Gleichauf mit dem HSV

Glück gehabt: In dieser Tabelle ist Werder Bremen spitze

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Die Werder-Spieler, hier Theodor Gebre Selassie, haben in dieser Spielzeit schon oft Glück gehabt.

Aus Werder-Sicht ist ein Blick auf die Tabelle der Fußball-Bundesliga schon seit Jahren kein wirkliches Vergnügen mehr. Auch in der aktuellen Saison krebst das Team von Coach Alexander Nouri nur in den hinteren Gefilden herum. Schenkt man der Glückstabelle von „spiegel online“ glauben, wäre es um die Grün-Weißen sogar noch schlechter bestellt, wenn sie nicht mit der Glücksgöttin im Bunde wären. Denn in der Dusel-Tabelle liegt Werder ganz vorne.

Gemeinsam mit dem Institut für Spielanalyse und der TU München hat „spiegel online“ die gesamte laufende Saison untersucht und Kriterien herausgearbeitet, mit denen Pech oder Glück definiert wird: Pfosten- und Lattentreffer, Fehlentscheidungen, die zu (Gegen)Toren führen oder klare Torchancen verhindern, das Unvermögen beim Torschuss des Gegners bei Großchancen.

Das Ergebnis: Insgesamt bringt es Werder auf 19 Glückspunkte (Stand: 31.3.17) – ein Wert, den sonst nur noch der HSV aufweist. Es folgen Hertha BSC Berlin (+18), der SC Freiburg (+13) und der FC Ingolstadt (+7).

Übrigens: Die Sache mit dem Bayern-Dusel müsste anhand dieser Tabelle dringend überdacht werden. Denn mehr Pech als die Bayern hat in dieser Saison noch kein Team gehabt. Mit -36 Glückspunkten ist München abgeschlagen Letzter. Davor liegen Borussia Dortmund (-26), Borussia Mönchengladbach (-11) und der 1. FC Köln (-9).

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