Erste Weltcup-Sieg seiner Karriere

Sensation! Ferstl gewinnt Super-G in Gröden

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Josef Ferstl gewann den Super- der Herren in Gröden auf der legendären Saslong.

Riesen Überraschung in Gröden: Josef Ferstl gewinnt den Super-G auf der legendären Saslong. Es ist der erste Weltcup-Erfolg für den 28-Jährigen.

Gröden - Was für ein Riesenerfolg für die deutschen Speed-Spezialisten. Josef Ferstl holt den ersten deutschen Sieg im Super-G seit 1991. Der 28-Jährige gewann am Freitag in Gröden auf der legendären Saslong vor den beiden Österreichern Max Franz und Matthias Mayer. Dabei war es sehr spannend! Im Rennen der knappen Abstände wurden die ersten sieben Fahrer im Klassement nur durch 39 Hundertstel getrennt.

Mit Andres Sander raste ein weiterer DSV-Akteur unter die Top 10 - er wurde Sechster. Thomas Dreßen verfehlte die Top 15. Für Ferstl ist der Sensationssieg der erste Weltcup-Erfolg seiner Karriere. 

Es ist der erste deutsche Weltcup-Sieg in dieser Disziplin seit dem Erfolg von Markus Wasmeier im März 1991 im kanadischen Lake Louise und der erste in einer der beiden schnellen Alpin-Disziplinen seit dem Abfahrtstriumph von Max Rauffer vor 13 Jahren. Ferstls beste Platzierung war bislang ein fünfter Rang beim Super-G im Dezember 2016.

Ferstl: „Weiß gar nicht, was ich jetzt machen soll“

"Es ist echt irre, ich habe schon mitgekriegt, dass das nicht so viele geschafft haben", sagte Ferstl, der sich, wie er zugab, erst "mal bei den Kollegen, die erfahrener sind als ich", erkundigte, "was man jetzt da machen soll", wenn man ein Weltcup-Rennen gewonnen hat. Es war schließlich auch der erste Sieg für einen Deutschen in einer der beiden Speed-Disziplinen seit dem Erfolg von Max Rauffer 2004 im Abfahrtsrennen an gleicher Stelle.

Für den ersten Paukenschlag der aufstrebenden Abfahrer hatte vor drei Wochen Thomas Dreßen (Mittelwald/diesmal 20.) mit seinem dritten Rang bei der Abfahrt in Beaver Creek gesorgt, allmählich scheint sich zu bewahrheiten, was Cheftrainer Mathias Berthold vor seinem Amtsantritt im Sommer 2014 gesagt hatte: In Pyeongchang 2018, sagte er damals, wolle er seine "Jungs" so weit haben, "dass sie um die Medaillen mitfahren können".

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fs/sid

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