. 

Am Montagabend entschuldigten sich die Verantwortlichen schließlich für dieses Missgeschick:

So wurde die Meldung nun doch offiziell: Florian Kohfeldt bleibt auch nach der Winterpause Cheftrainer von Werder. „Unabhängig vom Ausgang des Pokalspiels gegen den SC Freiburg sehen wir die gewünschte Weiterentwicklung der Mannschaft und möchten Florian Kohfeldt die Möglichkeit geben, seine Arbeit dauerhaft fortzusetzen. Ziel muss es sein, den Klassenerhalt zu sichern und die Mannschaft in der kommenden Saison weiter zu entwickeln. Wir hoffen auf eine lange Zusammenarbeit“, sagte Baumann.

Eine Vertragslaufzeit wurde nicht bekannt gegeben. Kohfeldt freute sich: „Wir haben eine Mannschaft, in der das Potenzial für die erste Liga steckt. Das wollen wir in der zweiten Saisonhälfte konstant auf dem Platz zeigen. Mit einem Sieg im DFB-Pokal gegen den SC Freiburg möchten wir uns Rückenwind für unsere konzentrierte Arbeit in der Vorbereitung holen. Ich freue mich darauf, die Arbeit mit den Profis, meinem Trainerteam und allen Mitarbeitern rund um die Mannschaft fortsetzen zu können.“   

Kohfeldt hatte die abstiegsbedrohten Hanseaten nach der Beurlaubung von Vorgänger Alexander Nouri zunächst als Interimstrainer übernommen.

(Mit dpa-Material)

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