Nach dem Urteil

Keine Rücklagen für Polizei-Einsätze: Werder-Präsident Hess-Grunewald setzt auf Revisionsverfahren

Werder Bremens Präsident Hubertus Hess-Grunewald setzt im Streit um die Beteiligung der Bundesliga an Polizeikosten bei Hochrisikospielen auf das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig. „Ich glaube, dass unsere Chancen im Revisionsverfahren besser sind als im Berufungsverfahren", sagte Hess-Grunewald am Mittwoch.

Hochrisikospiele: Bremen gewinnt Rechtsstreit gegen DFL um Kosten für Polizeieinsätze

Das Oberverwaltungsgericht Bremen hatte die Gebührenforderungen des Bundeslandes Bremen an die Deutsche Fußball Liga am Mittwoch im Berufungsverfahren grundsätzlich für rechtens erklärt. Die DFL kündigte daraufhin einen Einspruch gegen dieses Urteil beim Bundesverwaltungsgericht Leipzig an. „Ich glaube, am Ende des Tages wird die Entscheidung anders ausfallen", sagte Hess-Grunewald.

Der Werder-Präsident bezeichnete das Urteil vom Mittwoch aber als „ernüchternd". Auf den Verein könnten dadurch, sollte die DFL mit der Revision scheitern, Zusatzkosten von 1 bis 1,2 Millionen Euro pro Saison zukommen. „Wir haben bislang keine Rückbildungen gebildet. Jetzt müssen wir überprüfen, ob wir das ändern.

dpa

Rubriklistenbild: © picture alliance / Carmen Jaspersen / dpa

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