US-Präsident nimmt NFL in die Pflicht

„Ich war beschämt“ - Trump legt im Hymnenstreit nach

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Zündelt weiter verbal gegen die Hymnen-Protestler im US-Sport: Präsident Donald Trump fühlt sich „beschämt von dem, was passiert ist“.

Der Hymnenstreit in den USA schwelt weiter. Präsident Donald Trump greift die knienden Sportler einmal mehr an und sieht auch NFL in der Pflicht.

Washington - US-Präsident Donald Trump hat das Knien protestierender Footballspieler während des Abspielens der Nationalhymne erneut heftig kritisiert. So viele Menschen seien im Kampf für die USA gestorben, sagte Trump am Dienstag in Washington. Dies nicht zu respektieren, indem man bei der Hymne niederknie statt zu stehen, sei eine Schande. „Man darf unser Land nicht verächtlich behandeln“, sagte Trump.

Trump hatte in den vergangenen Tagen harsche Kritik an Spielern der National Football League NFL geübt, die während des Abspielens der Nationalhymne aus Protest knien. Die Aktionen begannen 2016 als Symbol gegen Polizeigewalt, Rassismus und soziale Ungerechtigkeit.

Trump sagte am Dienstag: „Ich war beschämt von dem, was passiert ist.“ Er sei in dieser Frage alles andere als voreingenommen. „Es ist sehr wichtig, dass die NFL das Knien nicht mehr erlaubt.“

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dpa

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