In Runde eins

Wimbledon: Kerber kämpft sich in Runde zwei - auch Zverevs weiter

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Angelique Kerber.

Von anfangs neun deutschen Herren sind in Wimbledon sechs schon raus. In der zweiten Runde scheitern Florian Mayer und Peter Gojowczyk. Eine frühere Grand-Slam-Siegerin mit Baby kommt locker weiter.

London - Florian Mayer und Peter Gojowczyk haben in der zweiten Wimbledon-Runde Überraschungen gegen gesetzte Gegner verpasst. Mayer verlor am Mittwoch gegen den an Position sieben eingestuften Kroaten Marin Cilic 6:7 (2:7), 4:6, 5:7. Der US-Open-Sieger von 2014 schlug 31 Asse und gewann ohne größere Probleme in 2:12 Stunden. Zum Auftakt hatte Cilic bereits Philipp Kohlschreiber bezwungen.

Gojowczyk musste sich am dritten Turniertag dem Spanier Roberto Bautista Agut 2:6, 1:6, 6:3, 3:6 geschlagen geben. Nach Kohlschreiber, Tommy Haas, Jan-Lennard Struff und Daniel Brands sind damit sechs von anfangs neun deutschen Herren ausgeschieden.

Zverev-Brüder weiter - Kerber steht in Runde drei vor unbequemen Aufgabe 

Die frühere Weltranglisten-Erste und zweimalige Australian-Open-Siegerin Victoria Asarenka dagegen erreichte nach ihrer Babypause die dritte Runde. Die 27 Jahre alte Weißrussin siegte gegen Jelena Wesnina aus Russland 6:3, 6:3. Asarenka war erst in der vergangenen Woche auf Mallorca nach über einem Jahr Pause auf die Tennis-Tour zurückgekehrt. Im Dezember 2016 war ihr Sohn Leo zur Welt gekommen. Im Kampf um den Einzug ins Achtelfinale trifft die Melbourne-Siegerin von 2012 und 2013 auf die Britin Heather Watson.

Von den deutschen Profis haben am Donnerstag die Weltranglisten-Erste Angelique Kerber, Tatjana Maria und die Brüder Alexander und Mischa Zverev die Chance auf den Einzug in die dritte Runde. Kerber steht gegen die frühere Halbfinalistin Kirsten Flipkens aus Belgien vor einer unbequemen Aufgabe. Alexander Zverev ist gegen den Amerikaner Frances Tiafoe ebenso favorisiert wie Mischa Zverev gegen Michail Kukuschkin aus Kasachstan. Maria geht als Außenseiterin in das Match gegen die an Nummer 24 gesetzte Coco Vandeweghe aus den USA.

French-Open-Siegerin Ostapenko in Wimbledon mit Mühe weiter - Auch Nadal in Runde drei

French-Open-Siegerin Jelena Ostapenko hat am Mittwochabend das vorzeitige Aus in Wimbledon nur mit viel Mühe abgewendet. Die 20 Jahre alte Lettin gewann 25 Tage nach ihrem Triumph von Paris in der zweiten Runde gegen die gleichaltrigen Kanadierin Francoise Abanda 4:6, 7:6 (7:4), 6:3.

Ostapenko hatte die Juniorinnenkonkurrenz im All England Club 2014 gewonnen. Nach dem Titel in Roland Garros kletterte Ostapenko auf Platz 13 der Tenniswelt, Abanda belegt nur Rang 142.

Paris-Sieger Rafael Nadal (Spanien/Nr. 4) zog unterdessen ohne größere Probleme in die dritte Runde ein. Der 31-Jährige besiegte Donald Young (USA) 6:4, 6:2, 7:5. Nadal trifft nun auf Karen Chatschanow aus Russland (Nr. 30).

dpa/SID

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