Während der Tour de France

Horrorsturz bei Tempo 80: Radprofi Porte kommt glimpflich davon

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Richie Porte wurde sofort von Ärzten versorgt.

Die TV-Bilder sehen furchtbar aus. Der Radprofi Richie Porte stürzt bei Tempo 80 während der Abfahrt bei der Tour de France. Seine Verletzungen fallen gleichweise glimpflich aus.

Chambéry - Radprofi Richie Porte hat sich bei seinem schweren Sturz auf der neunten Etappe der Tour de France das Schlüsselbein und das Becken gebrochen. Eine Operation sei jedoch nicht notwendig, teilte das BMC-Team am Sonntagabend mit. Porte müsse mit mindestens vier Wochen Zwangspause rechnen. Der Australier war am Sonntag auf feuchtem Asphalt bei rasender Abfahrt ausgerutscht und an die Fels-Böschung geknallt. Porte galt vor seinem Aus als aussichtsreicher Herausforderer des dreimaligen Toursiegers Chris Froome.

Nach dem Sturz war der 32-Jährige lange auf dem Asphalt liegen geblieben, ehe er ins Krankenhaus gebracht wurde. Porte lag vor Beginn der Etappe im Gesamtklassement auf Rang fünf. Die steile Abfahrt vom Mont du Chat auf der engen Straße mit schadhaftem Asphalt war als besonders gefährlich bekannt und gefürchtet.

dpa

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