Bosz, de Boer und Bergkamp bei „vi.nl“: Lob aus Amsterdam für Werder-Neuzugang Klaassen

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Gegenüber „Voetbal International“ sprachen Peter Bosz, Frank de Boer und Dennis Bergkamp über ihren Ex-Schützling Davy Klaassen und dessen Wechsel zu Werder.

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Den Trainer Peter Bosz und den Spieler Davy Klaassen eint ein gemeinsames Schicksal: Nachdem das Duo im Frühjahr 2017 mit Ajax Amsterdam bis ins Finale der Europa League vorgestoßen war, suchten die Niederländer ihre Herausforderung im Ausland. Bosz übernahm Borussia Dortmund als Coach – und scheiterte. Klaassen wechselte zu Everton – und auch er spielte bald keine Rolle mehr.

Nun versucht Klaassen sein Glück bei Werder – als Rekordeinkauf. Kolportierte 13,5 Millionen Euro soll Werder direkt gezahlt haben, bis zu 15 Millionen Euro könnten es werden. „Ich denke, er kann damit gut umgehen“, sagt Bosz gegenüber „Voetbal International“ über die Bürde der hohen Ablöse. „Ich habe gelesen, dass der Trainer ihn seinen Wunschspieler genannt hat. Das ist schon einmal positiv.“

Aus seiner Zeit in Deutschland kennt Bosz natürlich auch die Bundesliga: Eine Niederlage gegen Werder war es, die ihm seinen Job beim BVB kostete. Ein Spieler ist dem Niederländer besonders im Gedächtnis geblieben. „Mir hat vor allem Max Kruse gefallen, der eine Mischung aus einem Zehner und einem Neuner ist.“ Gemeinsam mit Klaassen könnte Werders Kapitän eine „großartige Kombination“ abgeben.

Auch de Boer und Bergkamp schätzen Klaassen 

Ähnlich optimistisch äußern sich zwei prominente Landsleute: Auch unter Frank de Boer spielte Klaassen bei Ajax. Der einstige Nationalspieler der Niederlande gerät fast ins Schwärmen, wenn er an den Spieler denkt, der noch 2017 die Europa League und bereits die Jahre zuvor die Eredivisie aufgemischt hatte: „Ich hoffe, dass wir den Davy wiedersehen werden, den wir zu seiner Ajax-Zeit genossen haben“, kommentiert de Boer Klaassens Schritt in die Bundesliga.

Auch Dennis Bergkamp, der nach überaus erfolgreichen Jahren als Aktiver vor allem für Ajax und den FC Arsenal als Co-Trainer zurück nach Amsterdam gegangen war, kennt Klaassen noch gut. „Wenn er ein wenig mehr Zeit und Selbstvertrauen gehabt hätte, hätte es auch in der Premier League geklappt“, ist sich der ehemalige Offensivspieler sicher. Seiner Meinung nach habe Klaassen die läuferischen und technischen Fähigkeiten, die es auch in der Bundesliga braucht: „Qualität setzt sich durch“, betont Bergkamp. Klaassens verlorenes Jahr in England sage demnach nichts über seine Eignung für eine Top-Liga aus.

Hier gibt es den Originalartikel (kostenpflichtiger Inhalt) in niederländischer Sprache bei "Voetbal International" zu lesen.

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