Ehemaliger Springer mit ehrlichen Worten

Vor Vierschanzentournee: So schätzt Hannawald die DSV-Adler ein und das ist sein Favorit

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Sven Hannawald.

Der ehemalige deutsche Skispringer Sven Hannawald hat seine Einschätzung zur Vierschanzentournee abgegeben. Er nennt seinen Favoriten, traut aber auch den Deutschen einiges zu. 

Das deutsche Skisprung-Idol Sven Hannawald traut dem Japaner Ryoyu Kobayashi bei der 67. Vierschanzentournee den Grand Slam zu. "Es kann gut sein, dass er das schafft. Kobayashi hat das drauf", sagte Hannawald dem SID vor dem Auftakt am Wochenende in Oberstdorf. Kobayashi (22) geht nach vier Saisonsiegen als klarer Favorit in die Tournee. Bisher haben nur Hannawald (2001/2002) und Kamil Stoch (2017/2018) alle vier Springen einer Tournee gewonnen.

Sven Hannawald: „Karl ist einer fürs Podium“

Aus deutscher Sicht traut Hannawald vor allem Karl Geiger viel zu. Der Oberstdorfer hatte bei der Generalprobe in Engelberg den ersten Weltcupsieg seiner Karriere gefeiert. "Sein Heimspringen in Oberstdorf wird nicht einfach. Aber spätestens bei der zweiten Station wird er wieder im Flow sein. Karl ist im Gesamtklassement auf jeden Fall ein Mann fürs Podium", sagte der 44-Jährige.

Hannawald hat zudem Stephan Leyhe, aber auch die zuletzt wenig konstanten Andreas Wellinger und Markus Eisenbichler auf dem Zettel. "Im Skispringen geht es manchmal sehr schnell, und schon hat man den Schalter umgelegt", sagte der bislang letzte deutsche Tourneesieger. An einen deutschen Gesamtsieg glaubt er allerdings nicht. "Ich würde es mir wünschen, aber an Ryoyu Kobayashi wird kein Weg vorbeiführen", sagte Hannawald.

SID

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