Im Pokal: 6 Spiele, 6 Siege

Hält die Super-Sieg-Serie von Werder? Dienstag geht‘s gegen Leverkusen ums Pokal-Halbfinale

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Am Dienstag trifft Bayer Leverkusen im DFB-Pokal auf Werder Bremen

Wenn doch nur die Statistik über das Weiterkommen im DFB-Pokal entscheiden würde. Dann nämlich wäre schon jetzt klar, dass Werder Bremen am Dienstag bei Bayer Leverkusen das Halbfinale erreichen würde. Denn: Von 6 Pokalspielen gegen Leverkusen hat Werder 6 gewonnen. Anpfiff ist um 20.45 Uhr, das Spiel seht Ihr live bei ARD.

Der Angstgegner kommt. Wohl auf kein anderes Fußballspiel trifft diese Formulierung so zu wie auf die DFB-Pokalduelle zwischen Leverkusen und Bremen. Sechsmal versuchte sich Bayer gegen Werder, sechsmal misslang es. Möglicherweise formulierte es Leverkusens Trainer Heiko Herrlich vor dem siebten Anlauf im Viertelfinale deshalb drastisch: „Es geht um Leben oder Sterben."

Werder hat nach dem überraschenden 2:1 auf Schalke den Relegationsplatz endlich verlassen. Das macht selbstbewusster. "Wir wollen in Leverkusen weiterkommen. Das sollte unser Anspruch sein", sagte Werder-Mittelfeldspieler Maximilian Eggestein.

Junuzovic wieder von Beginn an dabei

„Es kann sein, dass die gleiche Mannschaft wie gegen Schalke beginnt - bis auf Zladi", sagte Bremens Trainer Florian Kohfeldt am Montag: „Er wird auf jeden Fall von Anfang an spielen." Der österreichische Nationalspieler hatte beim 2:1-Sieg in Gelsenkirchen am Samstag zunächst auf der Bank gesessen und in der Nachspielzeit den Siegtreffer erzielt.

Wer für Junuzovic weichen muss, verriet der Coach nicht. „Das wäre nicht so clever", sagte Kohfeldt: „Es kann auch sein, dass wir die Grundordnung anpassen." Verzichten wird er wahrscheinlich wieder auf den zuletzt angeschlagenen Philipp Bargfrede. „In der Tendenz ist es so, dass er nicht spielen wird. Wir werden nichts Unvernünftiges machen." Alle anderen Spieler seien „fit und einsatzbereit".

Im aktuellen Wettbewerb schaltete Bremen in der ersten Runde auswärts den Drittligisten Würzburg (3:0) und danach die Erstligakonkurrenten Hoffenheim (1:0) und Freiburg (3:2) aus. Bayer gewann zum Auftakt beim Zweitliga-Absteiger Karlsruhe 3:0 nach Verlängerung. Nach dem 4:1 gegen Union Berlin qualifizierten sich die Leverkusener mit dem 1:0 in Mönchengladbach für die Runde der besten acht Teams - mit der peinlichen Slapstickszene von Herrlich, der für seine Schwalbe eine 12 000-Euro-Strafe zahlen musste.

Mit Material von dpa

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