Erster Heim-Treffer

Erstes Tor für Werder im Weser-Stadion: Opa Jaap bringt Klaassen Glück

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Davy Klaassen traf gegen Wolfsburg das erste Mal für Werder im Weser-Stadion.

Früher fuhr er ihn zum Ajax-Training, heute gilt Opa Jaap als Davy Klaassens größter Fan. Am Freitag drückte er seinem Enkel im Stadion die Daumen.

Bremen - Mindestens einer der 41.000 Zuschauer beim 2:0 gegen den VfL Wolfsburg war zum ersten Mal im Weser-Stadion: Davy Klaassens Opa Jaap. Der ist der größte Fan des teuersten Werder-Spielers der Vereinsgeschichte und sah in der 35. Minute den ersten Heimspiel-Treffer seines Enkels. Maximilian Eggestein und Theodor Gebre Selassie spielten Doppelpass, Gebre Selassie flankte, Wolfsburgs Robin Knoche misslang die Rettung und dann schoss Klaassen so kompromisslos, dass der Ball mit Sicherheit um die 100 Stundenkilometer drauf hatte. „Er hatte genau die richtige Höhe“, sagte der Niederländer über seine Direktabnahme.

 

Explizit seinem Großvater widmen wollte Klaassen den Treffer nicht: „Ich habe ihn noch gar nicht gesehen. Das Tor war für alle wichtig, nicht nur für meinen Opa.“ Werder geht mit 14 Punkten aus sieben Spielen in die Länderspielpause, in der Klaassen sich ein wenig ausruhen kann. Für die niederländische Nationalmannschaft, die am 13. Oktober in Amsterdam die deutsche Auswahl empfängt, ist der 25-Jährige wieder nicht nominiert worden.

„Ich habe im letzten Jahr für Everton fast kein Spiel gemacht. Jetzt habe ich hier in Bremen sechs, sieben Mal gespielt, aber vielleicht ist es einfach noch ein bisschen zu früh. Leider ist es nicht meine Entscheidung, sondern die des Nationalcoaches“, hatte Klaassen vor dem Wolfsburg-Spiel im Mein-Werder-Interview gesagt. Neben Niklas Moisander, Maximilian Eggestein und Theodor Gebre Selassie gehört er zu den Bremer Profis, die bislang keine Bundesliga-Minute verpasst haben.

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