Mit Thomas Müller, Nils Petersen und Lothar Matthäus

Fußballspruch des Jahres: Die Fans von Werder Bremen sind auch nominiert

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Die Kandidaten für den besten Fußballspruch des Jahres 2018 stehen fest -  nominiert sind auch die Fans von Werder Bremen.

Die Kandidaten für den besten Fußballspruch des Jahres 2018 stehen fest. Nominiert sind auch die Fans von Werder Bremen. Sie schafften es mit einem Plakat in die Vorauswahl.

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"Videoschiri, wir wissen nicht, wo dein Auto steht." Mit diesem Fußballspruch, mit dem die Werder-Fans ihre Meinung zum Videoschiedsrichter äußerten, sind die Bremer Anhänger bei der Wahl für den Fußballspruch des Jahres nominiert. Auf die Werder-Fans wartet dabei harte Konkurrenz.

Fußball-Spruch des Jahres: Werder-Fans in Konkurrenz zu Kevin-Prince Boateng

Kevin-Prince Boateng von Eintracht Frankfurt ist gleich zwei Mal für den Fußballspruch des Jahres nominiert.

Der inzwischen nach Italien zurückgekehrte Kevin-Prince Boateng ist gleich doppelt nominiert. Der frühere Frankfurter Bundesliga-Profi ist in der Vorauswahl von elf Sprüchen, die eine 14-köpfige Experten-Jury zusammengestellt hat, als einziger mit zwei Zitaten vertreten. Zum einen mit "Bruder, schlag den Ball lang", der Taktik-Absprache mit Torschütze Ante Rebic beim DFB-Pokalfinale gegen den FC Bayern München, zum anderen mit seiner Aussage: "Es kommt mir vor, als ob wir mehr gegen Pyrotechnik kämpfen als gegen Rassismus."

Auch Thomas Müller, Nils Petersen und Lothar Matthäus für Fußballspruch des Jahres nominiert

Neben Boateng gehören auch die Nationalspieler Thomas Müller und Nils Petersen sowie Rekord-Nationalspieler Lothar Matthäus, der Ex-Internationale Thomas Hitzlsperger und Felix Kroos, Bruder von Weltmeister Toni Kroos, mit Sprüchen zur Vorauswahl. ZDF-Kommentator Bela Rethy und die Fan-Gruppen von gleich drei Bundesligisten (Freiburg, Wolfsburg und eben Werder) komplettieren die Top 11. Im Vorjahr hatte erstmals ein Fan-Plakat die Wahl gewonnen. Die Anhänger des FC Schalke 04 wurden für ihr Transparent mit der Aufschrift "Wir danken der Mannschaft, dass sie uns auch in dieser Saison so zahlreich hinterhergereist ist" ausgezeichnet.

Fußball-Spruchsieger wird am 26. Oktober bekanntgegeben

Die Jury sucht nun bis zum 16. Oktober die besten vier Zitate aus. Unter diesen wählen die Besucher der Gala zur Verleihung des Deutschen Fußball-Kulturpreises am 26. Oktober den Sieger. Der seit 2006 vergebene Preis ist mit 5000 Euro für einen gemeinnützigen Zweck dotiert.

Das sind die elf nominierten Kandidaten für den Fußballspruch des Jahres

"Videoschiri, wir wissen nicht, wo dein Auto steht." (Plakat der Fans von Werder Bremen)

"Es kommt mir vor, als ob wir mehr gegen Pyrotechnik kämpfen als gegen Rassismus." (Kevin-Prince Boateng)

"Bruder, schlag den Ball lang!" (Kevin-Prince Boateng und Ante Rebic von Eintracht Frankfurt im DFB-Pokalfinale gegen den FC Bayern – Boateng: "Er hat vor dem Spiel gesagt mit seinem super Deutsch: ,Bruder, schlag den Ball lang!' Und dann hab ich gesagt: ,Bruder, ich schlag den Ball lang!'")

"Die Schweden sind wie die Mittdreißiger in der Disco: Hinten reinstellen und warten, ob sich was ergibt." (ARD-Experte und Ex-Nationalspieler Thomas Hitzlsperger vor dem WM-Spiel Schweden gegen Deutschland)

"Bitte bleiben Sie in der Halbzeit auf Ihren Plätzen. Sie könnten ein Tor verpassen!" (Spruchband der Fans des SC Freiburg in Bezug auf den nachträglich via Videobeweis verhängten Halbzeit-Elfmeter beim Spiel in Mainz)

"Anspruchsvolle Fans suchen motivierte Mannschaft." (Plakat der Fans des VfL Wolfsburg)

"Stark! Ein Tor gemacht, eins vorbereitet." (Felix Kroos, Bruder von Nationalspieler Toni Kroos, in einem Tweet über seinen Bruder im WM-Spiel gegen Schweden, in dem dieser zwar den Siegtreffer in der Nachspielzeit erzielte, aber durch einen Fehlpass auch das Gegentor einleitete)

"Wäre, wäre, Fahrradkette." (Rekord-Nationalspieler und Sky-Experte Lothar Matthäus)

"So wie wenn man in der Kreisklasse aufsteigt, nur vielleicht ein bisschen gedämpfter." (Nationalspieler Thomas Müller über die Feierlichkeiten nach dem Sieg in Augsburg, mit dem sich der FC Bayern am 29. Spieltag vorzeitig die 28. Meisterschaft sicherte)

"Salopp gesprochen, verblöde ich seit zehn Jahren, halte mich aber über Wasser, weil ich ganz gut kicken kann." (Nationalspieler Nils Petersen)

"Das ist hier alles keine Zeitlupe, das sind reale Bilder." (ZDF-Kommentator Bela Rethy beim WM-Spiel der DFB-Elf gegen Südkorea)

Der neue Werder-Direktor Rengel hat bei „Stadionwelt“ davon gesprochen, dass der Netzzugang im Weser-Stadion schneller werden soll. Nach der ausverkauften Tour hatben Jan Böhmermann und das Rundfunk-Tanzorchester Ehrenfeld neue Termine bekanngegeben.

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