Nach gescheitertem Alisson-Transfer: Liverpool-Fans diskutieren über Pavlenka

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Der FC Liverpool ist in England wie in Europa ein Spitzenteam, aber im Tor fehlt Qualität. Dank eines Fan-Podcasts wird an der Merseyside nun über Werders Jiri Pavlenka diskutiert.

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Spekulieren Anhänger eines Vereins über mögliche Neuzugänge, ist das selten eine Meldung wert. Im Fall der Torwartsuche des FC Liverpool liegen die Dinge aktuell etwas anders: Weil weder Simon Mignolet noch Loris Karius, dem im Finale der Champions League zwei folgenschwere Patzer unterliefen, an der Anfield Road nachhaltig überzeugen konnten, möchte das Team von Jürgen Klopp unbedingt einen Top-Keeper verpflichten. Wunschlösung Alisson von der AS Rom soll sich allerdings als zu teuer erwiesen haben – dementsprechend liegen die Nerven bei den Engländern derzeit ein wenig blank.

Entsprechend greift sogar der "Daily Star" ein Plädoyer des Podcast-Hosts und Sportjournalisten Mo Stewart auf, der mit „The Anfield Wrap“ in den sozialen Medien zumindest stattliche Followerzahlen im sechsstelligen Bereich aufweist. Stewart hofft, dass Liverpool sich näher mit Jiri Pavlenka beschäftigt. „In Tschechien wird er als der neue Petr Cech gehandelt“, erklärt der Liverpool-Experte. Auch alle Statistiken sprächen für Pavlenka, die gezeigten Paraden in der Bundesliga sogar noch mehr: „In manchen Spielen hat er die Gegner im Alleingang aufgehalten.“

Ob Pavlenka allerdings auch bei den tatsächlichen Kaderplanern des FC Liverpool auf der Liste steht, ist ungewiss – zumindest der Name des Werder-Keepers aber gewinnt international immer mehr an Bekanntheit. Einen frühzeitigen Abgang des 26-jährigen Schlussmanns muss man in Bremen allerdings nicht fürchten: Sowohl von Spieler- als auch von Vereinsseite wurde zuletzt betont, dass es keinerlei Wechselabsichten gebe. Noch dazu läuft Pavlenkas Vertrag noch bis 2020, eine Option auf ein weiteres Vertragsjahr besteht. Möchte Liverpool Werders "Krake" tatsächlich, würde wohl eine Rekordablöse aus Bremer Sicht fällig: Die Engländer gelten als finanzstark und investitionsbereit, gaben in den letzten vier Jahren für sieben Spieler mehr als 40 Millionen Euro Ablöse aus.

Hier geht es zum Artikel im „Daily Star“.

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