Deutscher bleibt der Königsklasse offenbar erhalten

Formel-1-Hammer! Zukunft von Vettel offenbar entschieden - heimlich gefilmtes Video auf Twitter sagt alles

Sebastian Vettel hat sich für ein neues Team entschieden! Das berichten italienische Medien. Er habe sich mit einem Rennstall auf einen Dreijahresvertrag geeinigt.

Rom - Die Bombe ist wohl geplatzt - Sebastian Vettel* hat allem Anschein nach ein Team für die neue Saison gefunden! Laut der italienischen Zeitung Gazzetta dello Sport ist sich der Heppenheimer mit Aston Martin einig. Die Entscheidung soll am Rande der beiden Silverstone-Rennen gefallen sein. Aston Martin wird zur Saison 2021 das Team Racing Point* beerben und nach 51 Jahren wieder in die Formel 1 zurückkehren.

Formel 1: Sebastian Vettel hat wohl neues Team gefunden - Deal mit Aston Martin aber noch nicht fix

Platz für Vettel soll dem Bericht zufolge der Mexikaner Sergio Perez machen, der beide Rennen in England aufgrund einer Corona-Infektion verpasst. Auch beim zweiten Rennen am Sonntag ersetzt Niko Hülkenberg den Mexikaner. Vettel hatte sich in England intensiv mit Racing-Point-Chef Otmar Szafnauer ausgetauscht, war sogar in dessen Ferrari gesichtet worden.

Auf der F1-Pressekonferenz am Donnerstag wich er aus - ohne die Gerüchte zu dementieren: „Ja, das ist korrekt. Aber wir sind nur zur Tankstelle gefahren. Es ist ein schönes Auto, er hatte mir davon erzählt“. Szafnauer hatte schon zuvor Spekulationen über einen Vettel-Wechsel angeheizt. Der ehemalige Ferrari-Pilot Gerhard Berger rät Vettel dagegen von einem Engagement mit Aston Martin ab.

Formel 1: Sebastian Vettel wird angeblich 15-Millionen-Vertrag bei Aston Martin unterschreiben

Die Gazzetta dello Sport will bereits Vertragsdetails erfahren haben: Demnach soll Vettel einen Dreijahres-Vertrag unterschreiben und rund 15 Millionen pro Jahr verdienen. Zudem will man Vettel als Markenbotschafter engagieren - der deutsche Automarkt ist für Aston Martin enorm wichtig.

Auf Twitter tauchte ein Video auf, wo Vettel mit Racing-Point-Boss Lawrence Stroll per Ellenbogen-Check abklatscht - in Ferrari-Montur:

Mercedes-Boss Toto Wolff bestätigte jüngst die Gespräche zwischen Vettel und Racing Point. Pikant: Er ist selbst Anteilseigner von Aston Martin. „Ich weiß, dass zwischen Sebastian und Racing Point Verhandlungen laufen. Pérez zu ersetzen ist keine leichte Entscheidung, aber Deutschland ist für Aston Martin der zweitwichtigste Markt. Die Vereinbarung mit Vettel wäre für sie hervorragend“, meinte Wolff. Aus sportlicher Sicht kann es für den Ferrari-Piloten eigentlich nur besser werden. In Silverstone erlebte er die nächste große Enttäuschung.

Formel 1: Sebastian Vettel vor Wechsel zu Aston Martin - Mexikaner wollen Perez-Aus mit Geld verhindern

Laut Informationen des Rennsport-Portals F1-Insider.com ist der Wechsel jedoch noch nicht fix. Es werde noch um das Gehalt des 33-Jährigen verhandelt. Racing-Point-Pilot Sergio Perez will sich nicht so einfach rauswerfen lassen - angeblich kämpfen seine Sponsoren und das mexikanische Telekommunikations-Unternehmen „Telmex“ noch um sein Cockpit. Mit viel Geld wollen sie demnach Vettel fernhalten - ob das gelingt, ist fraglich: Racing-Point-Eigner Lawrence Stroll ist selbst Milliardär. (epp) *tz.de ist Teil des Ippen-Redaktionsnetzwerks.

Ferrari reagierte nun auf Vettels Fehlstart und wird dem Piloten einen neuen Wagen zur Verfügung stellen, der bereits in Spanien zum Einsatz kommen soll.

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