Nach den verpassten NHL-Playoffs

WM-Teilnahme für Seidenberg „eine Option“ - Wechsel in die DEL möglich

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Dennis Seidenberg im Trikot der New York Islanders.

Dennis Seidenberg hat sich noch nicht entschieden, ob er für Deutschland bei der Eishockey-WM 2018 spielen wird. Auch seine Zukunft ist noch offen.

New York - NHL-Verteidiger Dennis Seidenberg hat die Teilnahme an der Eishockey-WM in Dänemark als „eine Option“ bezeichnet, sich aber noch nicht klar dazu entschieden. „Eine Frage wird sein, ob ich die Weltmeisterschaft spiele oder nicht“, sagte der 36-Jährige bei NHL.com. „Darüber muss ich aber erst noch mit Marco Sturm sprechen.“

Der Bundestrainer hatte angekündigt, nach dem Ende der regulären Saison in der nordamerikanischen Profiliga Gespräche mit den deutschen Profis zu führen, die nicht in den Playoffs dabei sind. Dazu gehören neben Seidenberg auch Torhüter Thomas Greiss und Stürmer Leon Draisaitl. Routinier Seidenberg wäre gerade nach dem Rücktritt von Christian Ehrhoff für die WM in Dänemark vom 4. bis 20. Mai ein wichtiger Spieler für die Defensive (Eishockey-WM 2018 in Dänemark: Das ist der Spielplan).

Nach einer enttäuschenden Saison bei den New York Islanders schließt Seidenberg auch einen Wechsel nach Deutschland nicht aus. Sein Einjahresvertrag läuft aus. „Ich werde mit Sicherheit schauen, ob es eine Möglichkeit für mich gibt, in der NHL weiterzumachen“, sagte der Bruder von Münchens Silbermedaillengewinner Yannic Seidenberg. „Falls sich das nicht realisieren lässt, könnte ich mir auch vorstellen, nach Deutschland zu kommen und in der DEL zu spielen.“

Als möglicher neuer Arbeitgeber wird immer wieder der EHC Red Bull München gehandelt, bei dem Seidenbergs Bruder Yannic unter Vertrag steht, wie tz.de* berichtete.

dpa

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