Sicherheitsleute hätten nichts getan

Wozniacki kritisiert Tennis-Veranstalter: „Todesdrohungen“

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Caroline Wozniacki.

Aufregung beim WTA Turnier in Miami: Caroline Wozniacki kritisiert die Veranstalter scharf. Es ging um Todesdrohungen und Beschimpfungen, die sich die Dänen während einer Partie anhören musste.

Miami - Die dänische Tennisspielerin Caroline Wozniacki hat sich bei den Organisatoren des Turniers in Miami darüber beklagt, dass Drohungen auf die leichte Schulter genommen haben. Die Weltranglisten-Zweite behauptete, dass Zuschauer bei ihrem Spiel am Freitag gegen Olympiasiegerin Monica Puig (Puerto Rico) Todesdrohungen gegen sie und ihre Familie gerufen hätten. „Leute im Publikum haben meine Familie bedroht, meiner Mutter und meinem Vater mit dem Tod gedroht und haben mich beschimpft“, schrieb Wozniacki im Kurznachrichtendienst Twitter. „Währenddessen haben das Personal und die Sicherheitsleute nichts dagegen getan und sogar akzeptiert, das so etwas passiert.“ Die Veranstalter hielten entgegen, dass das Sicherheitspersonal und die Offiziellen der WTA nichts davon mitbekommen habe. Turnierdirektor James Blake sagte: „Wenn sie etwas bemerkt hätten, wären sie anders mit der Situation umgegangen.“

dpa

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